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ßen Ansichten eines Geistes, der alles mit einem Blicke umfaßt, unddie ins Kleinste gellende Aufmerksamkeit eines thätigen Instinkts,die sich mir auf Einen Punkt bester." Beide Erfordernisse besaßBannet, ein Mann von Scharfsinn und Geduld. Er war ein seinerund genauer Beobachter, ei» methodischer und bescheidener Philosoph.Hat die Mitwelc seinen Verdiensten nicht volle Gerechtigkeit wieder-fabrcn lassen, so kann man als gewiß annehmen, daß theils seineeigene Einfachheit und Bescheidenheit, theils die unanständigenSarkasmen Lvltaire's und die Kabalen mancher Afterxbilosoxden sei-nem Ruhme geschadet haben. Man darf ihn dreist einen der geist-reichsten Beobachter, der trefflichsten Moralisten und überhaupt derbesten Schriftsteller nennen. Er ist der Einzige seiner Zeit, der diereligiöse Vernichtung in das Studium der '.llarnr getragen, und dar-aus nützliche Resultate für das Leben gezogen hat. Seine naturhi-stvrislben und philosophische» Werke, die anfangs einzeln erschienen,sind in zwei Sammlnugen, die eine aus y Quart- die andere ausin Oktavbände» im I. 1779 zu Mnfchatel erschienen. Die nahmhaf-testen und berühmtesten sind sei» ä'in»«cloioxio; keclrsrcllsr
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Borda (Jean Charles), geb. zu Dar im Depart. des Landesden 4. Mai i7,zz, war anfange Ingenieur, nachher Schiffskapitain,und machte sich berühmt durch seine Entdeckungen in der Mathematik.Sie erwarben ihm eine Stelle in der Akademie der Wissenschaften,und in der Folge im Institut. Im I. 1771 machte er mit Verdueund Pingrö die Reise nach Amerika, um die Lange und Breite meh-rerer Küsten, Inseln und Klippen zu bestimmen, und die Brauchbar-keit vekichiedcner astionomischer Instrumente zu bewähren. Im I.i ?74 bereitere er in derselben Absicht die Azoren, die Inseln des grü-nen Vorgebirges und die Küste von Afrika. Darauf machte er denAmerikanischen Krieg unter dem Grafen d'Sstaiiig niit, und war ihmdurch seine Kenntnisse vvm Seewesen sehr nüklich. Die Resultate»die daraus hervorgingen, waren zum Theil seinen Bemühungen zu,zuschreiben. Einige Zeit darauf besuchre er nochmals die AzvrischenInseln, däe Inseln des grüne» Vorgebirges und hie Küste von Afrikaallein, die auf dieser Reise gemachte» Beobachtungen sind nicht be-kannt gemacht gemacht worden. Borda war der Stifter der Schiffs-dauschuie; er erfand ein Instrument von einem sehr kleinen DurchMesser, weiches die Winkel mit der größten Genauigkeic mißt, »nddessen man sich bn den Meridianmcssnngen bedient bat. Man ver-dankt ihm die gelehrten lieclisrvtie» «UI-Is re»i»r.,nce äs» lluiäs»;u»>« Noile-vils nislleoäo siour ob»ervsi l» ioueusnr än r>snä>lt«;>« vouvssii äs» vc>iä» «t n>«»u>s» > »ooptä Is» siot»
86 ne'-»,x u. s. w. Seine vorzüglichsten Werke aber sind seine 1778in 2 Bände» erschienene Reise und seine 2'->ble, li-i^oi>ome»äl,ue»^d-»»ls». welche Deiambre herausgegeben hat. Er starb zu Pari-
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Bor» (Jgnaz Edler von), ein berühmter Naturforscher, geb.zu Carisbnrg in Siebenbürgen am 2ü- Decbr. 1742 stndirte bei den3 fs»iten in Wien, war iü Monate lang ein Mitglied ihres Ordens,widmete sich nun in Prag dem Studium der Natnrwissenschaften,«nd machte darauf eine gelehrte Reise durch Holland und Frank-