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Wissenschaften, die YLiIur hatt» ibn der Kunst bestimmt, und g«h,wie .mmerIn» Augschiag. Welchen Lehrer er gebadl^ ist sehr zwei»scihaft'i am wahr^chun.ichsten «st, daß e« sein Lieeiw Loren;» Llstgri«par. ^Was.und wie v»I er niü. ß iein. m r^krer verdanke, bleibtuiienssch'^en. ..das Genie verdankt sich selbst am mussten, und na-mentlich d'ast.'d-S' Eorte^gw.' Oft bar mau eine Sage wiederholt»die »H'erü Kstsstlers.fruhea Seibggeiühl beweisen sollte. Hr habe,so erzalfit man.,. einst ein Gemälde de« groven kasa.l erblickt, undaus» rufen»ncii'äo sono pirloro.' (Luch ich bin ein Maler!)Nun berunen aber die Versichern»--«, daß Correggio m Rom ge«Wesen, auf ichlcchrcm Grunde, und'in Parma und Moden«, wo eknach d'Argensville Werke RssfaelS gesehen haben konnte, gab eS da»mals keine; somft fehlt jener Sage alle Beglaubigung. Unser Künsteler verliert Hades,Mts, denn eben da«, daß er nicht die Antiken,nicht die Meisterwerke der vor ihm Lebenden gesehen hatte, v»hdurch eigne Kraft ein Muster der nach ihm Lebenden ward, machtihn unserer Bewunderung um so würdiger. Meng« hat tu seinergehaltreichen Schrift: Gedanken über die Schönheit und den Ge»schwach t» der Malerei, ausführlich von den Verdienste» dieses un-vergleichlichen Künstlers gehandelt, und gezeigt, was er in der Zeich-nnng^ in Licht nnd Schatten, im Ko orit, der Eomposftion, Faire«,und-Her Harmonie geleistet, und wem es um wah.e Einsicht i«die Kunst zu thun ist, wird dies nicht ringelest» lassen. Drei Ei»genschafteu sind >S hauptsächlich, die nian stets an ihm bewundernwrrd : Grazie,. Hariuome und Führung des Pinsels. Es ist eineeigne Anmuth r» ven Stellinge» nnd Bewegungen seiner Figuren,«tue.Lieblichkeit in dem Ausdruck derselben, die sich durch einen »n-stial-chen 'Heiz des GemürbS bemächtigt, ja bei Lüst rncn bisweilenden Wunsch d«A Besitzes erregen konnte. Jene Stellungen undWendnng » wären dem Künstler nicht möglich gewesen ohne seineMeisterschaft m denEerküvzunge.u, die nicht bloß größere Man-,igfa>l gleit m das Gemälde bringen, sonder» auch der Grazie selbstso günstig sind. Alhvld allem Rauhen und Harten suchte er denSinn du ch. eilst» milde», fast weiblichen Reiz zu gewinnen. Daist«strebte er auch durch die Harmonie, deren Schöpfer mau ihn nenne«kann. Ui>uve>-rrl elich ist er im Helldunkel, d. h. in der ästheti-schen Bertüeiluag de« Lichtes. in. der Geschicklichkeit seinen Figure«Rundung zu geben und sie pox-. sind zurücktreten zu lassen. In sei-nem Faltenwurf berechnete er, mit Uebergehunq der genauen Wahr-heit, alles auf v:e Winung des Helldunkels, und wußte mit großerOeschicklichkeit aus ei-er s-tonen Farbe durch Halbrjnten in die an-dern überzugehen. Sein Bemühen war immer darauf gerichtet, de«Haaptgenmstand ftervorzuheh,», da das Auge, wenn es von demLichte angezogen worden, gern auf milderen Massen wieder ausruht.So bezanberr «r durm eine magische Harmo ste, worin er alle an-der» Meister übertraf. Er» » höchst genialen Gebrauch hat er vondieser Kunst in sei nr sogenannten ssiachr (>». uorc« >ii Oorrsxxro-M macht, die sich jetzt auf per Dresdner Gaüerie befindet (welch-sieben Gemälde dieses Meisters vesitzt, an denen man ftme Fors-schri'te erkennen kann). Diese- allbewniiderte Gemälde^stellr breK burt des Heilandes oder die Anbetung der Hirten dar. pwel Hft-ten nnd c ne Frau, welche Tauben trägt, finden sich bei der nurStroh gefüllten Krippe des Neugäbonieu ein, wo Maria sitzend m»-multeUichek Zärtlichkeit tyr von her Glorie hell leuchtendes «>«*