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Fünfter Band. Von I bis L.
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Knoten Kobalt 40z

Holzes derselben nöthig ist. Bei den Knochen, welche inwendig hohlsind, trifft man eine andere Materie, nämlich das Mark- oderKnochenfett an, welches durch Arterien, die überall in dieKnochen eindringen, abgesondert wird und dessen wahren Nutzenman noch nicht kennt, die aber wahrscheinlich dazu dienen, die Kno-chen selbst in einem stets geschmeidigen Zustande zu erhalten. DieKnochcnsubstanz selbst hat ihre Festigkeit der großen Menge erdigerTheile zu verdanken, die derselben beigemischt sind. Außer diesenerdigen und kalkigen Theilen enthalten die Knochen auch noch eineMenge derjenigen gallertartigen Substanz, welche den Hauptbestanddes Fleisches und anderer thierischen Theile ausmacht. Durch anhal-tendes starkes Kochen im Wasser, oder durch die Auflösung des er-digen Theils -in einer mit vielem Wasser verdünnten Salpetersäurekann man den Knochengallert abscheiden. Die Knochenerde,von andern Substanzen abgesondert, erhält man durch das Verbren-nen oder Verkalken der Knochen.

Knoten (in der Astronomie) werden die beiden Puncte ge-nannt, in welchen die Bahnen der Planeten, Nebenplaneten undKometen die Ekliptik an der scheinbaren HimmeMugel durchschnei-den. Sobald jene Himmelskörper auf ihrer Laufbahn um den Him-mel die Knoten berühren, befinden sie sich selbst in der Ekliptik undhaben daher gar keine Breite. Die scheinbare Himmelskugel wirddurch die Ekliptik in zwei Hälften getheilt, wovon die eine über dieEkliptik nach dem Nordpole, die andere aber unter ihr nach demSüdpole zu liegt. Tritt nun einer der Himmelskörper bei seinemDurchgänge durch einen der Knoten in die obere Hälfte; so ist dießder aufsteigende Knoten (Drachenschwanz); tritt er je-doch in die untere Hälfte, so nennt man ihn den niedersteigen-den Knoten (Drachenkopf). Alle Knoten der Himmelskörpermachen nach und nach eine rückgängige Bewegung, welche zwar ineiner kurzen Reihe von Jahren wenig beträgt, aber doch auf dieLänge sehr merklich wird. Davon ist die gegenseitige Anziehung derKörper selbst die Ursache. Bei dem Monde ist der Rückgang so be,trächtlich, daß diese binnen ig Jahren durch den ganzen Lhierkrcisgehen. Knotenlinie (in der Astronomie) ist. diejenige Linie,welche die Bahn irgend eines wandernden Himmelskörpers gemein-schaftlich mit der Ekliptik durchschneidet und mitten durch die inbeiden Ebenen befindliche Sonne geht. Die Endpunkte dieser Liniesind die Knoten, wovon so eben gesprochen. Da sich nun die Knotenselbst, gegen die Ordnung der Zeichen des Thierkreises , rückgängigum die Sonne bewegen; so muß dieß auch die Knotenlinie thun.

Kobalt (Kobold) ist ein Mineral, welches ein eignes Ge-flecht ausmacht, und dessen Erze Kobaltspeise genannt werden-de hat eine eisen - oder stahlgraue, ins Röthliche spielende Farbe.Der Kobalt ist spröde, zerfällt unter dem Hammer in Brocken undMgt nur im Stande der höchsten Reinheit einen geringen Grad vonDuctibilität (Dehnbarkeit). Gewöhnlich ist er mit Arsenik, Nickelund Eisen vermengt. Er soll auch vom Magnet nicht allein angezo-gen werden, sondern auch selbst anziehend seyn: das Eisen, wärealso, wenn es damit seine Richtigkeit hätte, nicht das einzige, desA-Wnetismus fähige Metall. Im Feuer ist der Kobalt sehr schwerstussrg zu mache», so daß dazu die Hitze des schmelzenden Kupfers ver-langt wird, und je mehr er von Arsenik frei ist, desto schwererMeßt er und desto schwerer läßt er sich verkalken. Ja, «» zeigt sich