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Schriften haben ihn unter den Lieblingsschriftstellern unserer Nati« tze
«ine Stelle angewiesen, die er gewiß auch bei der Nachwelt behaup, eil
ten wird. Das Gute zum Schönen, jene Kalokagathie der Grie- b.
chen, drückt seinen Gedichten und Erzählungen den Stempel claffi, b.
scher Bildung auf. Er gehört ganz im Reiche der Kunst unserm G
Wolke an. Sein Genius hat nie in den Lustrevieren der fremde» re
neuern Sprachen umhergeschweift; wol aber hat er aus dem Mittel w
alter die zarteren Stoffe des Romantischen sich angeeignet, md ^
in frische, blühende Gestalten verwebt, oder den Ernst der Ge-schichte durch die Darstellung erheitert. Um ihn als Dichter, Er- ">zähler, Romantiker und Humoristen zu bezeichnen, dürfen wir imseine Schriften nennen. Lenardo's Schwärmereien (Lchj,i/g3. 8- 2 B. m. Kpf.), enthalten Erzählungen, Gedichte und ver,mischte Aufsätze. Die Novelle Carlo (Iüllichau, igoi- 8- m. Kpf),erhielt den Beifall der verewigten Königin Luise von Preußen. Er-zählungen , Gedichte und kleine Theaterstücke, zum Theil von vor-züglichem Werthe befinden sich in den Malven (Iüllichau, i8o5. S.
B.) und in den Tulpen (Leipz. 1806 bis 1810. 7 B. m. Kpf.beurth. in der Leipz. Lit. Ieft. 1807, St. 8g, und in der Jen. M,
Zeit. 1806, St. 178; 1807, St. ig5, und »8o8, St. 101.). AltFortsetzung dieser Schrift erschien Rvswitha (Leipz. 1811 —-8-d.
8 B. m. Kpf.), welche noch fortgeht. Auch hat Kind dramati- ,sche Gemälde (Aüllich. 1802. 8 ) herausgegeben, unter welch»die beiden Dohlen, Prinz Inkognito und die Vergeltung zu nenne» ^sind. Das Schloß Aklarn, ein dramat. Gedicht in S Aufzüge»,erschien zu Leipz. i8o3. 8- Und Wilhelm der Eroberer, oderdie Schwüre in - Auf;. Wilhelm der Bastard, in 5 Aufz. und dieEroberung von England im I. ir>66, eine histor. Skizze, vorzüglichnach Hume, Aüllich. 1806. Beide sind beurth. in der Leipz. Lit. Zeit1807, St. 128. Als Romane verdienen angeführt zu werden- Le-ben und Liebe Ryno's und seiner Schwester Minona,Aüllich. 1804. 8- 2 B. und Natalia, ebcndas. 1802. 5 B. m. K-Auch gab Fr. Kind mit Aug. Lafontaine drei Erzählungen: Mako-ria, Atalante und Kassandra 180S heraus. Eine Samm-lung seiner Gedichte erschien bei Hartknoch, Leipz. 1808, m. K.Kleinere Aufsätze, Gedichte, Uebersetzungen nach Horaz u. s. f. »o»
Fr. Kind findet man im deutschen Merkur i 8 o 5 ; im Mo-denjournale 1804; im I 0 u r n a l e für F r a u e n und in derGelene, von Rochlitz 1806 — 8- und in andern Zeitschriften; sowie Beiträge von ihm in mehrern Taschenbüchern, z. B. in derLuna, von Franz Horn, 1804 fg.; im Taschenb. der Liebe midFreundschaft, Frks. b. Wilmans, 1807 fg.; im Laschend, derGrazien, Mannheim b. Kaufmann, 1807 fg.; im wiener Al-manache, herausg. von Treitzschke und Aug. Kühn, -807;darmstädter Alman., bei Heyer u. Leske; in mehrern Jah«^gängen der Minerva, welche Fleischer d. I. herausgiebt; endlichin dem Taschenb. für Frauen, welches B. v. la Motte Fouqu»auf d. I. i8»S herausgiebt. Becker's Taschenb. zum gesel-ligen Vergnügen, zu welchem Fr. Kind seit 1807, in jede«
Jahre interessante Beiträge geliefert hat, wird nach dem Tode oe« ^Hofr. Becker, von ihm herausgegeben. Auf das I. »3^5 ist bereit« ,der aSste Jahrgang, von Kind der erste, erschienen. Verschiedeneseiner Gedichte find von Bergt, Harder, Westenrieder, Weinug,
A. Mcthfeffel und Dotzauer componirt. I» seinen neuesten Schriften