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anheim stellte, einen Nachfolger zu ernennen, so schlug dieser Kun-zen vor, der auch an seine Stelle zum Kapellmeister ernannt wurdeund diesem Posten seit der Zeit zur Zufriedenheit des Hofes unddes Publicums mit Ehren vorsteht. Seine Werke für den Gesangsind folgende: Holger Danske (Oberon ; die AÜeinlese, für Prag179Z geschrieben; das Geheimniß (dänisch?, 1796; Lieder mit Be-gleitung des Klaviers, Zürich 1794; Hvmne auf die Harmonie, fürdas Clavier, Zürich ,794; die Auferstehung, ein Oratorium (dä-nisch); ein anderes Oratorium (dänisch); Drageducken, dänischeOper, 17Z7; Jokeyen, desgl., 1797; Erik Ejegäd, eine große dä.Nische Oper, 1798; ein Hallelujah (dänisch); die Stimme der Na-tur (dänisch), Oper, 1799; Offians Harfe, große deutsche Oper,1799; Hymne auf Gott; Traucrcantate auf Kapellmeister Schul-zens Tod, 1800; Kantate zur Feier des neuen Jahrhunderts fürdie dänische Hofkirche, i8c>r; die Heimkunft, eine Oper (dänisch),1802; der Eroberer und der Friedcnsfärst, eine Eantate (dänisch).Für Instrumente: Ouvertüre nach dem Thema der Ouvertüre zurZauberflöte, Leipzig Kühnel; VI. Claviersonaten, Berlin 17g-;Phantasie nebst Variationen über: ,,shne Lieb' und ohne Wein";II. Clavierconccrte.
Kupfer (in der Sprache der Alchymisten Nerus) gehörtzwar zu den unedlen, d. h. nicht feuerbeständigen Metallen, ißaber dessenungeachtet von großem Nutzen. Es ist härter undelastischer, als das Silber, klingt auch stärker, ist aber wenigergeschmeidig. Dem Eisen steht es an Härte, Elasticität und Zähig-keit nach. Es läßt sich, so fein wie ein Haar, zu Drath ziehe»und beinahe zu eben so dünnen Blättchen schlagen, wie das Sil-ber. Nach Muschenbroek trägt ein Kupferdrath von ein ZehntelZoll Durchmesser ein Gewicht von zweihundert neun und neunzigein Viertel Pfund. Die Festigkeit, oder Zähigkeit des Kupferswäre demnach noch größer, als die des Goldes. Es schmilzt nurbei einem sehr hohen Grade von Hitze und ist im Flusse mit einergrünlichen Flamme bedeckt, bei vermehrter Hitze verwandelt es sichin Gas. Soda und Pottasche lösen bei gehöriger Temperatur dasKupfer auf. Mit dem Golde verbunden, liefert es den Semilor;mit dem Zinne das sogenannteGlockengut (Glockenspeise); mit demZink das Messing und den Tombach; mit dem Nickel den chinesi-schen. Packfong und mit Arsenik diejenige Masse, die zu Telescop-spiegeln u. dergl. angewendet wird. In den Kupfergcbirgen findetman das Kupfer theils gediegen, theils vererzt, theils kalkförwig.Gediegen ist es roth, grau oder schwärzlich, mehr oder weniger mitGold, Silber, Eisen und andern Substanzen vermischt. Dann undwann werden auch große feste Massen gediegenen Kupfers in de»Kupfergebirgen gefunden; meistentheils aber zeigt es sich entwedergekörnt, oder auch krystallisirt, Rordamerica liefert ohnstreitigdas meiste gediegene Kupfer; die Kupferinscl in der Nähe vo»Kamtschatka erhielt den Namen von der Menge gediegener Kupfer-körner, die man an ihrem Gestade fand. Bererzt wird das Kupferunter mancherlei Gestalt gefunden. Sibirien hat sehr viele reich-haltige Kupferbergwerke, deren feines Kupfer nur dem japani-sche» nachsteht Auch Schweden, Norwegen, England, Ungarn,rol, Bayern, Schwaben, Franken, Böhmen, Schlesien, das Manns-feldische und der Harz sind mehr oder weniger reichlich damit ver-sehe».
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