Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
Seite
XIII
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Titan«», jene älteren Gitter, welche die dunkeln Urlräfte der Na-tur bedeuten, und vorlängst in ve» Tartarus unter die heiter geord-nete Well hinunter gestoßen sind. , Nach dem Maße seiner Personensucht er die Sprache selbst, die sie führen, riesenmäßig auzuschwel-ten. Daraus entstehen schroffe Zusammensetzungen, Ueberladrwg mitVeiworten, im Lyrischen, oft Verschlungenheit der Wortfügungen,Und daraus große Dunkelheit. In der ganz einzigen Seltsamkeitseiner Bilder und Ausdrücke ist er dem Dante und Shakesyear ähn-lich- Doch fehlt es diesen Bildern nicht an den furchtbare» Grazien,welche die 2lten überhaupt an dem Aeschylus rühme». Wir besitzend°n seinen zahlreichen Tragödien, deren Gcsammtzahl auf siebzig,von ander» sogar auf neunzig angegeben wird, nur noch si.bcn aber"nter diesen» nach dem Zeugnisse der Alten, einige seiner vorzüg-lichsten Wer/. Sie sind- der gefesselte Prometheus; die sieben ge-S;n Theben; die Perser; Agamemnvn , die Choephoren; die Cumc->>lden und du Schukgenossinncu. Mißvergnügt, geringere Stücke«tn seinigen vorgezogen zu sehen, verließ Aeschylus endlich sein Va-terland und begab sich nach Sicilien, wo ihn der König Hier» sehrEhrenvoll aufnahm und wo er starb. In der Grabschrift, die er sichselbst verfaßte, gedenkt er seines dichterischen Lorbeers nicht« wohl^der rühmt er sich, unter den Sieger» von Marathon gewes»seyn. Eine genügende Ueberfttzung seiner Tragödien haben wiri» unserer Sprache noch nicht, doch dürfe» wir eine solche von I.H- Voß dem Sohn erwarten. Vier Stücke b. sitzen wir in eineruebersetzung von Stvllberg, mit den nachgestochcnen Flarmauschen"»rissen dazu.

. Aehkraft (vl, o»u«rie») ist die mehr oder weniger scharfe undÄffende Eigenschaft einer aroßen Anzahl von Substanzen z. B derMineralischen Säuren, vorzüglich wenn sie concemrirl sind; der feuer-"Eständtgen und flüchtigen Matten, des ungelöschten Kalks, des Ak-Mlks, des scharfen Quecksilber-Sublimats, der Silb-rkrvstallen,'sr Spießglasbnkter» und sogar der mehrest u andern Salze mirUein metallischen Grundtheile. Weil sie, wenn sie in gehörigerFenge jn d,e Gedärme uud den Magen kommen, einen heftigenschmerz verursachen und tödten, so nennt man sie ätzende oder frcs-lende Gifte. Aeußerltch auf die Haut gebracht, erregen sie einen hef-sAn Schmerz, örtliche Entzündungen und Anfressungen. Diese Kraft^lcher Substanzen ist also eine auslösende d. i. eine Kraft, mit wel-»s* >>ch ihre Gruudmaffen bestreben, sich mit den Theilen änderet^°rper zu verbinden.

Issect (Leidenschaft) nennen wlr jede lebhaftere Wirksamkeityi.^eele, die eben ihrer Lebhaftigkeit wegen mit einem III etliche«tee Vergnügen bder Mißvergnügen verbunden ist. Un each-

Te-i ^ Ersten Anblicke die Menge der einzelnen ieid?nschasklichenli^lEnbewcgungen unübersehbar scheint, so lassen sie sich doch säiiimt-

W ei»? kleine Anzahl einfacher Affecten znrnckfübrcn, von de-d-," °'E übrigen nur Mischungen sind und auf welche die Theoriefa^llesamniten Leidenschaften gebaut werben kann. Äsn diesen «imtz>N, Affecten gibt Engel folgende sehr faßliche Uebersicht. Diedx^mmkeic dbr Seele bei dem Affect bestcbt entweder im Anschaue»icke?» 'v.as „der im Streben nach dem, was man möchte. DieArt der Wirksamkeit wird Begierde genannt. Dir Afferten»