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Fünfter Band. Von I bis L.
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Jütland Iynx 291

ffent- geeichten, und wenn es Criminalfälle betraf, mit Zuziehung desaben, Kaisers und 'auch wol des Reichstages, letztere dagegen von denGrü- einzelnen Fürsten und Ständen geübt wird. lü. 2.

Denk- Jütland, eine Halbinsel, gränzt gegen Süden an das Her-es in zogthum Holstein, ist aber sonst überall von der Nord- und Ost-

lpten, see umgeben. Sie besteht aus Nord- und Südjütland,

hak» welches letztere eigentlich nichts anders ist, als das Herzogthum

ucher, Schleswig. Rordjütland wird heut zu Tage jedoch vorzugsweise

selben Jütland genannt. Es gehört zu Dänemark und wird in die

er der vier Stiftsämter A a lb 0 rg , W ib org , A a r h u s und R y p e n

sey" enigetheilt. Es enthalt 424 Quadratmeilen und 400,000 Einwoh-

ner. Die Viehzucht an Pferden, Schweigen, Schafen, besondersDice. aber an Rindvieh ist sehr beträchtlich. Es werden jährlich 80,000jedem magere Ochsen verkauft und doch noch viel gesalzenes Rindfleisch"le m .„ach Frankreich, Holland, Hamburg und nach den Antillischen Jn-iestcllt sey, versendet. Auch der Gerraidcbau ist ergiebig, und versorgt

nicht nur das band, sondern führt auch noch von seinem Ueber-tstand flnsse in die benachbarten Länder aus. — Bis zum gten Jahr-

>ußer- Hunderte harte Jütland seine eigenen Könige und Fürsten, von de-

- "ki ne» Gotkric (Gottfried) und Hemming durch die Kriege,

st welche sie mit Carl dem Großen führten, bekannt geworden sind.

nd w« In der zweiten Hälfte des gten Jahrhunderts eroberte darauf

ren. der König von Dänemark, Gormo Gammut, Jütland und ver-

>e zcr- einigte es mit seinem Reiche. Gormo führte mit Heinrich dem

ewaik. Fintier, und sein Sohn, Harald II., mit Otto I. und II. Krieg,

taals- Harald II. nahm zwar im I. 948 die christliche Religion an; aber

unm" sein Sohn Sueno (L> uend) ward wieder ein Heide. Er eroberte

, als« in, I. ivoo mit Schwedens Beihülfe Norwegen und im I. 1014

ltschei- auch ganz England, wo er aber ioi 5 ermordet wurde,st da- Iuvenalis (Decimus Junius), im I. 38 oder Zg nach Chr.

Geb. zu Aquinum in Italien gebore», studirte anfangs die Bered-richtS- samkeit bloß zu seinem Vergnügen, legte sich aber hernach auf die

eiliger Dichtkunst und besonders auf die Satyre. Weil er im sieben und

eutich- achtzigsten Berse der siebenten Satyre den beliebten Pantomimen

"r ^ Paris heftig mitgenommen hatte; so verwies ihn Domitian (nach

richt«- andern Adrian) unter dem Scheine, ihn -zu ehren, als prsekectus

Zustij- cobortis IN das äußerste Aegypten. Doch kam er unter Trajan

"v »e ^'^er nach Rom zurück und starb daselbst in seinem zwei und

Rechr achtzigsten Jahre. Er gehörte zu den beißendsten Satyrikern der

Worte Römer. Er hat sechzehn Satyren geschrieben, die in fünf Büchereilige" abgetheilt sind, und in welchen er sehr freimüthig gegen die Lhor-hüten seiner Zeit eifert. Sein Styl ist nicht so elegant, .wie der» hMzische, aber auch nicht so dunkel, wie der des Persius.

Iynx, eine Tochter des Pan und der Echo (Pritho), derStra- Suada der Römer. Sie verführte den Jupiter zum Liebeshandel' Jo, und zur Strafe dafür verwandelte sie Juno in einen

Dogel, den sogenannten Wendehals (I^nx torguillu), dem noch^ chs' lmmer die Kraft einwohnte, theils selbst zur Liebe, zu reizen,

na Mis andere zs Liebesverständnissen zu bewegen. Als die kol-

csss Mche Medea mit Liebe zum Jason bethört werden sollte, verehrte

>«ar Aphrodite den Jaubervogel Iynx, und lehrte ihn, wie er

' auf ein Zauberrad legen und gegen die Medea gebrauchen

v ^dn dieser Zeit an war die Iynx ein Theil des Zauber-

lieicy» . appauu^g bei den griechischen Liebesbeschwvrungen. Man gebrauchte