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als wenn wirklich daS Advokatcnleben militairischen Talenten zusage,
vici-arnr Llivs, öckoisau. -zävooata, clisboli, wurde derjenige.genannt, der von dem heiligen Stuhle zu Rom bei der Cauonisationeims Heiligen in fingirtem Austrage des Teufel« die Gründe au - undaufführte, welche gegen die Heiligsprechung aufzufinden waren- DenTeufclradvokaten machen, sagt man bei uns, wen» einer eine schlechteSache in Schutz nimmt.
Aeolsharfe, ein Saiteninstrument, das dem Winde ausge-setzt Töne von sich gibt. Kirchcr scheint der Erfinder derselben r"seyn. Pope hatte im Eustathius gefunden, daß der Wind, wenn ekauf ausgespanntc Saiten stoße, harmonische Töne hervorbringe. Os-wald, ein Schottischer Componist, machte Versuche und fand eS be-stätigt. Er spannte in einem schmalen, etwas hohen und laugen Aa-sten von trockenem Tannenholze, der unten einen Resonanzbodenhat, über zwei Stege, die, nahe an den schmalen Enden einander ge-genüberliegen, acht bis zehn Darmsaiten, alle im Einklang, nichtzu dicht neben einander auf. Um dem Luststrome den Durchgang i"verichaffen, kann der obere schmale Boden, wie ein Pultdeckel aufge-hoben werden, der au beiden Seiten noch Flügel hat. Das Instru-ment wird hierauf mit der Ocffuung am Schieber dem Winde ausge-setzt, welcher beim Durchströmen Töne hervorbringt. Die tiefste"Töne sind die des Einklang«; so wie sich aber der Wind mehr hebt,eukwickelt sich eine Mannigfaltigkeit entzückender Line, die ungeinei"reizend ist. ..
» Aeschylus, der Vater des Griechischen Trauerspiels, wurdetm vierten Jahre der üzsten Olympiade (zrz Jahre vor Christi ge-hurt) in Attika geboren. Von seinen Lebensumständen habe»höchst mangelhafte und unsichere Nachrichten. Er focht für sein Va-terland in den glorreichen Schlachten von Marathon und Gala»"--sah die Riesenmacht des Darius und Xerres vor den Waffen be-freien Griechen untergehn, und war begeistert von dem stolzenfreudige« Gefühl der gerettete» Freiheit. Mit dieser hohen Begei-sterung dichtete er seine Tragödie, in welcher er nach den rohen A"'sängen des Thespis zuerst die tragische Kunst zu einer würdig-"Gestaltung erhob, so daß er als der Schöpfer derselben zu betracht-"ist. In voller Rüstung (sagt A- W- Schlegel) wie Pallas aus beu>Haupte des Jupiter, sprang die Tragödie aus dem seiuigen her»"'.'Er bekleidete sie würdig, und gab ihr eine» angemessenen Schau»!«.»'
er erfand den scenischen Pomp» er belehrte nicht nur den Cboe -Gesang und Tanz, sondern trat selbst als Schauspieler auf. Erfaltete zuerst den Dialog und beschränkte den lyrischen Theil dergödie, der jedoch bei ihm oft noch eine zu große Stelle eiunim»"'Die Charaktere entwirft er mit wenigen kühnen und starken ZugUSeine Pläne sind äußerst einfach, abgemessen fortschreitend. Bet""keluagen und Auflösungen kannte er nicht- Alle seine Dichtuusoffenbaren ein hohes und ernstcs Gemüth. Nicht die sanfteren R»?.rungeu, das Schrecken herrscht bei ihm: das Haupt der Mev"'wird den erstarrenden Zuschauern entgegengehalten. Seine Beb«",lung des Schicksals ist äußerst herb: in seiner ganzen düstern Her,lichkeit schwebt es über den Sterblichen. Der Kothurn des AeswöH,hat gleichsam ein ehernes Gewicht: lauter riesenhafte Gestalten 1»-^ken daraufeinher. Es scheint ihm fast Ueberwindung zu kosten, bU,Menschen zu schildernz Götter läßt er häufig auftreten, am l«E
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