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i» das Kapitel dieser Stadt; von da kam er in die Abtei Molk,wo er mit der Leitung einer Schule beauftragt ward. Er lerntedas Accompagnement und die Komposition unter dem HoforganiscenMonn, und wurde in der Folge selbst als Organist in Raab undnachher in Maria-Taferl angestellt. Dann war er 12 Jahre Orga-nist zu Mblk, bis er im I. 1772 zum Hoforganisten und Mitgliedder musikalischen Akademie in Wien ernannt wurde. Endlich imI. i?yz wurde er Kapellmeister der Stephanskirche und im I. 179zder Mustkakademie zu Stockholm. Albrechtsberger war einerder gelehrtesten Cvnrrapunktisten der neuern Zeit; unter seinen zahl-reichen Schülern ist auch v. Beethoven. Er starb den 7. März*8oz. Seine trefflichen Kompositionen, so weit sie gedruckt sind,werden, wie seine gründliche Anweisung zur Komposi-"»n, von den Kennern und Liebhabern sehr geschätzt.
* Alcäus blühte in der 44. Olympiade, 600 Jahre vor un-srer Zeitrechnung, und war ein Zeitgenosse und Landsmaun der°er>,hinten Lesbischen Dichterin Sappho. Er war von unruhigem"nd stürmischem Temperamente, und schien sich ganz dem Kriegs-dienste zu widmen. AIS er aber unter dem Pittacus gegen dieMenienser mit zu Feld« zog, und nach seinem eigenen Ausdruck>n der Schlacht übel empfangen wurde, warf er seine Waffen wegUnd suchte sich durch die Flucht zu retten. In Mitylene, seiner-Vaterstadt, rissen zu seiner Zeit mehrere die Oberherrschaft an sich.Alcäus, der selbst von dem Verdachte nicht frei war, nach ihr zustreben, verfolgte mehrere, unter ihnen den Myrfilus, Megala-Mus und Pittacus mit den bittersten Gedichten. Pittagps verbannte-on,aus Mitylene; er kam an der Spitze der übrigen VerbanntenAstuck, und fiel seinem Nebenbuhler in die Hände, der ibm groß-müthig verzieh. Nachdem er allen Herrscherplancn entsagt hatte,frostete er sich durch Liebe und Wein, und durch feurige Lieder aufoelde. Er verband in denselben Sanftheit mit Stärke, Reichthum'M Bestimmtheit und Deutlichkeit, und man sahe, nach Quinti-f'sns Urtheile, selbst in seinen Trink- und Liebeslicdern, einen er-habenen Geist. Er ist der Erfinder des Svlbenmaßcs, welches nachrom das Alkäische genannt wird, und unter den lyrischen Sylben-waßc» eins der schönsten und wohlklingendsten ist, daher es auch«om Horaz, dem Nachahmer des Alcäus, in vielen Oden häufig""gewandt worden ist. Es ist aus folgende Weise kvnstruirt:
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Aw müssen es als einen bedeutenden Verlust ansehen, daß bis auf"" Bruchstücke sämmtliche Oden dieses großen Lyrikers für unswren gegangen sind.
,i * Alfieri (Vittorio). Wie eine hohe und edle Natur sich durchan/-^aft entwickelt,' wie sie in dem erhabenen Gefühl ihres.-'Dornen Adels ohne Wanken einem würdigen Ziele entgegen-bz, ' »"d wie sie in allen Verhältnissen des Lebens sich rein er-dem kleinlichen, selbstsüchtigen und niedrigen Betriebe dero>r, das sehen wir in A lfieri, der uns in einem eigeuthüm-'"nv.Lex. Anhang zum 1. u.H.Dd. d