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aus Zoo,o<x> Mann Fußvolk und iZ,r>oo Reitern bestand, nicht er-laubte, sich gehörig auszubreiten, und bestimmte den dritten Lagzur Schlacht. Las Römcrheer war 52,000 Mann stark.. ObgleichMarius aus Ehrgeiz sich selbst den Hauptangriff vorbehalten hatte,so fügte es doch der Aufall, daß Luctatius und Sylla die eigentlicheEnticheidung dewirkten. Die Niederlage der Barbaren war voll-ständig; 150,000 blieben, 6o,cxx> ergaben sich, die übrigen zogeneinen freiwilligen Tod der Sklaverei vor. Marius und Luctatiuszogen triumphircnd in Rom ein, und ersterer erbaute einen Tempelder Ehre und Tapferkeit. Seine Bewerbung um das sechste Con-sulat konnte dem gefeierten Sieger nicht fehlschlagen, obgleich dergroße Mctellus Numidicus sein Nebenbuhler war. Er verband sichjetzt mit dem vorjährigen Tribunen, Apulejus Saturninus, unddem Prätor Servilius Glaucia, und diese drei suchten alle Mittelhervor, das Volk zu gewinnen und die Patricier ihrer Borrechteund ihrer Gewalt zu berauben. Dies geschah besonders durch dasGesetz, daß jede Volksverordnung fünf Tage nach ihrer Bekannt-machung vom Senat bestätigt werden solle. Die Senatoren mußtendies Gesetz beschwören, und Metellus, der sich dessen weigerte, wurdeins Eril geschickt. Indeß hatte Marius sich durch seine Zweizün-gigkeit bei beiden Parteien verdächtig und verhaßt gemacht, und beider neuen Consulwahl wurde er Übergängen; Saturninus und Glau-cia aber kamen in einem Bolksaufstand um. Aus Verdruß über dieAurückberufung des ihm verhaßten Metellus verließ Marius Romund ging nach Asien, unter dem Verwände, der Eybele dort einOpfer zu bringen, eigentlich aber, um durch Anzettelung einesneuen Krieges neue Wichtigkeit zu erlangen. Mit Erstaunen fander bei seiner Rückkehr sich fast vergessen, und dagegen den Sylla inhohem Ansetzn beim Volke. Dies entflammte seinen Haß, der schonjetzt einen Bürgerkrieg entzündet haben würde, wenn nicht die Con-suln ihn im Keime erstickt hätten. Bald darauf brach der Bundes-genossenkricg aus, in welchem Marius als Unterfeldherr zwar ei-nige Siege erfocht, im Ganzen aber weniger Ruhm einerntete, alsman hätte erwarten sollen. Alter und Kränklichkeit hatten seineKraft geschwächt; er, legte daher seine Feldherrnstelle noch im Laufedes Kriegs nieder. Kaum war dieser gefährliche Krieg beendigt, alsder Bürgerkrieg zwischen Marius und Sylla begann. Beide bewar-ben sich um den Oberbefehl gegen Mithridat, und da die Consulnsich auf des ruhmgekrönten Sylla Seite neigten, überfiel der Volks-tribun P. Sulpitius, der dem Marius anhing, sie mit bewaffneterHano, ynd trieb den Sylla aus der Stadt. Jetzt erhielt Mariusdas Eommando und benachrichtigte davon durch Abgeordnete dasHeer. Dieses aber, dem Sylla anhängend, setzte sich unter Anfüh-rung desselben nach Rom in Marsch, wo Marius an Sylla's Freun-den alle Gewaltthätigkeiten ausübte. Ohne Widerstand zu finden,jog Sylla in Rom ein, aus dem Marius mit seinem Sohne geflo-hen war, und erklärte beide in die Acht. Dieser hatte auf seinerFlucht mit tausend Gefahren und Widerwärtigkeiten zu kämpfen.Won seinem Sohne getrennt, irrte er an der' Küste Italiens, vonallem entblößt/ umher, und war mehrmals seinen Verfolgern entgan-gen, als endlich ein Trupp Reiter ihn aus einem Sumpfe hervor-zog, in welchem er sich vor ihnen zu verbergen gehofft hatte. Sieführten ihn nackt nach Minturnä, wo der Magistrat nach einigemBedenken beschloß, dem Befehl« Sylla's und des Senats zu gehör-