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des Abendlandes, und betrachten ihn als das größte Genre nach A
dem Gesetzgeber Moses. Sie bezeichnen ihn, ihrer Sitte gemäß, oft n
mit den vier Buchstaben R. M. B. M. (Rabbi Moses Ben gMaimon). k
Main oder Mayn, ein großer deutscher Fluß, welcher auf 2
dem Fichtclberge in Bayreuth aus zwei Quellen, welche den weißen l
und rothen Main bilden, entspringt. Nachdem beide sich beim ^
Schlosse Steinhaus unter Culmbach vereinigt haben, nimmt er sei- (nen gekrümmten Lauf durch ganz Franken und fällt über Maynz in »
den Rhein. Unterhalb Bamberg, wo sich die Regnitz mit ihm st
verbindet, wird er für beträchtliche Fahrzeuge schiffbar. s
Maine, (Annc-Louise-B>-nodictine de Bourbon, Duchesse du), Lwar 1676 geboren und erweckte früh die glücklichsten Hoffnungen. NEine Enkelin des großen Condo nährte sie den Geist und die Ge-sinnungen ihres Großvaters. Im I. 1692 vermählte sie sich mit iLouis-Auguste de Bourbon, Dur du Marne, dem Sohne Ludwigs st
XIV und der Madame Montespan, geb. 1670, der sich schon in »
seiner Kindheit durch seinen Verstand auszeichnete, und später meh- h
rere hohe Militärämter bekleidete. So wenig auch die Herzogin Ischon war, so wußte sie doch nicht nur das Herz ihres Gemahls zu ^
gewinnen, sondern ihn auch zu beherrschen und nicht selten zu ei- "
nem übermäßigen Aufwande zu verleiten. Sie wandte ihr ganzes <!
Ansetzn an, um ihrem Gemahl und ihren Kindern einen dem ihrige» ^
gleichen Rang zu verschaffen. Stufenweis gelangten sie bis zum ^
vollen Range der Prinzen von Geblüt und erhielten im Jahr 171z °
von Ludwig XIV. ein Edict, das ihnen und ihren Kindern dir L
Thronfolge zusicherte. Dieses Edict war zum Theil das Werk der "Duchesse du Maine, welche den Schmerz hatte, ihr Gebäude zurZeit der Minderjährigkeit Ludwigs XV- erschüttert zu sehn. Wäb- ^rend der Duc d'Orleans alles aufbot, sich trotz der Verfügungen !'Ludwigs XIV. die Regentschaft zu sichern, war der Duc du Maine ^beschäftigt, den Anti-Lucrez zu übersetzen. Diese Sorglosigkeitverschaffte Orleans den Sieg. Die Herzogin, aufgebracht, daß der nRegent, wie sie sich ausdrückte, ihre Familie gedemüthigt habe, «nahm Theil an der Verschwörung des Fürsten Cellamare. Sie wurde1718 verhaftet und nach dem Schlosse Dijon, ihr Gemahl aber nach »dem Schlosse Dourlens gebracht; erst im I. 1720 erhielten sie ihre ^Freiheit wieder. Der Herzog starb 1736; seine Gemahlin 175z zu !
Sceaur, wo Gelehrte und Künstler eine freigebige Beschützerin au ^
ihr gefunden hatten. «Nie hat jemand," sagt Frau von Stasi vonihr, ..so genau, zierlich und geschwind und zugleich so edel und na- L
türlich gesprochen. Ihr Geist, der lebhaft von den Gegenständen ^
getroffen wurde, war ein Spiegel, der sie zurückwirft, ohne etwas .hinzuzufügen, ohne sie zu verschönern, ohne sie zu verändern?" —
Sie hinterließ zwei Söhne, Louis-Auguste de Bourbon, Prinz von ^Domdes, und Louis-Charles de Bourbon, Graf von Eu; bei.dc !.
starben kinderlos, dieser 1775, jener 1755. — Im Jahre 1805 er- ^
schienen l^srrres äs lVIaäame I» Lccoicesso 8c» IVlrcns er 8e öl»- ,
osnie la lVlürgiciss 80 Lilncaics. Voranstehn historische und bio- Hgraphische Nachrichten. >
Mainvtten. Maina ist eine Landschaft am Flusse gleiches ^Namens im südlichen Theile von Morea, deren Bewohner, die man, ^
weil sie sich wie Unsinnige in die Feinde stürzen, Mainvtten nennt, ^
Nachkommen der alten Sacedämonier, und noch jetzt das tapferß'