jr gr°-iesichtt,erlitt,
> einemFcrtig-Capell-erS ausn zehn-daß siekonnteige des !thalbe»daraufoar ihrsindunzrd auch Iehalten. Iid nachach Pe-LLnder» !!, nahe lachte siewo sieaft desihm sieMuse»löst am.
r Sa-kirgisene. Mandie an-a, undstlich-reoberungdisirtenn dannz. Seitnkelmsi-nen sieche vongrenztucafien,coliwa-
d, H--
zctheilt.der un-e mitt-uhherr-Bun-b auchi,gelegtZo,ooostärker.
Kirnberger Klagen Z6?
Kirnberger (Johann Philipp), Kapellmusikus der Prin-zessin Amalie von Preußen, wurde a,n 24. April 172a zu Saal-feld im Thüringischen geboren. Nachdem er hier die ersten An-fangsgründe der Violine und des Claviers gelernt hatte, nahm erUnterricht bei dem berühmten Organisten Kellner zu Gräfcnrvde,ebenfalls im Thüringischen. Im I. 1788 begab er sich nach Son-dershausen, wo er unter Anleitung des Kammermusikus Mcis dieGeige zu studiren begann. Hier nutzte er jede Gelegenheit, die sichihm darbot, seinen Geschmack zu bilden, hörte unausgesetzt die Ka-pelle des Fürsten, und suchte sich mit der Spielart des OrganistenGerber, dessen Bekanntschaft er fleißig suchte, vertraut zu machen.Gerber, ein Schüler von Bach, hatt« ihm diesen großen Kompo-nisten so ausnehmend gerühmt, daß Kirnberger der Lust, nachDresden zu gehen, und dort die Bekanntschaft desselben in eignerPerson zu machen, nicht widerstehen konnte. Er führte dieses Vor-nehmen im I. 1739 aus, und genoß in Dresden während zweierJahre sowol auf dem Claviere, als in der Komposition, den Un-terricht jenes großen Meisters. Im I. 1781 studirte er noch un-ter der Anführung des königlichen Kammermusikus Ficklcr die Geige.Won dort begab er sich nach Berlin, und trat daselbst als Violinistin die Capelle des Königs, welche er aber 1784, mit Zustimmungdesselben, wieder verließ, um Kammermusikus des Markgrafen Hein-rich zu werden. Auch diese Stelle gab er kurze Zeit nachher wiederauf, und ging als Kammermusikus in die Dienste der PrinzessinAmalie. Hier starb er in der Nacht vom -6. auf den 27. Juli1788 nach einer langen und schmerzhaften Krankheit. In den letz-ten 20 Jahren seines Lebens beschäfftigte er sich blos mit der Theo-rie der Kunst, ob es ihm gleich zur praktischen Ausführung wederan Geschicklichkeit., noch an Geschmack gebrach. Seine theoretischenWerke heißan: Constructivn der gleichschwebenden Temperatur, 1760;die Kunst des reinen Satzes, » Lhle., 1774; die wahren Grund-sätze zum Gebrauche der Harmonie, 1773 (welches Werk jedoch nichtvon ihm, sondern von Schul; verfaßt seyn soll); Grundsätze des Ge-neralbasses , als erste Linien zur Komposition, mit vielen Kupfern,r?8r; Gedanken über die besondern Lehrarten der Komposition,1782; Anleitung zur Singcomposition, mit Oden in verschiedenenSylbenmaaßen, Berlin, »782. Außerdem hat er die meisten musika-lischen Artikel versaßt, welche in dem ersten Bande der sulzerischenTheorie der^ schönen Künste befindlich sind. Auch ist hier, unterseinen Bemühungen um die Harmonie, das von ihm neu erfundeneIntervall zu erwähnen, dem er den Namen I gab. Das Verhält-niß desselben ist 4 : 7, oder etwas größer, als die übermäßige„"ke, und etwas kleiner, als die kleine Septime. Er machte nichtallein in einer Flötensonate von diesem Intervalle Gebrauch; son-dern veranlaßte auch, daß es einer berlinischen Orgel, wenn wirnicht irren, in der Garnisvnkirche, einverleibt wurde. Da abernach ihm niemand davon Gebrauch machen wollte, oder konnte; sowieder fortgenommen worden. Daß dieses Intervall keinebloße nutzlose Speculatian von Kirnberger war, beweist der Ge-brauch, den in neuern Zeiten Fasch davon zu machen gewußt hat.
- „Klafter (Fade„; Org^is) ist ein Holzmaaß, 6 Fuß, oder2 Ellen lang, und eben so breit, so weit ein Wann klaftern,
v- mtt ausgespannten Armen reichen kann.
Klagen und Einreden. Beide sind gerichtliche Mittel,