Band 
Sechster Band. M und N.
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Mllton

korb , Präsidenten von Walls, zu Ludlow-Castle in S-hropshinaufgeführt zu werden. Sein nächstes Produkt war.Lhcidas, ei»!Monodie auf den Tod seines Freundes E. King. Im I. ibzgerhielt er von seinem Vater Erlaubniß, auf Reisen zu gehn. Mbegab sich nach einem kurzen Aufenthalt zu Paris, wo er den be-rühmten Grotius besuchte, nach Italien, einem Lande, dessmLiteratur er mit großem Fleiße studirr hgtte, wie verschiedene seinerjugendlichen Gedichte,^ die in italienischer Sprache abgefaßt sind,beweisen. Er wurde überall mit großer Achtung aufgenommen undmachte mit den größte» Männern damaliger Zeit, z. B. mit Ga-lilei, den er im Jnqursitionsgcsangniffe zu Rom besuchte, Bekannt-schaft. Von Neapel wollte er »ach Sicilien und Griechenland über-setzen; allein die Nachricht von den in seinem Vaterland« ausgr-brochnen Unruhen änderte seinen Entschluß, und veranlaßte ihn,nach einer funszehnmonatlichen Abwesenheit nach England zurückzu-kehren. Er brachte nun seine übrige Lebenszeit in London zu.Nachdem er sich einige Zeit mit der Erziehung seiner Schwestersöh»!beschäftigt hatte, nahm er an den ausgebrochnen Religionsstreitig-keitcn Theil und gab 1641 fünf Abhandlungen conoorniux cd«cllurcll Aovsrnrnsnr heraus. Im I. 1644 schrieb er .^rsopaxiüo,» spstzo!!. tor lila liuert)^ us unlioonseü printinA. Im folgend!!»Jahre wurden seine juvonils Losnis zu London gedruckt, wen»man die schönen Stücke I'-Xllo»ro und il ?ensero»o findet, in de-nen er die verschied»«» Gesichtspunkte, aus denen der Fröhliche u»dder Schwermüthige die Dinge in der Welt ansehen,stressend angibt.Nach der Hinrichtung des Königs erschienen seine ktsrnsiks an lk°r-rlueien ot peoco öariveei, Orinonü Ällli llis lrisir rebsls, undfein Durch diese und mehrere andre in gleich!»

'Geiste geschriebne Werke machte er sich bei den Republikaner»!»beliebt, daß er von Cromwell zum latci!i!schen"Secretär des Staat»'rath» ernannt wurde. Im I. 1651 schrieb er seine berüchtiBDessusio pro populo aln^Ilcaiio gegen die 164Y von SalinalUl»hcrausgegebne Detensio regis, wofür er vom Parlamente eine Khlohnung von 7000 Pfund erhielt. Durch sein unablässiges Studi-ren, verbunden mit dem Kopfweh, woran er von Jugend auf g»'Inten hatte, wurde er um diese Zeit völlig seines Gesichts beraubt.Dadurch ließ er sich indessen weder an der Verwaltung seines W»'tes, noch an seinen literarischen Beschäftigungen hindern. An st.1654 gab er seine Detsnsio secuiirst und im folgenden Jahre in"»Defensiv pro SS heraus. Im I. ibgy schrieb er einen Traktat v«»der bürgerlichen Gewalt in Kirchensachen und tlonsiüer-uio»!rouciiinA 1 !-e lihe'.iesc means ot rsinovinA liirelin-;» out 01 t»»

clinrelt. Am Ende des Jahrs 1659, da schon Richard CroninMsein Protektorat niedergelegt hatte, ließ er einen Briestlis inoüei ot cornmonwoaltir und wenige Monate vor der Rill»"'ration seinen reaüv anü eos)- WA)- so estsblisli a treo aonnno»'vroultk drucken. Daß er bei Carls II. Rückkehr seinen Secrera-riatsposten verloren, wird man leicht errathen. Er verbarg sich,st'die Act ok odlivion, in die er wider Vermuthen begriff!wurde, ungeachtet seine Detsusio pro poxnlo st.nßlia->n-stbHenkershand verbrannt worden war, ihm erlaubte, sich >?leoöffentlich zu zeigen.! Im I. 1665 vollendete er seine beruh«Epopee tiie ?->rscii«s lost. In der ersten Ausgabe von löö/.erich!»"nur zehn, in der zweiten von 1674 zwölfsBücher. Das Honorar