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Ban Be»
Banner, Bannier, schwedischer Feldherr im zojähriqenKrie-ge, stammte aus einem alten, schwedischen grast. Geschlechte, rhatseine erste» .Kriegsdienste in Polen und Rußland und begleitete,ei-nen König, Gustav Adolph, der ihn sebr schätzte, nach Deutsch-land. Räch dem Tode desselben iS.gg erbielt er ei» Commaudo überitz.cxxz Mann und ward das Schrecken der Feinde. Den größtenRuhm erlangte »r durch die Schlacht bei Wittstock lüzö, welche ek-Segen die kaistrlichen und sächsischen Truppe» gewann; auch baß-liacd der Nördlinger Schlacht die Sache der Schweden allmälig wie-der emvdt kam, verdankt man ihm. Er erlebte aber das Ende desKrieges nicht, sondern starb zu Halbcrstadt am roten Mai. 1641-,rvic Man vermuthete, am Gifte, das ihm beigebracht worden war,-noch nicht 40 Jahre alt. Mit ihm verlor Schweden seinen einsichts-vollsten Feldherrn, wie die Kaiserliche» ihren gefährlichsten Feind.Banner ließ sich in seinen Unternehmungen nur durch die Wahr-scheinlichkeit des guten Erfolgs leiten. Gefahr hingegen wußte er-sehr gut zu vermeiden und dem Feinde, der ihm zu stark war, klugzu entgehen. Unter seiner Anführung wmden bej verschiedenen Ge-legenheiten 80,000 Feinde geschlagen Und üoo Fahnen erobert. Im-mer befand er sich an der Spitze der Streiter und hielt gute MannS-zucdt. In Bclagcrungcu hatte er nicht Geduld genug. Der vor-treffliche General war aber in seinem Betrage» etwas rauh undstolz. Die Freuden der Tafel und der Liebe nahmen alle die Jett«in, die ihm die Arbeiten seines Amtes übrig ließen, und wabrschein-lich war der unmäßige Genuß derselben das eigentliche Gift, dasseinen frühen Tod herbeiführte.
Banti (Brigida Giorgi); eine der vortrefflichsten Sängerin-nen Italiens, war im I. 178Ü llo--,,-, auf dem Theater za
Wien; im I. 178Z war sie zu Florenz, 1784 in Turin und 17»)in Veuedig. Späterhin lebte sie in London, wo sie sich vielleichtnoch befindet.
Begleitung oder «ccompagnement. Dieser in der Musikzebränchliche Ausdruck bedeutet einmal die harmonische Unterstützungeines Gesanges oder Instruments dnrch ein oder mehrere Instru-mente, dann aber auch den Vertrag des Generalbasses, weil dieserLen harmonischen Inhalt aller begleitende» Stimmen in sich faßt.Sie bat zur Absicht, den Charakter der Hauprstimme mehr herauszu heben und den Iweck derselben zu befördern, die zwischen de»äußersten Stimmen befindliche Lücken auszufüllen, die noch getrenn-ten Theile der Melodie völlig aneinander zu ketten, das Taktge-«icht in Gleichheit zn halten.
»Bend«. Dtesc Künstlcrfamilie hat viele treffliche Meister«nd ausgezeichnete Virtuosen hervorgebracht, von denen wir jedoch nukdie beiden vorzüglichsten, Georg und Franz Den da, anführenkönnen. - Ge 0 rg Benda, ehemaliger Musikdirektor des Herzog»von Gotha, war der dritte Bruder von Franz Benda, und imI. 1721 zu Alldenatta in Böhmen geboren. DerKönig von Preußennahm ibn im I. 1742 als Violinisten in seine Kapelle auf; aber<r verließ diesen Posten, um die Stelle eine- Kapellmeisters, welchedurch Slölzels Tod erledigt worden war. in Gotha einzunehmen.Gegen das I. 1760 machte er mit Bewilligung des Hofs eine Reise»ach Italien. Nach feiner Rückkehr komvonirte er die italienischeDper Oiro rioono»cl>l t 0 , und im I. >7ÜÜ das Iwischenspiel-Lt dnoa marico. die ihm allgemeinen Beifall erwarben. Der