IZ6 Italiänische Kunst
Nuß. Als der vortrefflichste unter alten, und als der wahre Reprä-sentant muß aber Antonio Allegri da Correqgio (st i 5 Zi angesehenwerden. Seine Verdienste in Hin^cht der Farbcnbarmonie, die erdurch das Helldunkel bewirkte, und wodurch er alles erreichte, wasnur durch Farbengebung zu erreichen steht, und die Lieblichkeit undGrazie, welche seine Werke umschwebt, sind ebenfalls unübertreff-lich gewesen, und halten den Vorzügen der andern Schulen dieWage. Seine Nacht , sein heiliger Georg, seine Magdalene in derdresdener Gallerte, sein Tag, oder heiliger Hicronymus in dem pa-riser Museum, seine Gemählde im aloster des heiligen Paulus zuParma, werden als unvergängliche Denkmäler seines hohen Geistesbewundert werden. Sein berühmter Nachfolger und Nachahmer,Francesco Mazzuoli il Parmeggiano (ff 1640) ist als einer dergrößten Meister dieser Schule anui'ehen, obschon eine gewisse Ma-nier und Ziererei a» ihm unverkennbar sind. Run standen gegenEnde des ibten Jahrhunderts die drei Earacci, Lodovico, Ugostino,und Annibale auf, welche die Vortrefflichkeiten aller Schulen zu ver-einigen suchten. Es gelang ihnen auf diesem eine ungemeine
Höhe zu erreichen, wie ihre Werke rm Pallast Magnani zu Bologna,im Pallast Farnese und der Kirche St. Michele in Bosco zu Romrc. unwidersprechlich beweisen. Sie stifteten in Bologna eine großeSchule, aus welcher vortreffliche Männer, der edle und hohe Dome-nichino, den man fast als Rafaels Nebenbuhler arischen kann , derzarte Albani, der kübne und feurige üanfrancv hervorgingen. Instetem Kampf mit den Car-cci und ihrer Schule l'bten die Natura-listen Michel Ancp'lo da Caravagio, Manfred!, Leon. Lpada, rumTheil sogar Guerc no und deren Nachahmer. Aus der Schule derCaracci gingen mehrere Meister hervor, welche sich fast allein nachEorreggio bildeten, die Lretusi, Bartolomeo Schidone (geb. 1640)und andere. Auch Lanfrapco kann in mancher Hinsicht dazu ge-rechnet werden, wie seine Werke in der Kirche des heiligen Andreaszu Rom rc. beweisen. Dagegen bildete sich Guido Rcni (geb. 1S7Z),dessen Aurora im Pallast Borghese und St Michael bei den Kapu-zinern in Rom seinen Ruhm ewig begründet haben, einen aus Cor-reggios und Caravagios Behandlungsart zusammengesetzten origi-nellen Styl. Albani (geb. ib^gl, dessen Gallerie Berospi alle übri-gen Arbeiten übertrifft, blieb mehr ein idyllischer Mahler,, seinStyl war aber ebenfalls eigenthümlich. Domenichinos (geb. 1S81)größtes Verdienst bestand in Reichthum an Erfindung und Ausdruck,Einfachheit und Schönheit der Gruppirung, und näherte sich dadurchder römischen Schule, ungeachtet die Bortrefflichkeit seiner Färbungauf seine Abstammung als lombardischer Mahler hindeutet. Seinunsterbliches Gemählde, die Eommunion des heil. Hieronymus, fürdie Kirche della Carita in Rom, jetzt im pariser Museum, und dasLeben der Peil. Cecilia in der Eapelle des heil. Ludwig, haben sei-nen Ruhm für die fernsten Zeiten begründet. Noch verdienen eineAuszeichnung Francesco Geffi Cervi (s 16Z0), Guido Cagnacci, dieBilliena, die Mola, Al. Tiarini (si i66z>, Curti il Dentone, Ca-vedone, und besonders Guercino da Ceuta (si 1666) , dessen heiligePetronilla, gegenwärtig im pariser Museum, dergleichen sein Davidund Abigail, für den Cardinal Barberini, einen der vortrefflichstenMeister bewähren. Endlich sind die Gennari, Bart. Erst, LucioMaffari,'Viani csi 1709), Cignani (ff 171g), als die letzten gutenSprößlinge dieser Schule anzusehen. — Es sind noch- außer diesen
vier
net,lereifaniFiorivon >(si iZein fein fbreseMeinAucheinigCam(-f uter d
neu.kunstArt.geaäundrömioderKittnach-fertilser <ses iDasetzteweg.HierganzMossogmZrü-undPisabrik-sindKu,nerstreilichenachwettalsmonKupBlä(dersoll)dieMar