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Fünfter Band. Von I bis L.
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Jupiter 279

sitzt legte.. Nun schritt §r zur Entthronung seines Bakers. Die älte-

gej. stcn Söhne des Uranus und der Gäa, die Eentimanen und Eyclo-

:sch- peil, waren in dein Tartarus hart gefesselt, und das Ungeheuer

^ ex Campe bewachte den Eingang desselben. Dieses tödtete Jupiter

h^s, auf den Rath derGäa, und befreiete die Gefangenen. Aus Dank-

e ist barkeit bewaffneten diese den Jupiter mit dem Blitze, der bis da-

dj« hin in der Erde verborgen gelegen hatte, den Neptun mit dem

ein, Dreizack und den Pluto mit dem unsichtbar machenden Helme. Nun

ver- entthronte er seinen Vater, den er mit demselben Messer entmannte,

nicht mit welchem dieser einst den Uranus entmannt hatte. Die Tita-

sioz. nen waren mit der Regierungsverändcrung nicht zufrieden, und so

ein- entstand ein zehnjähriger Krieg zwischen den Titanen auf der ei-

der ne» und den Kroniden und Eentimanen auf der andern Seite. Der

upi- Schauplatz des Kampfs waren die Berge Olympus und Othrys.

als Bon diesem fochten die Titanen, von jenem die neuen Götter herab,

stern Endlich siegten die letztern, und die Titanen wurden in den Tar-

ver- tarus gestürzt. Nun war Jupiter im völligen Besitze der Ober-oder Herrschaft, und theilte durchs Loos das väterliche Reich mit seinen

-ne» Brudern, so daß er selbst den Himmel und die Erde, Neptun das

man Wasserreich und Pluto die Unterwelt zu seinem Antheil erhielt,z zu Ader noch war die neue Herrschaft nicht hinlänglich begründet. An-

und dere furchtbare Ungeheuer erhoben sich gegen die neuen Götter und

lkheil drohten ihnen den Untergang. Gäa zürnte, daß ihre Kinder, die

i zu Titanen, in den.Finsternissen des Tartarus gefangen gehalten

nöge. wurden, und brachte die furchtbaren Giganten hervor, welche sich

lien, gegen die neuen Götter tzmvörten. Aber sie wurden endlich mit

e in Hülfe des Herkules besiegt. Run gebar Gäa, noch immer zür-

zeigt »end, von dem Tartarus den Typhöus (Typhaon, Typhortt, das

senn. furchtbarste aller Ungeheuer, das Jupiter nur mit vieler Mühe sich

eben zu unterwerfen vermochte. Nach Einigen verfolgte Jupiter den

Er- Typhöus mit dem Blitze und mit seiner Sichel, bis sie am Berge

wäh- Easius mit einander zu streiten begannen. Typhöus umwickelte

Lust dkn Jupiter mit seinen Schlangenschwänzen, stürzte ihn zu Boden

h die und schnitt ihm mit jener Sichel die Sehnen an den Händen und

Neb« Wen ab, schleppte ihn dann in die corcyrische Höhle, und stellte

- und einen Drachen als Wächter vor dieselbe. Aber Mercur und Aegi-

Er- ?an sein Sohn des Jupiter und der Aega, Pans Gemahlinn, oder

oben, ein Mitbruder des Juviter) befreieten ihn heimlich aus derselben,

arten heilten ihn und setzten ihn auf einen geflügelten Wagen, von wel-

indig chem er auf den Typhöus seine Blitze herabschleuderte. Bei Nisa

reien siel das erste Gefecht, und am Hämus das zweite vor; endlich

einen siegte Jupiter und bedeckte das fast verblutete Ungeheuer mit dem

Wie- Aetna, oder mit der Insel Pithecusa. Nun befand sich endlich Ju-

, Ki- Piter im ruhigen Besitze der Oberherrschaft, welche ihm von den

velche Göttern feierlich übertragen wurde, wofür er jedem unter ihnen

Horn eine Belohnung ertheilte. Bon nun an war Jupiter ein König

chnen der Götter, ein Begriff, der in den Zeiten entstanden seyn muß,

Aus- wo Griechenland noch lauter kleine Könige hatte. So wie diese

twor- oft einen allgemeinen König oder Anführer unter sich wählten, der

r ein den Vorrang hatte, wie, zum Beispiele, Agamemnon im tr. jani-

me schen Kriege, so machten es auch, den Erzählungen der Dichter zu-

Nnder folge, die Götter. Sie wählten den Jupiter zu ihrem Könige und

eichen ^ Anführer, und daher hatte er das Stecht, die Götter bei wichtigenjeder- i Angelegenheiten in seinen Pallast zu berufen. So hielt er eine