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Volk unter allen Griechen sind. Ungeachtet man ihre Mannschaftnicht höher als i 2 ,cxx) Soldaten rechnet, sind sie doch nie bezwun-gen oder den Türken zinsbar geworden. Ihr Land ist von allenSeiten durch Berge befestigt; sie selbst nähren sich von Seeräuberei.Die Genueser verpflanzten ehemals viele von dieser Nation nachCorsica, und der Großherzvg von Toscana nahm ebenfalls vieleMainotten in seine Staaten auf. Ihr Hauptort ist Misitra(Sparta). Der oberste Befehlshaber des Landes heißt Bey. Erwird von den Einwohnern selbst gewählt und vom Großherrn be-stätigt, dessen Befehle er vollstreckt. Sie bekennen sich zur griechi-schen Religion. Ihnen gehören auch drei kleine, nicht weit vomLande liegende Inseln, deren jede von .wem Capitain regiertwird.
Maintcnvn (Francoise d'Aubignä, Marquise de), war löZZin einem Gefängniß von Niort geboren, woselbst sich ihre Ältern,Constant d'Aubigns und Anne de Condillac, Tochter des Gouver-neurs von Chateau-Trompctte zu Bordeaux, eben befanden. Siewar bestimmt, alle Wechsel des Glücks zu erfahren. Als ein drei-jähriges Kind wurde sie nach Amerika geführt, blieb durch dieNachlässigkeit eines Domestiken am User liegen, wo sie fast von ei-ner Schlange getödtet worden wäre, kam als ein zwölfjähriges Mäd-chen nach Frankreich zurück, wurde mit größter Härte beieiner Ver-wandte, der Madame de Neuillant, erzogen, und mußte sich glück-lich schätzen, die Gattin Scarrons zu werden, der.in ihrer Nach-barschaft wohnte, und auf die Nachricht von ihrer bedrückten Lagegroßmüthig genug gewesen war, ihr den doppelten Borschlag zumachen, entweder die erfoderliche Suinme für sie zu bezahlen, wennsie Nonne werden wollte, oder sie zu heirathen, wenn ße sich zuverheirathen wünsche. Sie wählte das letztere, und gab als einsechzehnjähriges Mädchen dem berühmten Burleskendichtcr Scarronihre Hand. Dieser sonderbare Man» war nicht reich und an allenGliedern gelähmt, aber seine Familie war von hohem Ansehn undsein Haus bot allem, was der Hof und die Stadt Liebenswürdi-ges und Ausgezeichnetes besaß, einen Vereinigungspunkt dar. Bivonne,Grainmont, Coligni, Eharleval, Pellison, Hsnault, Marigni u. s. w.versammelten sich um ihn als einen geistreichen und heitern Kran-ken. Seine Gattin, die ihm eigentlich nur Freundin und Gesell-schafterin seyn konnte, erwarb sich durch ihre gesellschaftlichen Ta-lente, ihren Geist und ihre Bescheidenheit allgemeine Liebe undAchtung; ihre Lugend, sagt man, war nicht Heuchelei, wenigstensgibt die' berühmte Ninon de Lcnclos ihr die ehrenvollsten Zeugnisse.Nachdem Scarron ib6o gestorben war, sank seine Witwe wieder inNoth zurück. Ein Marquis bot ihr seine Hand, aber sie schlugdie Verbindung mit einem Manne aus, in dem sie nur einen alber-nen, lasterhaften Gecken erkannte. Ihre Bemühungen, die Pen-sion ihres Gatten für sich zu erhalten, schlugen fehl, und dies be-stimmte sie zu dem Entschluß, ihr Vaterland zu verlassen. Einein Paris erzogne Prinzessin von Portugal suchte durch den Ge-sandten eine Dame von Stande und Verdienst zur Erzieherin ihrerKinder. Madame Scarron bekam den Antrag und nahm ihn an.Als sie von der Frau von Montespan Abschied nahm, redete dieseA zu, in Frankreich zu bleiben, und erbot sich, dem Könige eineBittschrift um eine Pension zu übergeben. Sie wurde bewilligt,und die Reise nach Portugal unterblieb. Frau von Montespan lirßv»»». bex. (vr> Aefl.) Vt. g