Band 
Fünfter Band. Von I bis L.
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Kalk Kalligraphie Z07

vcrei- Verbindung der Wassers mit der Kalkerde, entwickelt, kommt ausachtbar! dem-Wasser, und entsteht daher, weil sich das Wasser mit derdie er Kaikerde in fester Gestalt (als Eis) verbindet, wodurch aller Wär-herrsch-, mestoff frei wird, welcher nöthig war, um das Eis in der Gestalt(i-öo). .von Wasser zu erhalten. Kalkerde mit Eis verbunden heißt gelösch-ten den ter Kalk. Kalksteine find feste mineralische Kalke. Sie find in

ßorben,, Unsthung ihres Gessüges von verschiedener Beschaffenheit : dicht,ikonium löchcricht, schuppig, faserig, schieferig. Er ist eine kohlensaureürkW Kalkart, welche sich in mancherlei Gestalt und überall auf der Erde

. Die verbreitet findet. Der gemeine Kalkstein hat eine "graue, gelbliche

it nach, oder röthliche, am meisten aber eine graue Farbe, und wird in vie-220 H. len Gegenden der Erde bergmännisch aus Flötzgebirgen gewonnen,endlich Der Marmor steht mit dem Kalksteine in der genauesten Berbin-

n ward düng, oder er ist vielmehr selbst eine feinere Art von Kalkstein,

röthern Kalkbrennen besteht darin, wenn in einer oralen oder abläng-

ter Ho- lochen Grube, die gewöhnlich sechs Ellen tief und drei Ellen breit

rmorde- ist, diejenigen Steine, welche man zu Kalk brennen will. fest auf

ung der einander aufgeschichtet werden. Diese Grube bewirft, verklebt und

dänische, beschlägt man alsdann mit Lehm, damit die Steine in derselben

> im Z. weder zerfallen, noch ungleich brennen können, und schürt sodann

'en nach Feuer unter dieselbe, welches sieben, acht und mehrere Lage in ste-

^ebrachi, ter Flamme erhalten wird. Besser als solche Löcher sind jedoch die

Kalif» eigends dazu erbauten Kalköfen.

chen bii Kalligraphie heißt die Kunst, schön und sauber zu schrei-

entlich«» den. Was die deutsche Schrift anbetrifft; so behauptet man, daß

sehr di- in Dresden am schönsten geschrieben werde. Es ist begreiflich, daß

lle Mo-' in dieser Kunst gewisse Regeln vorhanden seyzr müssen, die allein

dasjenige hervorbringen können, was wir eine schöne Schrift nen-

Aineral, mn. Diese Regeln stützen sich besonders auf den Grundsatz,, daß

lle hier- alles, was zu viel ist, schade, und daß das Ueberladene entweder

ges gar keinen, oder vielmehr gerade den entgegengesetzten Effect her-

nl, s» vorbringe. Nach diesem Grundsätze muß nun bei der Kalligraphie

»breitet, im Allgemeinen (denn in Einzelnheiten überzugehen, verbietet uns

ithalte«, der beschränkte Raum) dreierlei beobachtet werden: die Größe der

; in de« langen Buchstaben, die Einfachheit der Buchstaben überhaupt und

:al, ifi die Deutlichkeit derselben. Die Höhe der langen Buchstaben muß,

clbst dir wenn die Schrift ein, dem Luge wohlgefälliges, Ansehn erhalten

icht alle soll, mit den kurzen Buchstaben in einem gewissen Verhältnisse ste-

> fremde hon. Dieses Verhältniß scheint getroffen zu seyn, wenn dem langen

r Säure j Buchstaben, die fünffache Höhe der kleinen Buchstaben, dem halb-

>n theils langen jedoch die dreifache derselben zugemessen wird. In Betreff

i, näm> der Einfachheit der Schrift ist zu bemerken, daß zur wirklichen

phos- Schönheit derselben, alle und jede Züge, die nicht unmittelbar zur

grauÄ Bildung des Buchstabens nöthig sind, vermieden werden müssen,

uch, <n> wenn das Auge nicht Unangenehm beleidigt werden soll. Die Deut-

i Alan»- lichkrit der Schrift ist ein nicht minder unumgänglich nöthiges Er-

Aohl» forderniß, und besteht darin, daß die Form jedes Buchstabens mit

an der ihr zukommenden, Ausführlichkeit vollendet dargestellt werde,

den Gh - Letztere Kegel wird im Allgemeinen von den Kalligraphen weniger

mf, d>e ^netzt, wie die beiden ersten: gegen Höhe und Einfachheit der

as Wal- Buchstaben verstoßen jedoch die meisten Schönschreiben Za, es

esonder» fteint sogar, als ob zur Erkenntniß und Befolgung der desfalfigen

-ss, we>- negel eine größere Summe von Verstand gehöre, als die gewöhn-

bei d» uchen Schönschreiber gewöhnlich zu besitzen pflegen. Was beleidigt