Kant Ziy
>er das tik); ferner seine RechtSlehre (metaphysische Anfangsgründe der
enntmf Rechtslehre, Königsberg 1797, 8-), eine formal- Entwickelung ju-belt rc ristischer Begriffe, welche zu einer negativen Moral führt. Seine
ermmft Anthropologie in pr a g mati sch er H in sich t (Königsberg
mr Tu- 1798 und 1800) enthält einen Reichthum seiner Bemerkungen aus
ras NM dem Gebiete der höheren Menschenkenntniß, mehr in der populären
stet dir Form eines Lesebuchs; seine physische Geographie (Heraus-er Ber- gegeben von Rink, 1802, g.), und seine von Iähsche herausgege-
Erfab- bene Logik aber find leider nur Abdrücke' unvollkommener Eollegien-, dieß! Me. Die meisten kleineren, aber größtentheils sehr scharfsinnigen,und ei- und an feinen Bemerkungen reichhaltigen Abhandlungen, find inn Brr- seinen kleineren Schriften (Königsberg und Leipzig, 1797, in Z Bdn.rbun- 8.), und in der von Tieftrunk herausgegebenen Sammlung
da ße (Halle, 1799, Z Bde. 8.) enthalten. Man hat nun jene philosophi-
niehmen W Grundanficht Kant's, wegen des Ganges, welchen seine Unter-
t sem fuchung nahm, oder wegen der Methode, die er hierin zuerst anf-
issrn, stellte, und selbst durch den Titel seiner Hauptwerke bezeichnete,
n,jr die den Kr iti c i s m u s , oder die kritische (prüfende) Phil 0 sv -calischm Phie genannt. Weil jedoch die kritische Methode zu philoso-nid »er- phiren, d. h. diejenige, vermöge deren man von der, nach gewissen
oiophie, allgemeingültigen Prinzipien angestellten Prüfung und Untersuchung
wodurch dos Erkenntnißvermögens, zur Erkenntniß der Objecte fort-
:„>ögea? schreitet (dahingegen der Dogmatismus durch folgerechte Lblei-
r durch tung seiner Behauptungen aus gewissen willkührlich angenommenen
ur ei» Prinzipien — ungeprüften Erkcnntnißsähen — Gewißheit der Gr-
orscher- kenntniß erlangt zu haben glaubt, deren Möglichkeit der Skepticis-
enPro- mus entweder überhaupt, oder mit Einschränkung läugnet) auch
n und don andern Philosophen angewendet werden, und zu andern Resul-
ate Be- taten führen kann: so ist der Ausdruck kritische Methode
ttelbatt I und Kriticismus nicht gleichbedeutend mir kantischer Philoso-phie die Vhie, und kritische Philosophen sind nicht blos die Kantianer, oder alle
,rch die Kantianer kritische Philosophen zu nennen; ja jene Methode sollte
Kant's i uon jedem selbstthätig und vorurtheilssrei denkenden Philosophenildunz überall angewendet werden. Darin aber besteht das Hauptverdienst
zrundle- ! Kant's, daß, obwohl er diese Methode nur auf beschränkte Weisedie M- ! angewendet, er doch zuerst auf fie apfmerksam gemacht, und in die-mf das ! str Hinsicht der Erfinder derselben genannt werden kann. Die Wich-en und j tigkeit dieser Erfindung zeigte sich auch in der That. Denn obgleichr mors- > die ersten Schriften Kant's anfangs fast unbemerkt blieben (so seineKn ka- Abhandlung cks inuircki ssnsibilis ntgns intelliKibilis korrnn ör
taphvß- krweixüs, Königsb. 1770, 4., in welcher er die Grundidee zu sei-
sich M "er Kritik der reinen Vernunft aufstellte), und selbst diese Kritik
, mors- (erschien zuerst Riga, 1787), als das Product eines ächtphilosophi-
st, daß f?>en Geistes, wegen seiner Neuheit und seines eminenten Scharf-
(Hand- stunesanfangs mehr ein dumpfes Staunen, und die natürliche
Grund- Klage über Schwerfälligkeit und Dunkelheit bei dem damaligen phi-
, Ber- "fnphischen Publicum erzeugen mußte, auch dir bei diesem Werke
nunst gebrauchten Lerminslogieen viele zurückstießen: so schien doch zu einer
t: den» lebendigeren Regsamkeit im Gebiete der deutschen Philosophie durch
che He- Kant's Kritik der erste und kräftigste Antrieb gegeben worden zu
8. seine styn (s. r>. Art. deutsche Philosophie). Viele Gegner traten
nfangs- gsgen diese Ansicht mit verschiedenen Waffen auf; die vorzüglichsten:
der Ur- «ed», Garve, Platner, Flatt, Iacobi, Herber, und besonders G.
esthe- «. Schulze (als: Konesickenrus, 1792, und in seiner Kritik der