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erzogen in einer Privat-Lehranstalt zu St. Johns Chapel unter der
Leitung von Ansted. Voulkons Vak^r, der sich durch'eine neue undsinnreiche Art in Stahl einzulegen bekannt gemacht und dadurch eingroßes Vermögen erworben hatte, starb, als sein Sobn kaum 17Jahre alt war. Dieser verfolgte die Bahn des Vaters, und legtemit einem Aufwende von yoOv Pfund sehr ausgedehnte Fabrikgebäu-de an, wozu er zu Svho bedeutende Grundstück' an sich kaufte.Seine spekulirende Thätigkeit leitete ihn auf manche schöne, nützlicheund große Unternehmungen. Es gelang ihm, de, Golvkalk nachzu-machen, und bald waren im In- und Auslande die schönsten Aim-merverziemngen aus der Fabrik zu Soüo; bei istm wurde» von denkostbarsten Oelgemäldcndie täuschendste» Copien genommen, wobeiBvulton die Methode eines gewissen Cggington befolgte, der in derFolge durch seine Glasmalereien sich emen Ruf erwarb. Mit JamesWatt von Glasgow, der im I. 1769 ei» Patent über eine Dampf-maschine erhielt, >n Verbindung, legre Doulton eine Fabrik fürDampfmaschinen an, die jetzt noch in d n vorzüglichsten Bergwer-ken und Manufakturen Großbritanniens angewendet werden. Jnr2 - 1788 machte er znerst Versuche mit einer Münzmüble, sie gelan-gen vollkommen. Diese Mühle setzt acht Maschinen in Bewegung,von denen jede durch einen Knabev»besorgt wird und in einer Minute7-) bis 90 Kupfermünzen prägt. Die Compagnie von Gierra Leonelaßt dort viele Silbcrmünzen und die Ostttidiiche Compagnie vieleKupfermünzen prägen. Nach dem Tode der Kaiserin Catharina sandteBonlton dem Kaiser Paul i. einige der seltensten Stücke seiner Fabri-kation, und erhielt dafür nebst einem verbindlichen Danksagungs,schreiben eine schöne Sammlung von Medaillen und Mineralien ausSibirien, so wie auck alle neuere Russische Münzen. Bonlton undWatt haben auch in Verbindung mit ihren Söhnen zu Swetwicknahe dci Sobo eine Gießerei angelegt, wodurch sie dcu Dampfmaschi-nen eine so hohe Vollkommenheit geben können, daß ein ScheffelNewcastler Steinkohlen booo Orhöftc Wasser 10 Fuß hoch treibt,und eben das bewirkt, was ic> Pferde in einer Stunde kaum aus-richten können »). Es muß Herrn Bonlton ein sehr schönes erbebendesGefühl geben, wenn er. neben dem großen Nutzen, den seine Thä-tigkeit für das Jndustricwesen und die Kunst gehabt hat, seinenBlick zngl> ich auf die tausend Menschen richtet, welche durch seineUnternehmungen jährlich ibr reichliches Auskommen haben. Doch imVaterland«: wie in der Ferne hat man leine großen Verdienste auchanerkannt. Er ist Mitglied der königl. Societäten der Wissenschaftenin London und Winburg, der ökonomisch,» Gesellschaft zu Peters-barg nne mehrerer andern gelehrten Anstalten. Ein Sohn und eineTochter verschönern »in hohes aber munteres Alter.
. 'Bvurbvn (Haus). Am 21. Mai 987 starb Ludwig V., Kö-urg von Frankreich, gen. not ,,->»> nillil kscir»" und mit ibm erloschber Stamm der Karolinger, denn seil! Obeim Carl, Herzog vonNiekerivthrinaen, der eigentliche rechtmäßige Erbe der Krone, warddurch eine mächtige Gegenpartei, unter dem Vorwaude, daß er umAotdringens will n Vasall des Kais rs Otto geword.n sep, vom,Throne verdrängt, welchen nun Hugo Capet bestieg, Herzog vonder nachmaligen Jsle be> France und Graf von Paris, Enkel Robertsdes Stakten und Sohn Hngo'S des Großen, Herzogs von Frankreich,
*) Man v,rsl. den Ar«. Dampfmaschine».