Kemble Kempelen 341
lN seine tär-Division Metz, und bald darauf zum Pair des französischench auf Reichs ernannt.
mußte Kemble (John Philipp), eine der ersten Zierden der englischen1, um Bühne, ist zu Presto» in Lancashire um das I. 1757 geboren,zu un- Sein Bater, Roger Kemble, der sich als Schauspieler ebenfalls
es vor- vortheilhaft bekannt gemacht hat, gab ihm eine sorgfältige Erzie-
, war hung, und ließ ihn auf der Schule Scdgley-Park in Straffordshire,und auf der Universität von Druay seine Studien treiben. Obgleichnr von er bei seinen Talenten schnelle und leichte Fortschritte machte, undasians, fein Vater sehr wünschte, daß er sich dem Theater nicht widmen
Eigen- möchte, so zog sein Genius ihn doch unwiderstehlich dahin. Er trat
kriegs- zuerst zu Wolvcrhampton als Theodosius in Rowc's Tragödiee, die dieses Namens auf; der Beifall, der ihm zu Theil wurde, feuerte
nd zu- ihn noch mehr an, und so vermehrte mit jedem Male sein Eifer
lewirk- den Beifall, und der Beifall seinen Eifer. Er besuchte Manchester,August Liverpool und Pork, und ging von da nach Dublin. Hier trat er
-lrmce, in der Rolle des Hamlet auf, worin er seitdem ohne Nebenbuhler
it Dü- glänzte, und in der er mit jedem folgenden Male neue Feinheiten
Dorfe entwickelte. Nicht mit gleicher Auszeichnung versuchte er sich in ko-
ekann- mischen Rollen. Nachdem er zwei Jahre in Dublin gewesen, hattewelch« er bereits einen solchen Ruhm erworben, daß ihm die Unternehmer
Sie!- von Drury-Lane ein Engagement anboten, welches er auch annahm,
ge der Sein Debüt im I. 1778 als Hamlet, entschied ganz zu seinen Gun-ter be- sten. Zehn Jahre spater übernahm er das Amt eines Regisseurs,
>enom- und verwaltete es bis 1796, wo er theils wegen der damit verbun»!> nicht denen lästigen Geschaffte, theils auch wegen einiger Mißhelligkeiten,
an der darauf Verzicht leistete. Er hatte sich in diesem Zeiträume auch
g von dadurch bedeutende Verdienste um den Geschmack des Publicums er-
kenfch- worden, daß er als ein feiner und gebildeter Kenner der drama-
>uldigt tischen Werke seiner Ration, wovon er vielleicht die größte Samm-
t nach lung in England besitzt, manche treffliche ältere Stücke wieder aufs
s-Tri- Repertorium gebracht hatte. Dagegen fanden seine neuen Les-
olgen- arten, wodurch er z. B. den Text des Shakespeare häufig ver-
nische» änderte, nicht die Genehmigung der Kritiker. Nachdem er noch
Ober- manche Verdrießlichkeiten in seinen Verhältnissen erfahren hatte,
c 17Z7 nahm er seinen Abschied, und besuchte in den Jahren igor und 3
n Be- Frankreich und Spanien. Nach seiner Rückkehr kaufte er für
Gens- ro,<x>o Pfund einen Antheil am Eovent-Garden Theater, und ward
einer in Folge davon Lewis Nachfolger. In heroischen Rollen, deren
MgerS Charakter befehlende Energie ist, in philosophischer Deklamation,
über- und in Rollen würdevoller Zärtlichkeit, hat er vielleicht seines Glei-
strhal- chen nicht. Auch als Schriftsteller hat sich Kemble durch einige
Präst- Farcen, z. B. krojcets, 1'lie Manuel, l'ke keines und durch einige Umarbeitungen, bekannt gemacht. Eine Samm-smar- lung von Jugendgedichten hat er, wiewohl sie keineswegs so ganz>pater unwürdig siud, später mit Sorgfalt unterdrückt. bck.
warb Kempelen (Wolfgang von) zuletzt k. k. wirklicher Hofrath»
>'Ar- starb am 22. März 1804 in seinem 7-rsten Jahre. Um welche Zeit
warb dieser wahrhaft erfinderische Mann die berühmte Schachmaschine zu
-agen. Presdurg bekannt gemacht hat, ist unbekannt; do r> wird derselben
zögen schon 1771 gedacht. Sie stellt einen Mann von natürlicher Größe
humS vor, der türkisch gekleidet ist, und vor ernem Tische sizr, auf wel-
aus- chem ein Schachbrett steht. Der Lisch selbst hat an .en Füßen Rol-
M1I1- ^ len, um ihn desto leichter von einer Stelle auf tue andere bewegen.