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fe». Er rst der weiseste aller Götter und Menschen; Minerva sitztstets zu seiner Seite; er faßt seine Entschlüsse, ohne Anderer Bei- M L
hülfe, und wem er sie nicht offenbart, dem bleiben sie unerforsch- M,
sich. Mit seinem Rathe steht er dem Menschen bei, weswegen er Camp
auch der Ertheil» wohl überlegten Raths heißt. Er ist wahrhas- "us d
tiq, seine Versprechungen sind unwiderruflich und untrüglich; er ist darre,allwissend ,md kennt alle Schicksale der Menschen; er hört die mn !
Eide der Sterblichen, die sie bei ihm schwören, und rächt den Mein- ä)reiz>
eid aufs strengste. Jede Ungerechtigkeit und Härte ist ihm der- Ehr
haßt. Wer den umBergebung bittenden Beleidiger (Hiketär), nicht mu v
aufnimmt und ihm nicht vergiebt, den straft der Jupiter Hiketäsios. neu r
Er ist gütig und liebreich »nd will, daß die Menschen eben so eiu- entsia
ander begegnen sollen. Daher heißt er auch Jupiter ikenios, der mn r
Schützer der Fremdlinge. Diese philosophischen Ideen vom Jupi- Schai
ter, die man, obgleich noch aufJuoiter als tzocalgottheit, nicht alshöchstes Wesen, eingeschränkt, schon bei Homer und den Dichter« «ndl,
seines Zeitalters finder, wurden nun in der Folge immer mehr »er- Hirns
vollkommnet, je nachdem die Cultur dtr Griechen überhaupt, oder yerrh
eines griechischen Volks insbesondere zunahm und eine reiner» Arub
Philosophie sich zu verbreiten begann. Dieselben Ideen trug man Aah,
nun auch aus Jupiter als ein historisches Wesen über, das zu «»er
Creta gehörte. Hier ward er auf dem Berge Lycros geboren und °ere
erzogen; denn ein Orakel des Uranus und der Gäa hatte derRhe«den Rath ertheilt, ihren Sohn auf jenem Berge zur Welt z» "ra,
bringen, damit er nicht vom Kronos verschlungen werden möge. wuu>Doch soll auch Jupiter zu Messens, Theben, Olenos in Aetolien, gegen
Aegä in Achaja, auf dem Berge Jda, auf dem Berge Dicte m vmh
Creta, auf dem Berge Lycäus in Arcadien, wo die Höhle gezeigt nend,
wurde, in welcher seine Muiter mit ihm niederkam, geboren st»«- Mch,So verschieden die Oerter seiner Geburt angegeben werden, ehe« -« u>so verschieden sind auch die Nachrichten von dem Orte seiner Er- ^>)phziehang. Nach Homer erzog ihn die Gäa und verbarg ihn wah-rend der Nacht in einer Höhle des waldigen Gebirges Argäus; »m ^
Trauben brachte ihm Ambrosia. Die Arcadiet ließen ihn durch die und s
Nymphen Thisoa, Reda und Hagno, die Meffenier durch die Neda hiiße,
und Jrthome erziehen, welche ihn von den Cureten erhielten und einen
ihn in dem Brunnen Klepsydra badeten. Nach einer andern sr- pan,
zählung soll die Mutter das Kind den Cureten übergeben haben, m lwelche letzrere es durch die Nymphen Jda und Abrüsten warte« <Mte
ließen, und durch das Zusammenschlagen ihrer Schilder beständig chkm
ein solches Geräusch machten, daß Kronos das Kind nicht schrew M bhören konnte. Statt des Jupiter verschluckte dieser darauf eine« «egke
in Ziegenfell gewickelten und mit Honig bestrichenen Stein, »ssj ° ««»<
der nach andern Erzählungen waren die Töchter des kretischen K - Piter
nigs Melissas, Lmalthea und Melissa, seine Erzieherinnen, welche Gott,
ihn mit der Milch einer Ziege, Amalthea, nährten, d»ren H n
Jupiter in das Fruchthorn verwandelte. Er wuchs seh« st) , ^
heran und in einem Jahre war er schon im Stande, aus °le L ' o -führung eines Plans, den die Mutter gegen seinen Vater enl - st ,
fen hatte, bedacht zu seyn. Von der Metis bekam Antte .
Brechmittel, welches er dem Kronos eingab. Dies that ei >
gute Wirkung, daß er alle seine bis dahin verschluckten K g
wieder von sich gab, auch den zuletzt verschluckten ^teu., A ^Jupiter zum Andenken bei Pytho, am Fuße des Parnasius, n S