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Fünfter Band. Von I bis L.
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Albano wieder, wo er von nun an seinen gewöhnlichen Aufenthaltnabm, in Ruhe lebte und auch am i. Jan. -766 mit Tode abging.Seine Nachkommenschaft bestand in zwei Söhnen, Carl Eduard,der seine Ansprüche, aber auch sein Mißgeschick erbte und auf wel-chen der Titel Prätendent überging; und Heinrich Benedict,der sich dem geistlichen Stande widmete und noch jetzt unter demNamen Cardinal von Bork am Leben war,

Jacobi (Friedrich Heinrich), der jüngere Bruder dc§ Dich-ters, wurde geboren zu Düsseldorf 174Z. Vergebens haben wir unsum Rach.icht.n über sein früheres Leben und seine Bildung bemüht,erst von der Zeit an, wo er in Pempelfort bei Düsseldorf, zu An-fange der siebziger Jahre, in der vollen Blüthe seiner Kraft undJugend, im Echooß der liebenswürdigsten Familie und umgeben voneiner reizenden Natur, sich selbst ausbildete zu dem, was er gewor-den ist, haben wir einige Nachricht über ihn erhalten können. Erwurde nachher jülich- und belgischer Hofkammerrath und Jollkom-missajr, geheimer Rath,zu Düsseldorf, und kam 1304 als Präsidentder Akademie der Wissenschaften nach München, wo er noch lebt.Man sieht, sein äusseres Leben ist nicht reich an merkwürdigen Ver-änderungen und Begebenheiten; desto reicher ist sein inneres Lebenan allem, was schöne und edle Seelen anziehen kann, Um Jacobistritten sich zwei Welten, die Welt der Poesie und der Philosophie,und sein hoher Geist strebte beide mit einander zu vereinigen. DasPublikum kennt ihn durch E dnard Allwils Briefsammlung(Königsberg 1792) und durch seinen Woldemar (Das, 1794) alsDichter, und lernte ihn als Philosophen kennen durch seine Briefeüber die Lehre des Spinoza (Brest. >789 R. Anst.), seinWerk wider Mendelssohns Beschuldigungen betref-fend diese Briefe (Leipz. -736), David Hume über denGlauben, oder Idealismus und Realismus (Mm 1798R, Aufl.). Darüber ist wol nur Eine Stimme, daß er als Dichterdurch kräftige Darstellung, treffliche Schilderung der Natur und desmenschlichen Herzens, Wärme und Innigkeit des Gefühls und einenlebendigen, geistreichen, kühnen und doch sichern Ausdruck sich »»ge-mein auszeichne, und unter den Philosophen haben sein seltener Tief-sinn, verbunden mit der Originalität und Schönheit seiner Darstel-lung ihm den Namen des deutschen Platons erworben. Gleichwolgibt es nicht leicht einen Schriftsteller, über welchen die Urtheileverschiedener wären, als ihn, und beinahe scheint es, als habe esder Dichter Jacobi mit den Philosophen von Profession, so wie derPhilosoph Jacobi mit den Dichtern verdorben, und es ließe sichwol nachweisen, wie dieses geschehen sey und bade geschehen müssen.Der Grund liegt in der eigensten Individualität Jacobi's, ohne de-ren Verständniß in der Thal fast alle seine Schriften unverständlichsind. Friedrich Schlegel hat darum etwas sehr Verdienstliches undDankcnswerthes gethan, indem er diese so merkwürdige Individua-lität zu charakterisiren unternahm, und wer einen. Schlüssel zu Ja-kobi's Werken sucht, darf Schlegels Recension von dessen Woldemar(Kritiken und Charakteristiken Bd. 1. S. r — 46) nichtungelesen lassen. Wie auf diesem Wege in der Poesie sein allgemei-ner Ton, der sich über das Ganze verbreitet, und ihm eine Ein-heit des Colorits giebt, Ueb crspannu ng ward, und wieer in der Philosophie zu einem Hasse der philosophirenden Vernunft,zu dem Princip der Offenbarung, zu seinem Glauben statt des