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rynome, des Oceans und der Theils Tochter, Mutter der Gra-zien; die Latona, Tochter des Titanen Cöus und der Phöbe, Mut-ter Apollo's und Dianens. Weit größer ist die Unzahl seinersterblichen Geliebten. Au ihnen gehören: die Danae, des UcrisiusTochter, Mutter des Perseus; die Niobe, Tochter des PhoroneuSund die erste Sterbliche, die Jupiter liebte, mit der er den Argus,den dritten König von Argos, zeugte; die Maja, Tochter des At-las und Mutter des Mercur; ihre Schwester Laygete, Mutterdes Lacedämon, und die dritte Schwester Electra, Mutter des Dar-danus; ferner die Semcle, Tochter des Kadmus und Mutter desBaccchus; Europa, Tochter des Phönix oder Agenor und KadmusSchwester, Mutter des Minos, Sarpedon und Rhadamanth; Gal-lisch, des Lykaon, oder Nyctcus, oder Aehus Tochter, oder eineNymphe, Mutter des Arcas; Jo, des Jnachus, oder Argus Pa-noptes, oder Jasus Tochter, Mutter des Epaphus; Leda, Tochterdes ätolischcn Königs Thestius, oder Glaucus, Mutter der Helenaund des Pollux vom Jupiter; Aegina, Tochter des FlußgortesAsoxus und Mutter des Ueacusz Antiope, Tochter des Rycteusund Mutter des Amphion und Aethus; Elara, Tochter des Orche-menos und Mutter des Riesen Tityus; Aetna (Thalia), eineTochter des.Vulcan, die er nach der Umarmung in Sicilien in dieErde verbarg, wo sie mit den Palicis niederkam; die Carme, Toch-ter des Eubulus und Mutter der Britomartis; Hydris, eineNymphe, Mutter des Pan; Dia, Tochter des Eioneus oder Hesio-neus, Mutter des Pirithous; Protogenia, Tochter Deucalions,Mutter des Opuns und Aethlins. Die letzte seiner Geliebten war.die schöne Alcmene, die Mutter des Hercules. Auch nennt mandie Nymphen als Töchter des Jupiter; so wie er ferner durch dieEntführung des schönen Knaben Ganymedes den Griechen das ersteBeispiel der Paderastie gab. Jupiter hatte mehrere Orakel inGriechenland, nämlich eins zu Dodona, eins zu Olympia, welchesaber bald aufhörte, und eins in der heiligen Grotte auf demBerge Jda in Creta. Sein vorzüglichster Tempel in Griechenlandwar der zu Olympia oder Pisa. Außerdem wurde er noch beson-ders verehrt zu Dodona in Epirus, auf dem Berge Casius in Ae-gypte», in der Stadt Remea in Argalis, auf dem Berge Apesasin Nemea, am Aetna in Sicilien, in der Landschaft Abretana inMysien, auf dem Berge Lycäon in Urcadien, auf dem Berge Uta-byrius auf der Insel Rhodus, wo Althämenes aus Creta ihm ei-ne» Tempel gebauet haben soll; auf dem Berge Athos in Mace-donien, Jthome in Messenien, zu Mylaffus in Carien, wo dieMy-ster, Lydier und Carier einen gemeinschaftlichen Tempel hatten,auf dem Berge Dicte u. s. w. Hieraus erklären sich JupitersBeinamen: Abretanus, Uelnaus, Apesantius, Atabyrius, Athensu s. w. Andere Beinamen Jupiters, z. B. Agoräus, Morius,Genäteus, Ammon, Aegiochus, Aethiops, Chrysaoras, Conius, Cra-gus, Labradeus, sind ebenfalls von Orten oder gewissen Umständenhergenommen. Bei den Römern hieß er kerevrius, Liicius, 8tu-tiaxttoiiiius u. s. w. Sein gewöhnlichstes Attribut ist derBlitzstrahl, den er entweder selbst in der Hand hält, oder den derAdle- neben ihm trägt. Diesen findet man immer bei ihm; auchzuweilen den schönen Ganymedes. Gewöhnlich wird er mit Kroneund Aepter abgebildet. Sein Blick verräth Ernst und Majestät,mit Güte und Heiterkeit vermischt. Bon Statuen, die den Jupl-