Band 
Sechster Band. M und N.
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der angezettelt, und woran Einwohner von Floren; Theil habe»sollten, wurden wieder zwei Medici verbannt, und das ganze Hansaminonirt, bis auf einige Wenige. Aber diese Wenigen, welche fort-fuhren, durch große glückliche Handelsgeschäfte sich zu bereichern, reich-ten hin, den Rainen ihres Hauses fortwährend unter den erste»der Republik genannt zu erhalten, und seinen Flor von neue«dauernder zu begründen. Giovanni dei Medici war 1402, 140?und 1417 Mitglied der Signoria, 1474 in dem Kriegsrath der Zeh»,und endlich, als die herrschenden Aristokraten von seiner Mäßign»;und Parteilostgkeit sich ganz überzeugt hatten, im September undOctober 1421 auch Gonfalonlere di Giustizia. Vergeblich hoffte desWölk von ihm die Bildung einer Opposition, welches die Klugheitihm verbot; vielmehr zeigte er sich erall den Albizzi aufrichtig er-geben. Er starb 742g, von alle, ,,.arteien bedauert. Bon seine»Söhnen Cosimo und Lorenzo beginnt jener die glänzende Restejener gefeierten Mediceer, dieser ward der Stammvater der Erz-herzoge von Loscana, welche unwürdig ernteten, was jene gcsäet.Cosimo hatte schon 7476 in der Signoria gesessen. So wenig aucher gegen die herrschende Partei etwas unternahm, so bildete er dochbald, durch die große Freigebigkeit, zu der sein ungeheurer Reichtbu«ihn in Stand setzte, selbst eine neue zahlreiche Partei um sich, die,«uf*die Albizzi eifersüchtig, nichts verabsäumte, sie zu verkleinernund zu schwächen. Obgleich dies, wie es schien, nicht auf Cosimo'sAntrieb geschah, und selbst nicht nach ihm, sondern nach einem ge-wissen Puccio Pucci,. der nebst Averardo der Medici am eifrigste»war, ihm Anhänger zu werben, seine Partei sich nannte, so erschiener doch den Albizzi nicht minder als deren eigentliches Haupt »istihr gefährlichster Feind, den sie entweder selbst stürzen, oder Mihm, wenn er erst die Mittel dazu gehörig bereitet, ihren Sturjerwarten müßten. So lange der kluge Sticolo d'Uzzano lebte, M!sie dieser von thätigen Unternehmungen gegen Cosimo zurück; ab»nach dessen Tode brach ihr Haß aus. Cosimo, ohne daß man ihmaußer seiner Herzengewinnenden Leutseligkeit ein Berbrechen Schuldgeben konnte, ward verhaftet, und vermochte nur durch Bestechungdes Gonfalonier Bernardo Guadagni den ihm von Rinaldo AlbiWzugedachten Tod in Verbannung nach Padua zu verwandeln (74ZPDoch seine Freunde waren so zahlreich, daß nicht ein volles Iah»nachher, trotz Rinaldo's Entgegenarbeiten, eine Signoria allein mitebnen bestand. Diese rief ihn zurück und vergalt Rinaldo und ss-nen Anhängern ihrerseits mit der Verbannung. , Durch diese»Sturm ward Cosimo-s Ansetzn und Einfluß erst erhöht und gesichert,die Partei der Medici nu» erst die herrschende. Gleichwohl ver-schmähte Cosimo, Gewalt gegen seine Feinde zu brauchen. E°wurden bloß im I. 7442^eini'ge Berdachtige ammonirt. Noch ga»es unter den Mächtigen Einige, die öffentlich, wenn auch nicht ge-gen bis Medici, doch außer ihrer Partei zu stehen wagten; unterandern liebte der verdiente Neri Capponi, sich der Politik desfimo, der ein Freund des Franz Sforza war, entgegenzusetzen.Cosimo duldete dies, begnügte sich durch die Menge der Freundevor Feinden sicher zu sey», und wußte den Übermuth jener, den ermehr fürchtete. als den Haß dieser, durch die Furcht vor dreienhlug rm Zaum zu halten. Die herrschende Partei pflegte in Flo-renz einige» aus ihrer Mitte vom Wolke auf einige Jahre M»-macht pr«1is) Zu Ernennung der Magistrattperfon«» gebe» zu