Magen 2 z
k)- Krankheit«« auf der Flotte, daß die ganz« Schiffsmannschaft muth-
o- los »darauf drang, die Unternehmung nicht weiter fortzusetzen. Der
m Aufstand ging so weit, daß Ragellan sich genöthigt sah, zwei auS-
ll. gezeichnete Castilianer, welche die Hauptanführer waren, mit dem
ne Tode zu bestrafen. Er überwinterte mit seiner Flotte auf einem
al unter dem gLsten Grad gelegnen Vorgebirge, wo man Mensche»
a- von gigantischem Wüchse fand, und daS er das Jungfrau-Cap
r- nannte, weil er er am Lage der heiligen Ursula entdeckt hatte,
e- Zwölf Stunden von diesem Cap entfernt, lief er den 2isten Oct.
n, iz2o in eine mit steilen Felsen umgebne Meerenge ein, deren Mün-
v- düng eine Stunde breit war, und der er seinen Namen beilegte,
e- Er legte ungefähr 50 Stunden zurück und fand eine andere größere
er Meerenge, die in das Südmeer auslief, welches er den stillen Ocean
e- nannte. Dieser Meerenge gab er den Namen deS portugiesische»
»- Jason. Endlich nach einer funfzehnhundertstündkgen Fahrt von die-
n, sein Cap kam er mit den ihm noch übrigen drei Schiffen zu den
de Diebsinseln, und begab sich von da nach den Philippinen, die er im
e- Namen des KönigS von Spanien in Besitz nahm. Hier wurde er im
>m Kampfe für einen mit ihm verbündeten König durch einen Lanzen-
M stich am Lüsten April 1521 gctödtet. Ein Schiff mit 18 Mann war
ag alles, was von dieser gefahrvollen Reise am 7ten Sept. 1522 im
w, Hafen von Sän Lucar zurückkam. Nach Nicola« Antvnio'S An-
w- gäbe befand sich das Reisebuch MagcllaNS handschriftlich in eines
n- gewissen Antonio Morcno'S Händen. Ein Auszug daraus steht in
en Ramusio'S Sammlung. Man betrachtet Magellan als den erste«
er Weltumsegler. Drake, Cavendish ahmten ihm in der Folge nach.
n. Magen, dasjenige Eingeweide der Thiere und des Menschen,
n- welches zur Aufnahme und Verdauung der Nahrungsmittel bestimmt
ch ist. Er liegt bei dem Menschen unter dem Zwerchmuskel und de»
e- falschen Rippen der linken Seite, bildet einen länglich runde»
n, Sack, der am weitesten an der linken Seite, wo die Speiseröhre
r- in ihn übergeht, der Magenmund genannt, etwas enger gegen das
tr rechte Ende ist, wo der Magen in den Zwölffingerdarm (das Duo-
ch denum) übergeht, der Pförtner genannt. Wenn der Magen leer ist,
ch so bilden sich zwischen beiden Enden desselben zwei Ränder oder
m Bogen, der obere kleinere und der untere größere. Der obere ist
n- concav, und nimmt einen Theil der Leber auf, der untere größere
m liegt dem Grimmdarm zunächst. Wird aber der Magen angefüllt,
cS so hebt er sich auf die Weise in die Höhe, daß der untere Böge»
e, vorwärts gegen die Bauchmuskeln, der obere Bogen hinterwärts
m gerichtet wird. Der Magen besteht auS einer vierfachen Lage von
kt Häuten. Die äußere Hülle desselben wird von der Bauchhaut ge-
m bildet, welche den ganzen Umfang deS Magens bedeckt, aber an den
r- Bogen desselben sich entfernt, theils um die Netze, theils die Närr-in der zu seiner Befestigung zu bilden. Dann kommt die fleischige
er oder Muskclhaut, welche aus mehreren Lagen sich kreuzender
er Muskelbündel besteht. Die dritte, die Gefäßhaut, ist sehr fest und
ch von weißer Farbe. Die vierte, die innere Haut, ist sehr gerunzelt,1- so daß sie mehrere Falten nach verschied»«« Richtungen bildet, in
a deren Zwischenräumen sich wieder kleinere Falten bilden. Die innere
>n Seite dieser Haut bildet die innere Fläche des Magens, welche aber
y Nicht glatt ist, denn es zeigen sich eine unzählbare Menge kurzer
0 Hervorragungcn, welche ihr ein sammtartiges Ansehen geben, und
«I auter, Endungen von zarte» Gefäßen find, welche zwischen bet trit-