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Fünfter Band. Von I bis L.
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Zoch Kalif

bald starb (86g H. rS5). Sie erhoben zum Kalifat Mohedi Billah,des Kalifen Bathet Sohn, stürzten aber diesen treflichen Fändenschon nach eilf Monaten wieder, weil er ihrcKrieqszucht verbessernwollte. unter Motawackels drittem Sohn, dem Lüstling Mo medBillah, den sie darauf zum Kalifen ausriefen, gelang es ei' lichseinem klugen und wackern vierten Bruder Musstet, die verderb-liche liebergewalr dieser Türken zu dampfen. Motamed verlegteden Sitz des Kalifats von Somarath wieder nach Bagdad' (z?ZH. 25g)/ wo er seitdem geblieben. In demselben Jahre falzte indem unabhängigen Khorasan, durch eine Revolution, auf die Dy-nastie der Lbaheriden die der Soffariden, die ihre Herrschaft inder Folge über Taberstan und Segcstan ausbreitete. Auch derStatthalter zon Aegypten und Syrien, Achmet den Tulun, machtesich (877 H. s63) dort zum Selbstherrscher; von ihm die Lüluni-den. Zwar vernichtete der tapfere Muaffek das Reich der Ainghierin Kufa und Bassora zehn Jahre nach seiner Entstehung (38- H>268), aber das Kalifat vor dem Zerfallen, zu d;m es i amer mehrsich hinneigte, zu erretten, vermochte er nicht. Motamed arb baldnach ihm (892 H. 279) und Muaffcks Sohn, Motyadüd Billah,folgte ihm- Ek bekriegte unglücklich eine neue in Irak entüandeneSecte, dre Karmathen (899 H- 286), Sein Sohn Moktsphi Bil-lah (gar H. 289) war glücklicher gegen diese, noch nmhr aber ge-gen die Tuluniden, indem er Uegypten Und Syrien sich vieder un-terwarf (905 H. 292)- Unter dessen Bruder Moktadar Billah, derihm (gog H. 29S) im Alter von i3 Jahren folgte, zerrütteten Em-pörungen und blutige Zwiste Um die Reichsverwaltung das Reich.Er ward mehreremvl ab und wieder eingesetzt, endlt y gemeuchei-mordet (63i H. Z19). Unter ihm erhob sich in Afrika Lbu -M11-hamed Obeidallah, der von der^Fatime, Tochter des Propheten(also vom Ali) abzustammen vorgab, stürzte die Dynastie der llgla-biden rn Tunis, und stiftete die der Farimiten (91» H. 298)- Nichtzufrieden, dort unabhängig vom Kalifen zu herrschen, behauptetendiese, als Kinder des Propheten, selbst die einzigen reh-mMgenKalifen zu seyn. Bald darauf gelangte in Pcrsien die Dynastieder Buiden zu Ansehn und Macht (925 H. 3i5). Khorai a warnoch immer unabhängig, nur daß an der Soffariden kelle >ieSa-maniden traten; in einem Theile Arabiens herrschten di ketzeri-schen Karmathen, in Mesopotamien die Hamavamitcn. ön demkaum wiedergewonnenen Aegypten wurde Akschid vom StatthalterHerrscher. Bon ihm die Akschiditen. Kaher Billah, Mskhadedsdritter Sohn, verdiente durch Bosheit und Grausamkei sein Schick-sal. Die wieder mächtig gewordenen türkischen Söldner stürztenihn vom Throne ins Elend (gZg.H.Z2r), in welchem er nach 5 Jah-ren umkam- Rhadi Billah, sein Bruder, führte die Würde einesEmir ah Dmara (Befehlshaber der Befehlshaber) ein, mit welcherdie Ausübung einer unumschränkten Gewalt im Namen der Kalifenverbunden war, und stellte dadurch sich selbst immer mehr in denHintergrund. Der erste, der diese Würde bekleidete, hieß Rast;bald aber entriß sie ihm der Türke Jakan durch G«valt der Waf-fen (gIg H. 327) und dehnte ihre Macht zu einer Unumschrankthenaus, die dem Kalifen von seiner weltlichen Gewalt nichts als die-sen Namen ließ, und selbst das Recht, über die Thronfolge zu Zer-sägen, umfaßte. Raik bekam zur Entschädigung Kufa, Bahoraund Irak Arabeh als unabhängiges Reich. Roch einmal rersuH-c ,

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