Kopf 4iZ
Ee> ^ ausgebildeten Theilen, bei den Thieren sind die Knochen der Kinn-mit laden mehr oder weniger hervorstehend und verlängert. Nur der- be- obere und Hintere Theil des Kopfes des Menschen ist mit Haaren
2hne bewachsen, der vordere und die beiden Seitentheile find größten-
ne», theils glatt und symmetrisch geordnet, und mit den Werkzeugen der
üher vier Sinne versehen. Das Knochengcbäude des Kopfes besteht aus
un- acht einzelnen Knochen, die aber so fest in einander gefügt sind,
sich, daß sie alle aus einem Stück zu seyn scheinen, und den Schädel
leibe ausmachen (s. Schädel). Das Gesicht selbst besteht wieder aus
giog mehreren andern Knochen, die mit dem Schädel in Verbindung ste-
an hen. Die ganze Kopflänge wiederholt sich in der Regel sechsmalarb. in der Lange des Körpers. Das Knochengebäude des Kopfes iit
nein mit der Haut bedeckt, welche der des übrigen Körpers gleich ist.
soll, Unter derselben ist noch eine Hautlage von Muskeln und Sehnen.
Die Knochen selbst haben außerdem noch ihre eigene Beinhaut, wiemz die andern Knochen. Die Höhle des Kopfes ist vom Gehirn ganz
der ausgefüllt. Dieses hat gleichfalls eine dreifache Hautdecke um sich,
se». davon die dem Schadelknochen, und die dem Gehirn selbst zunächst
jche liegende, viele Blutgefäße bekommen, die mit der letzter» Haut (Ge-il» fäßhaut) bis in das Innere des Gehirns eindringen, das auch au-
sür- ßerdem noch durch mehrere große Schlagadern viel Blut bekommt,
»det Daher ist der Kopf auch bei vermehrtem Zuströmen des Blutes ver-
ann schiede neu Krankheiten unterworfen. Kopfkrankheiten heißen
st», alle diejenigen Krankheiten, welche an oder in dem Kopse vorzüg-
»te, lich erscheinen. Unter diesen sind die Kopfschmerzen die gewöhnlich-
jst, , sten, weil beinahe jede Kopfkrankheit sich durch Schmerz besondersbei» ' bemerklich macht, daher aber auch die Kopfschmerzen selbst von ver-m» schiedenen Ursachen herrühren, und ein Symptom mannichfaltiger
>«n Krankheiten seyn können. So können von Rheumatismus, einer
,er, Art von Entzündung der Muskel- und Sehnenhaut über dem Kne-
uke chen,'selbst von Entzündung der eigentlichen Beinhaut Kopfschmer-
ug- zen entstehen, welche sehr heftig und hartnäckig sind; ferner können
»a- sie von zu starkem Zuströmen des Blutes nach den innern Theilen
er- des Kopfes entstehen, welches von allgemeiner Erhitzung des Kör-
wg pers und Erregung des Blutes herrührt, oder von Anstrengung des
er- Kopfes durch Geistesarbeiten, oder von zu starken, das Gehirn zu
I» sehr reizenden Ausdünstungen und Gerüchen. Nervenschwache Por-
ti- sonen beiderlei Geschlechts sind besonders Kopfschmerzen unterwor-fen, noch mehr wenn sie vollblütig sind. Jede geringe Blutwallungversetzt das Gehirn in einen gereizten, mit Schmerzen begleiteten,li- Zustand. Man hat sonst, wie alle Schmerzen, auch diese mit demSe- Namen der Krämpse belegt, allein das Gehirn hat keine Muskeln,
ine kann daher auch keine wahre Krämpse haben, und die dagegen oft
cht angerathcnen krampfstillenden Mittel vermehren die Blutwallung,cd- und damit auch die Kopfschmerzen. Da die Kopfschmerzen so ver--jm schiedenen Ursprung haben können, ist es besser, jedesmal den Arztn» um Rath zu fragen, als auss Ungefähr verschiedene Mittel zu brau-,t« chen, die oft mehr schaden, als helfen. Indessen sind im Allgemei-nen nen gelinde kühlende Mittel, als Citronensaft in Wasser mit Zucker,
n- Wcinsteinsäure mit Zucker; ableitende Mittel, als Fußbäder und
,g. Zugpflaster, noch am meisten zu empfehlen. Hypochondrische und hy-
>ei Iberische Personen haben oft auf dem Wirbel des Kopfes einenue Schmerz, der einen kleinen Fleck einnimmt, aber sehr empfindlich
ö» tst (LIsvus bxstsricur). Manche haben nur auf einer Seite des