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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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VII
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Abl Ab st vii

Deutschlands trugen i zzo beim Kaiser au, daß ek den Papst vermö-gen solle, keine Ablaßbriefe nach Deutschland zu schicken, indem durchsolche die ganze katholische Religion znm Spotte wurde. Dennochwurde der Ablaß aus dem Concil z» Lucent und «war in dem letz-ten Decrctc der Versammlung unter die Glaubensartik.l am.cnom-ine„, so daß Martins Cbemnitiur schreibt: „Obgleich alle Vernünf-tige z» der Weisheit des Concilii das Vertrauen gelabt, es werdediesen schändlichen Mißbrauch verbannen, so habe man doch noch zu-letzt (nach Art des Teufels, der mit Hinterlassung eines Gestanks znVerschwinden pflege,) diesen Unrats) im Lehrgebäude behalten.

Ablegen oder Absenke», ist eine Art der Vermehrung derPflanzen und gewisser Thiere, wobei keine Vereinigung beider Ge,schlechter statt findet. Unter den Thieren gehören dabin die Regen-würmer, die Naive und insbesondere die Polppeil. Bei den Gewäch-sen ist es eine sehr gewöhnliche Verfabrungsarr. Man schneidetZweige ab, steckt ,.e in die Erde, wo sie dann Wurzel treiben, denndie Keime zu den Zweigen und Wurzel» liegen in der Rinde. In derErde, bei hinlänglicher Feuchtigkeit entwickeln sich Wurzeln, und inder freien Luft Zweige. Diese Zweige womit man Gewächse verviel-fältigen kaun, nennt manSchnittli »ge. Sehr gut ists, wenn mandurch Einschnitte und durch Unterbinden der Rinde Wülste hervor-bringt; denn aus diesen treiben desto eher Wurzeln hervor. Uebri-gens muß man sie oft anfeuchten und vor der Sonne schützen, weilsonst die zarten, noch wurzellosen Zweige verdorren würden. Diesicherste Methode Ableger zu machen ist aber die, daß man schicklicheZweige von einem Gewächse niedcrsenkt und den unterste» Theil mitErde bedeckt. Wo dies nicht angeht, steckt man den Zweig durch einenBlumentopf und füllt denselben mit Erde, die ebenfalls feucht erhal-ten werden muß.

Nbso n der ungs-Ver mögen, das Vermögen der menschli-chen Seele, die Begriffe von den Sachen trennen, sie für sich alleinbetrachte» und allgemeine Begriffe von den Dingen absondern zukönnen.

Abstand, der Zustand einer Person oder Sache, die von einerandern entfernt stellt; eigentlich und uneigentlich. Der Abstand derSonne von der Erde. In der Sternkunde ist der Abstand vom Mit-tage ei» Bogen des Gleichers von dem Mittags-Kreise bis zn demPuncte, in welchem der Abweichung-- Kreis eines Sternes den Glei-cher schneidet; der Abstand der Nachtgleiche »ein Mittage,der Bogen des Gleicher- vom Frnhlings-Pnncte an gerechnet bisdem Puncte des Gleichers, welcher in dem Augenblicke in den Mit-tags-Kreis kommt. Der Abstand vom Scheitel, der Bogeneines Schcitelkreises vom Scheitel - Punct an gerechnet, bis zu einemMerkwürdigen Puncte, z. B. einem Sterne.

.. Absteigung. In der Sternkunde die Abstcigung eines Gc,icirns, welche in die gerade und schiefe eingetheilt wird. Unter derersten verlieht man denjenigen Doge» des Gleichers, welcher unterdem Frühlings-Puncte des Gleicher» und dem Abweichung--Kreiseeine« Gestirns enthalten ist, unter der letzten aber denjenigen Bogendes Gleiches, welcher zwischen dem Frühlings-Puncte des Gleicher-und dem mit den, Gestirne zugleich untergehende» Puncte desselbenenthalten jfi.

Abstrcbekrgft, in der Sternkunde die abstrebendc Kr«st, die