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bis Lichten»» vor, wo er 2 Kanonen eroberte. Nur Meerveldt, Iobgleich er den Auftrag über die Pleisse vorzugehen mit ungebeu- ;rer Anstrengung erfüllt hatte, wurde gegen Abend, weil sein Pferdunter ihm gestürzt, gefangen Also stand hier die Schlacht. DerSieg hatte sich entscheidend für keinen Theil erklärt, aber offenbarwaren am Abend die Verbündeten in großem Vortheil über Na-poleons zurückgedrängte Schaaren. — Auf dem Schlachtfelde Gu-stav Adolphs bei Brcrtenfeld standen 3 französische Corps, näm-lich das Hte, 6te und 7te unter Marmont; 3 schlesische Heerhaufcn,die unter dem alten Helden B l ü cher, von Vork, Längeren undSacken befehligt wurden, rückten ihnen entgegen. Um r Uhr be-gann dort die Schlacht, und ward vollendet wie Blücher sie gedacht.Langeron trieb mit seinen Russen die Feinde aus Freirode undRadefeld, dann drang er siegend über den alten hochberühmtcn ISchlachtplan bis Groß-Wcttcritzsch vor. Unterdessen eilte Vork an jder Elster vorwärts und warf die-Feinde aus Lütschena, Stameln >und Wahren, immer gegen Leipzig hin. Da schob aber Marmont <sein Fußvolk in der waldigten Gegend um Eutritzsch und Nöckern kin große Massen zusammen, und donnerte aus 40 Feuerschlünden Imörderisch gegen die andringenden Preußen. Die Schlacht wankte; sdenn gliederweise stürzten die Tapfern vor den französischen Feuer- jschlünden. Aber jetzt warf sich der brave Major Sehr mit den >brandcnburgischen Husaren und den reitenden freiwilligen Jägern ^auf das feindliche Geschütz; ja Vork selbst sprengte, hoch dasSchwerdt schwingend mit dem Ausruf: es lebe der König! ^den Reitern voran auf die furchtbare Batterie. Sie wurde genom-men in wenigen Augenblicken, und als die Bonapartischen Marine-Garden in geschlossenen Vierecken vvrbrachen, um das Geschützwieder zu erobern, rief Bork: „brandenburgische Husaren hauetein!" Da stürzten diese mit verhängtem Aügel wie ein wilderWaldstrom auf die Unglücklichen; Napoleons Marine-Garde hatteaufgehört zu seyn. — Gegen Abend allenthalben geworfen, zog sichMarmont, nebst Arrighi und Dombrowsky hinter die Parthe bisin die Vorstädte von Leipzig eiligst zurück, 1 Adler, 2 Fahnenund 4Z Kanonen nebst einigen tausend Gefangenen, hatten siedraußen gelassen. So schloß für heute das blutige Mordschauspicl.Einen bedeutenden Schritt zum S iege hatten die Verbündeten vor-wärts gethan. Ihr Mittelpunct war in seiner vorgerückten Stel-lung unerschütterlich stehen geblieben, und Blücher hatte sogarden linken End - und Stützpunkt des Rapoleonischen großen Bo-gens nach Leipzig hineingedrückt, wodurch die fernere Haltbarkeitdes Ganzen gewaltig gefährdet war. — Der 17. October verstrichden Verbündeten unter Anstalten zum Angriff, dem großen Zwing-hcrrn unter Vorkehrungen zur Gegenwehr und zum Rückzüge.Ahnungen eines bösen Verhängnisses durchflogen sein Herz. Darumließ er den gefangenen Meerveidt kommen und gestand: er sey be-reit Deutschland zu räumen, wenn man ihm keine entehrende Le-dmgungen vorschreibe. Auch entließ er den General mit einemSchreiben an seinen Kaiser, worauf aber die Verbündeten, ihresSieges gewiß, nicht achteten. Sie betrieben vielmehr die Ankunftdes schwedischen Kronprinzen und BennigsenS auf dem Schlacht-felde, Napoleon dagegen Regniers Rückkehr aus der Gegend vonWittenberg und die Sicherung der Straße nach Weissenfels. Bisauf einen Punct ruhten wie vertragsmäßig in weitem Bogen um