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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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ilbenbmahlslehre hingeneigt. Die katholische Kirche behauptete fort-fahrend im Gegensatze gegen die lutherische und rcsormirte die Bror-"»rwandiimgslehre nud gab weder die Messe noch die oommui-io-"»m »ui, UNL (die Abcndmablsfeier unter einerlei Gestalt) auf.Die griechische Kirche hat die Brvtverivandlungslehre der lateinischen»>cht in ihrem ganzen Umfange angenommen- Doch nähert sich ihreAorstcllungsart ""hr diesem Dogma» als der Lehre der reformirten'»lkche. Die morgenländlschen Christen unterscheiden sich übrigens«»durch in der Abendmahlsfeier von den abendländischen, daß sie ge»tauertes, nicht, wie diese, ungesäuertes Brot krauchen und auch denKindern das heilige Mahl reichen.

. Aberglaube, der; ist der Etymologie »ach jeder falsche Glau,denn das Wort scheint aus G i a u b e und dem altdeutschen af-'»r, welches so viel als Falsch bedenket, zusammengesetzt zu seyn.Der Sprachgebrauch aber hat diesem Worte eine engere Bedeutung«»geben und man versteht, wenn man von Aberglauben redet, na-feullich den Fehler derer, welche bei dem Urtheile über die Ursachen,von denen das Schicksal der Menschen abhängen soll, ihre Vernunft"»geprüften Erscheinungen und Thatsachen blindlings unterwerfen.Die äußern Ursachen, von denen das Schicksal der Menschen abhängt,h»d Gott und die Natur, und daher gibt es theils einen religiö»'»» theils einen physischen Aberglauben. Bald äußert der Aber»glaube sich dadurch, daß er natürliche Wirkungen, deren Ursachen»icht augenblicklich sich entdecken lassen, von unbekannten über»Natürlichen Kräften herleitet und z. B. eine seltene, mit auffallen»"»» Aeußerungen verbundene Krankheit dem Einflüsse eines bösenMstes zuschreibt, bald dadurch, daß er Erscheinungen, welche zu»Miger Weise aus einander gefolgt sind, als verknüpft durch unsscht»^ren Ausammenhang betrachtet und z. B. annimmt, ein Comet sey'>» Unglücksvote, weil es sich bisweilen zugetragen bat, daß bald»ach der Erscheinung von Eouieten unglückliche Jetten eingetretenU»d. Es ist unmöglich, alle verschiedene Gattungen des Aberglau-"»»«, welche bei den verschiedenen Völkern gefunden werden, z»»»ersehen »nd die traurigen Wirkungen zu berechnen, welche er aus'"anschliche Tugend und Wohlfahrt gehabt bat.

... Abirrung des Lichcs. Jakod Brabley, ein berühmter Eng-uscher Astronom, entdeckte zuerst um das Iabr 172z, daß alle Fir-!'»tne vermöge einer eigenthümlichen Bewegung jährlich eine Ellipse zuA>rchlai,fxn scheinen, deren große mit der Ekliptik parallele Are 40stunden berrägt, die kleinere aus der Ekliptik senkrecht stehende""»r bei den Sternen in der Ekliptik selbst Null, im Pole der Ekliptik, »»falls qo Sekunden ist. Bei weiteren Nachforschungen fand er,jene 40 Sekunden genau den Bogen der Bah» ausmachen, den»f Erde in iü Minuten Jett durchläuft; diese Wahrnehmung brach-? rr mir dem Satze in Verbindung, daß das Licht gerade rS Minu-brauche, um den Durchmesser der Erdbahn zu durchlaufen. Hier-»»s folge denn, daß wir die in der Ekliptik stehenden Sterne, wenn>n Conjunk ion mit der Sonne sind und also hinter ihr und weiter7»» uns stehen, um lü Minuten später erblicke» müssen, als wen»in ,,' Opposition d. i. auf der Seite der Sonne mir unserer Erde und"ckhiu uns um den Durchmesser der Erdbahn näher stellen, und daß" -r sie aus eben vem Grunde im erstern Falle um 40 Sekunden we,

» Ser fortgerückt erblicken, als im letzter», woraus sich die Erfchcr-»»ng der Avirr..ug für die in der Ekliptik stehenden Sterne, dir statt