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gemäßigt Denkenden, welche sich eine Zeitlang nach dem Orte ihresClubds Feuillants nannten; und der furchtbare Volksaufstandvom iSi bis 17. Juli 1791 erreichte diesmal seinen Zweck nicht.Dagegen mißlang es aber auch den aus der constituirendcn Natio-nalversammlung heraustretenden Deputirten, vor dem Schlüsse ihrerSitzungen den Jacobinerclubb zu trennen. Als die gesetzgebendeVersammlung, zu der die neuen Deputirten säst ganz unter demEinflüsse der Jakobiner gewählt worden-waren, den r- Oct. 1791ihre Sitzungen eröffnet hatte, behaupteten die Königsfreunde, un-ter denen die Girondisten durch Talente hervorragten, noch eineZeitlang die Stimmenmehrheit gegen die Königsfeinde (Cordelicrs)selbst im Jacobinerclubb, so daß die Häupter der letzter», Danton,Marat, Robespierre und Orleans, ihren Plan verschleiern mußten.Doch wuchs ihr geheimer Einfluß dadurch, daß der Maire von Paris,Pethion, und mit ihm die aus Jacobinern zusammengesetzte Mu-nicipalität von Paris, auf ihre Seite trat. Auch die gemäßigtenJakobiner, und darunter selbst einige Minister des Königs, neigtensich allmählig zur Partei der Königsfeinde hin. So bewirkten siedurch den Aufstand des Pöbels am 29. Mai 1792, daß die National-versammlung den 3 o. Mai beschloß, der König muffe die für ihn von derersten Nationalversammlung decretirte Leibwache entlassen; sie ver-mochten aber nicht durch den Aufstand der Vorstädte St. Anton undSt. Marcell am 20. Juni, den König, den nur vier schweizer Gre-nadiere gegen den Andrang der Wüthenden, die ihm die rothe Ja-cobinermütze aufsetzten, umgaben, zu zwingen, daß er sein gegenzwei Beschlüsse der Nationalversammlung eingelegtes Veto zurück-nahm; doch gewdnnen sie die Mehrheit der Nationalversammlung,um die Anstifter dieses Aufruhrs, Pethion, Manuel, u. a. m. derverdienten Strafe zu entziehen. Unterdessen hatten die, vom öster-reichischen Staatsministcr, dem Fürsten von Kaunitz, in einer Notebeleidigten Jakobiner, gegen die Meinung der Cordeliers, dieKriegserklärung gegen Oesterreich den 20. April 1792 durchgesetzt,und der Jacobinismus äußerte bald seinen Einfluß bei der Wahl derFeldherren, in den Proclamationen und in der Stimmung der Ar-meen, so daß weder Lafayette im I 1792, noch Dümoariez im I.179? das Heer gegen die Anarchie der Jakobiner aufregen konnten.Alles aber, was seit dem 20. Juni geschah, die AnkuNst der Föde-rirten aus Brest, Marseille, u. a. a. O. den i 5 . Juli; der Angriffauf die Luillerien in der Nacht vom 9. auf den is. August, dieAbführung des Königs und seiner Familie, als Gefangene der pa-riser Municipalität, in den Lemple am iZten Aug.; das Blutbadunter den Eingekerkerten, die vom 2. bis 7. Sept. ohne Urtheil,nach der Namensliste niedergestoßen wurden; die Wahl der neuenConvcntsdcputirten im Sept. desselben Jahres; und alles was dieNationalversammlung seit dem 21. Sept. 1792 bis zum 20. Mai> 7 Z 5 selbst nach dem 9. Thermidor (28. Juli '794), that, insbeson-dere die empörende Hinrichtung des Königs, ohne gerichtliche Form,wo man, mitten im Proceß, das Criminalgesetz änderte, und dieEinrichtung des Rcvolutionstribu-nals den 9, März 179Z, kann alsem Werk der fanatisirten Jakobiner angesehen werden. Die Jaco-biner theilten sich in zwei Parteien. In dem Zwecke einig, dachtensse über die Form und die Mittel verschieden. Tallien, der Robes-prcrrcn stürzte, war so gut ein Jakobiner, wie dieser. Allein kein-ovsewicht traut dem anders Die mittelmäßigen Köpfe hassen und