Band 
Fünfter Band. Von I bis L.
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Z 64 Kircher

structura epponuntur. Koniao. >666, i» 4tol Hierauf ließ erim folgenden Jahre drucken: Iter ext-itionnr tsrrostro, in 4to,in welchem Werke er die Gestalt der Erdkugel beschreibt. Nun-tius subterranous. Kiustelock. 1678, in kol. 2 Vol. Okina il-lurtraia. Kmsteloä. 1667, in kol. Dieß Werk ist in das Fran-zösische übersetzt worden. Kran blos, in kol. Durris Kabel, inkol. Kiustsloä. 167g. Dieses ungewöhnliche und seltsame Werkhandelt vonderBauart desThurms zu Babel und vorder Zerstreu-ung der Nationen. klronnrAia novs, äs xroäigiosir sonorumeckeetibn 5 , e,t ssrnioeinations per rnaelrinss sann aniinatae,167I, in kol. Ars inazna seienäi, r§6g, in kol. Dieß Werkenthält mehr gesuchte Subtilitäten, als wahre nützliche Nachfor-schungen. Uebrigens ist es mit einer solchen Menge mühsam errun-gener Combinationen und Speculationen angefüllt, daß es geeigne-rer ist, von den Wissenschaften abzuschrecken, als dazu einzuladen.

l?o1z-Krupbik>, ssu arriinanin linANsrnin, -gnnouin oinnibus to-rins innnell populis potorit guis corrosponäere, 166Z, in kvl.Lorntiniizrn pkiVsioo - rno-licuirn contssiosne luis. I-ipL. 1671,mit einer Borrede von Sangius. Dies ist eine Abhandlung überdie Pest, welche sehr kenntnißreich und gut geschrieben ist. Nun-tius nwgnus, in 4to, in welchem Werke die Idee einer allgemeinanziehenden Kraft bärgest llt wird. Nsgia Latoptrioa, in wel-cher von den Spiegeln des Archimedes und des Büffon gehandeltwird. Dieß Werk enthält in der That nicht die einzige Idee, wel-che er den neuern Physikern an die Hand gegeben hat. Im Ge-gentheile ist es ihm gelungen, auf mehrere Erfahrungen, die mannach ihm gemacht hat, vorzubereiten. Nur gereichte ihm zu«Schaden, daß er mit wahren und gegründeten Meinungen die Nor-urtheile seiner Zeit und seine eigene zusammenstellte, lmtium, iäest k-lovs et xLrallela l-atii, turn novi, Oescriptio, 1671. intoi., ein Werk, welches sehr gelehrt ist und viele Nachforschungengekostet hat, aber doch mehr Sonderbares als Erschöpfendes ent-hälti Nisto^a kustaolrio - lVlarian», cke sckinirsnäu Lustaciüisooiorurngus vits. kornne, i 665 . in 4to. ourn ÜK. Diese Le-bensbeschreibung des heiligen Eustachius ist ein sehr seltenes Werk,welches man oft in den größten Bibliotheken vergebens sucht.— Alle Schriften des Paters Kircher verrathen eine tiefe, erschö-pfende Gelehrsamkeit, machen sich aber auch Lurch die Sonderbar-keiten, welche darin auf einander gehäuft sind, bemerkenswert-der Verfasser derselben war, mit einem Worte, ein Seher. Nichtsging bei ihm über den Wunsch, Sachen zu entdecken, die vor ihmnoch nicht dagewesen wareu, wobei es ihm jedoch sehr gleichgültigwar, ob sie etwas Nützliches enthielten, oder auch nur auf denabgehandelten Gegenstand Beziehung hatten, oder nicht. Alles,was den Stempel des Alterthums trug, hatte eine gewisse Heilig-keit in seinen Augen. Dieß gab Veranlassung zu einigen artigenAuftritten. Man erzählt nämlich, einige junge Leute, welche sichauf seine Unkosten lustig machen wollten, hätten auf einen unför-migen Stein mehrere phantastische Figuren eingegraben und diesenan einem Orte vergraben lassen, wo Kircher, wie sie wußten, ankurzem bauen lassen wollte. In der That fing man auch an, nacheiniger Zeit aus dieser Stelle zu graben: der Stein wurde gefun-den und als eine große Merkwürdigkeit zu Kircher getragen. Die-ser, -ex von dem Funde bezändert war, beschäfftigte sich nun ei-