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Fünfter Band. Von I bis L.
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gung zog ihn zu den asiatischen Sprachen, besonders zitr chinesischen, ve

Er beschäfftigte sich mit derselben seit 1797; und fand die beste« is

Hülfsmittel für diese Studien auf der königl. Bibliothek in Berlia, 1.6

Schon damals ließ er einige Aufsätze über die Geographie von Ästen in

in den geographischen Ephemeri-den abdrucken. Im I, -8or bezog K

er die Universität Halle. Hier begann er im I. 1802 das asiatisch« si

Magazin. In der Mitte desselben Jahres ging er nach DreSde», st

um die dortige Bibliothek zu benutzen, von da nach Weimar, undin der Mitte des I. 1804 nach Berlin zurück. Um diese Zeit HM "

er von der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu Petersburg *

«ine Vocation für das Fach der asiatischen Literatur erhalten, der n

zufolge er im April i 8 o 5 nach Petersburg ging. Er begleitete die «

russische Gesandtschaft, unter dem Grafen Golowkin, nach China, ^

durchreiste dabei Sibirien über Kasan, Perm, Lobolsk, Lomsk md ^

Jrkutzk, ging dann um Weihnachten nach Kiachta, und da die Er- °

sandtschaft nicht aygenommen wurde , im Febr. >8o6 nach Jrkutz! "

zurück. Hier verfaßte er, nach einem japanisch-chinesischen Originale, °

und mit Hülfe des Japaners Nicolai Kolotichin, ein japanisch-« <

Wörterbuch in Orbginalcharakteren, mit der deutschen Uebcrsetzunz, ^

Im I. 1806 verließ er Jrkutzk, ging über Toms! und Barnaul s

nach der Gränzfestung Ust Kamenogorsk am Jrtisch, von wo er ^

«ine Reise über Buchtarma und das Altaigebirge nach der chinesische« ^

Festung Tschingistai machte, ging dann den Jrtisch aufwärts, bii >

zum See Dsaisan, im Lande der Dsungaren, dann nach Ust Kaum - «

nogorsk zurück, und über Omsk, Jschim, Kasan und Moskwa nach «

St. Petersburg, wo er im Dec. 1806 wieder eintraf. Im folge«- l

den Jahre ernannte ihn die Akademie zum außerordentlichen Akade-miker und zum Hofrath, und der gelehrte Graf Johann Potocki '

entwarf für ihn einen Reiseplan nach dem Kaukasus und Georgie«, l

Nachdem derselbe von der Akademie genShmigt worden, reisete Klap- !

roth im Sept. desselben Jahrs, über Moskwa, Tula, Charkoiv,Tscherkask, Georgiewk und Mosdok, nach Liflos. In Georgie«machte er 1808 verschiedene Reisen, ging dann durch das Terektiial 'nach Mosdok zurück, und von da über die Gchneegebirge der Dar-ren, nach Jmerethi. Im I. 1809 kam er krank nach St. Peters-burg zurück. In demselben Jahre gab er dort heraus: Archiv fürdie asiatische Literatur, 1 Bd. 4., und eine Abhandlung über de«Ursprung und die Sprache der Afghanen, 4. Im I. iZro arbeiteteer einen vollständigen raisonnirenden Catalog aller chinesischen »«dmandschurischen Bücher der akademischen Bibliothek aus, und hatteeine literarische Fehde mit dem Dr. Antonio Montucci'in Berlin,die bald endigte, und eine enge Freundschaft zwischen beiden Strei-tenden knüpfte, die nebst Rcmusat die einzigen gründlichen Kennerdes Chinesischen im außerruffischen Europa sind. Im Febr. isnkam Klaproth nach Berlin, um daselbst mehrere tausend chinesisch«Buchstaben zum Druck seiner Werke in Holz schneiden zu lassen. Ergab heraus: Leichenstein auf dem Grabe der chinesi-schen Gelehrsamkeit des Ür. Hager, i8n, 8., und dieInschrift des Vü, 4., zwei Werke von tiefer Gelehrsamkeit,welche zugleich Hagers Charlatanerie aufdecken. Von 1812 " « 3-4erschien die Beschreibung seiner Reifen nach den Kaukasus und nachGeorgien, in 3 Bdn.; ferner eine Abhandlung über die Sprach«und Schrift der Uiguren, 8. Im I. i8iZ war Napoleon im Be-griff, ihn m Paris anzustellen, als die leipKger Schlacht ihn daran