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ternng, Welche hieraus aus beiden Seiten entstand, beschuldigte ma»Jefferson, er walle die Constitution stürzen und sich als Tribun an,die Spitze des Volks stellen. Doch fiel das Falsche einer solchenBeschuldigung nur zu deutlich in die Augen, und somit kam es, daßman Jefferson am 17. Febr. igoi an Adams Stelle, und am 17.Febr. igoS zum zweiten .llale zum Präsidenten des Congreffes er-nannte, welchen Posten er jedoch nur bis >8c>g bekleidete, wo Mad-dison an seine Stelle erwählt wurde. Jefferson hatte schon frühererklärt, er wolle sich nach Ablauf seiner Präsidentschaft von alle»öffentlichen Geschäfte» gänzlich zurückziehen. Seine wichtigsten lite-rarischen Werke sind: Summarische Uebersicht der Rechtedes englischen Amerika, 1774; Bemerkungen überVirginien, 1781; Entwurf einer Fundamental-Con-stitution, 1788 ; Hypothese, daß die Völker Asiensvon den amerikanischen Indianern abstammen, 178s;und B othschaftcn an die beiden Häuser des Congresses.
Ieh 0 va nannte Moses bei seiner Gesetzgebung den Gott Abra-hams , Jsaaks und Jakobs, und gab seivem Volke dadurch die er-habene Idee des Bleibenden und Unveränderlichen. Denn Jchovabedeutet im hebräischen den der da ist, der da war und seyn wird,den allein Beständigen. Auffallend stimmt mit dieser Bedeutungdie berühmte Inschrift des Jsistempels überein: Ich bin alles waswar, ist und seyn nnrd, und meinen Schleier hat noch kein Sterb-licher gehoben. In wieweit aber Jehova mit dem ägyptischen Jno-vrrwandt sey, und ob Moses die Idee des ewigen Gottes den ägyp-tischen Mysterien verdankt, oder ob diese sie von der Religion derHebräer angenommen haben, läßt sich nicht mit Bestimmtheit ent-scheiden. Nur so viel ist erweislich, daß der Mosaismus sich durchdie Reinheit seiner Gottesidee vor allen Volksrcligionen des Alter-thums auszeichnete. Jedes Idol, oder Sinnbild Jchovas, war darinausdrücklich verboten. Als der unsichtbare Schutzgott und König desHauses Israel sollte er durch Gehorsam gegen seine Vorschriften,und pünktliche Beobachtung der in feinem Namen von Moses an-geordneten Gebräuche verehrt werden. Jedoch brachte es die Be-schaffenheit dieses religiösen Particulari Sinus eben so sehr, als dieBeschränktheit der hebräischen Cultur mit sich, daß die Poesie undder Volksglaube das Wesen des Unanschaubaren durch anthropopa-thische Bilder versinnlichte, seine Gegenwart in Flammen und Wol-ken, seine Wohnung in der heiligen Bundeslade, und daher seit demdavidischen Zeitalter seinen Sitz ausschließlich im Tempel auf demBerge Zion fand. Diese dürftigen Volksbegriff «wurden zwar nachder Rückkehr aus dem babylonischen Erik durch den Einfluß der Phi-losophie und des Christenthums 'allmählig aufgeklärt, doch derGlaube an eine besondere Gunst und Parteilichkeit Gottes für ihrVolk, wird den Juden, so. lange sie den historischen Grund ihrerReligion anerkennen, immer eigen bleiben, und sie fassen auch dieBedeutung des Namens Jehova am liebsten in dem Sinne auf, daßGott ihnen sey und seyn werde, was er ihyhn Erzvätern war. L.
Jemappe, s. Gemappe.
Jena, eine fachsen-weimarische Stadt in Thüringen, am Ein-flüsse der Leuthra in die Saale, in einem romantischen Thale gele-gen, mit etwa 6000 Einwohnern, und einem Schlosse, worauf nachHerzog Wilhelms von Weimar'Tode (1662), dessen vier Söhne dasLand unter sich theilten, bis »6go eine eigne, von Bernhard II. ge-