Maire Maja 6y
mt- ,en Berri, dessen Tochter der Duc und nachmalige Marschall dcelen Noailles heirathete; ferner eine Enklin ihrer Mutter-Schwester,Da? die sich mit dem Marquis Eaylus verheirathete und deren Sohnher berühmte Graf Caylus war.
unz Maire, die erste obrigkeitliche Person einer Commune inse§, Frankreich. Vormals führten diesen Titel nur die ersten Magi-siui stratspersonen einiger Städte, wie Paris, Bordeaux u. s. w. Aufrier ähnliche Weise heißen in England die Bürgermeister der vornehm-es" stcn Städte Mayor. Die Mayors von London und von Pork'ist, führen während ihrer Regierung den Lordstitel. Die Wahl desni» Lord-Mayors von London geschieht gewöhnlich am Lystcn Sept.und seine feierliche Einsetzung am 2ysten Ort., welcher Tag deßwe-gen der Lord-Mayors-Tag genannt wird. Der Lord-Mayor begibtsich an demselben in einem prächtigen Zuge von Guilhhall (demRathhause) nach.Westminster, legt dem Könige den Eid der Treueab, und kehrt dann nach Guildhall zurück, wo eine kostbare Mahl-zeit den Tag, der in ganz London gefeiert wird, beschließt. DieGewalt des Lord - Mayors erstreckt sich über die ganze Stadt Lon-rem don, über deren Vorstädte und einige Meilen über die Themse,sind Er ist hex oberste Richter daselbst, hat 2ü Aldermänner zu Beisitzern,als und große Einkünfte, aber auch große Ausgaben, da er täglich of-kne, fene Tafel zu halten schuldig ist. Er bewohnt während des Jah-
>en- res seiner Amtsführung das prächtige Mansionhouse. Räch
io» Verlauf desselben nimmt er seinen Platz unter den Aldermännern
> st wieder ein. Wenn er im Glänze seiner Würde erscheint, wird ihm
daß ein Schwert nebst zwei silbernen Sceptern vorgetragen. Am könig-
fat, lichen Krönungstage versieht der Lord-Mayor, als einer der er-
bos sten Kronbeamten, die Function eines königlichen Mundschenken,uiß Maittaire (Michel), ein berühmter Grammatiker und Bi-
> ö bliograph. Er wär 1668 geboren, erhielt die zweite Lehrerstelle an
keil der Westminsterschule und starb 1747. Die gelehrte Welt dankt
>ez- ihm eine Folge von guten Ausgaben der lateinischen Classiker,
welche in 28 Duodezbänden von 1711-171Y zu Sonden erschienen;-Ul ferner die bekannten Aniiales t^poArspnioi, ad arri» urvontas
rnä ori^ins all igH?, aurn Lppsnäias all annurn 1664. Dieses Ichätz-
ra- bare Werk hat 1797 Panzer in einer neuen Gestalt herausgegeben,
im ohne es jedoch durch seine Bearbeitung überflüssig zu machen, denn
>er- mehr als die Hälfte desselben besteht aus Abhandlungen und An-en inerkunaen, von denen Panzer keinen Gebrauch gemacht hat. Im
der I. 178c, erschien von Denys ein Supplement zum Maittaire, worin
mp über sechstausend im fünfzehnten Jahrhundert gedruckte Bücher
te, Nachgetragen sind. Die übrigen Werke Maittaire's, als seine III-
»s, »torra Zrepsianorum seine Hisroria r^punr->j>iiorum sliquor ?a-
bkk rislenikiini, seine (Ziaecae linguss Oialscti u. s. w., können hier
ra- nicht weiter berührt werden.
V. Maja, die älteste Tochter des Atlas und der Pleione, mit
)a- welcher Jupiter in der Höhle Cyllene in Arkadien den Mercur
!u- zeugte. Sie wurde zmetzt mit ihren übrigen sechs Geschwistern nu-ll" ter die Sterne versetzt, wo sie den gemeinschaftlichen Namen der
>es Pleiaden führen. — Auch die Römer verehrten eine Maja, wel-lig ches jedoch die Mutter Erde war. Die Tusculaner nannten ihren
te> höchsten Gott Majus; so daß also hier die beiden höchsten Ratur-
u- Wesen in männlicher und weiblicher Gestalt erscheinen. Bon ihnen
ur soll der Monat May den Rainen erhalten haben.