Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
Seite
XLVII
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Bev xxxxvn

Neigung und andre Umstände bestimmt ist. Spalbinq's Werküber die Bestimmung des Menschen ist noch immer lesenswertk. obes gleich den Geg »stand mebr aus dem rbevloqischen, als den« vdi-losopbischen Srandpunkke betrachtet. Dagegen behandelt Ficdre'sWerk über die Bestimmung des Menschen den Gegenstand zwar reinPhilosophisch, aber nach den einseitige» Grundsätzen der Wissenschafks,lehre. S. Fichte.

Bevölkern naspolitik. Unstre Erd? enrhält y,2ZZ,cx)oQuadratmellen. ? davon sind mit Wasser beknckc es bleiben demnachüber z Millionen festes Land. R «net man »n», daß jede Qua-dratmeile zovo Menschen ernähren ka> n, so können yooc> MillionenMenschen auf der Erve leben. Hi^vvu geben nun zwar Wüsten,Steppen, Moräste. Waldungen und Eislander ab, dennoch aberkönnen auch nach diesem Abzug zaoo Millionen darauf wohnen.Gleichwohl zählt man nur gegen 1200 Millionen in Asien ozo, inAfrika 150, eben so viel in Amerika und ibo in Europa. Um wieviel größer könnte also n'ckt die Bevölkerung seyn! Im Allgemeinenist dafür freilich nichts zu thun, desto mehr aber im Besondern wodie Bevölkerung ein sehr wichtiger Gegenstand der Politik-st, weildie Macht jedes Staates von der Menge und Industrie seiner Ein-wohner abhängt. Welch ein Unterschied ist in dies-r Hinsicht zwis-penRußland und Frankreich wovon irnes auf einem Fläch '»räume von337,746 Quadratmeilen nicht mevr als z6.4cx2.cxx> Einwohner hat(wovon jetzt 4.YO0 voo Polen abgeben), Frankreich hingegen auf ei-nem Flächenraum von 17,122 Quadratmellen 40,202.000 Einwoh-ner. Die Bevölk cnug steht demnach n Rußland mit dem Umfangedes Gebiets im offenbarsten Mißverhältniß, welches durch alle Kolo-nisten nicht hat können aufgehoben werden. Aum Theil mag daSLand, dessen Klima.»nd B»' n allerdings die Schuld davon tragen,zum Theil aber trägt ihn auch die r» diesem Punkte mangelhaftePol cik. Jur Beförderung der Bevölkeruna im Allgemeinen kenntdiese folgende Mirtel: >) Beförderung und Erleichterung der Eben.(Die Anzahl der Eden eines Landes v rbä t sich zur Zahl der Ein-wohner in der Regel wie 17z n icxx> Ueberv nd nehmender Lnrns,unverbältnißmäßige Heere. Sklaverei erschweren die Ehe, Der Cö,libat der katholischen Geistlichkeit ist hier ebenfalls in Betrachtung zuziehen.) 2) Gute Anstalten für Nl-derkunfrcu (nebammen-Znni-tute). z) Poltzei'lche Aufsicht über Kinderkrankheiten (^chNtzpocken-Jmpsnng, ein wichtiger Gegenstand!) Ammen Findelhäuser, Ho-spitäler. 4) Belebung des Ackerbaues der Viehzucht der Indu-strie. 5) Richtige Vertheil»»- der Staatslasten, damit nicht derHauptdruck auf die nnt, rste» Klassen falle. . 6) Gewiffe»etre>h.it.7 > Naruralistailou der Ausländ>r, die sich in einem Lande niederlas-sen wollen, z) Verhinderung allzu große» Anwachst s der Städte.(Man nimmt an. daß auf dem Lande der gofte, in kleinen und »>ikt-leren Städten der Z2ste, jn groß n Städten der 2»ste, in dengrößten Städten der rgste Mann ft.rb .) <)) Gehor.ge mcdicinilchePolizei, z»r Vermindernug der Mortalität. (Vorsorge für gesundevnd unverfälschte Nahrungsmittel, Hindern!» des zu starken Ge-brauchs des Brannteweins. Vvrbeuaung bei epidemischen Krankhei-ten, Verbot der Begräbnisse in den Kirchen und solcher Gewerbe inden Städten, wodurch die Luft vergist et wird, Sorge für r.iresgestund, s Wass. r "nterbrüch -n > ärztlicher Pfuscher u. s. >v.) ro) Ge-Lonv.Lex. A»hg»gzuml.u.U.Dd. d '