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Mineralwasser
Minerva
sten Bearbeiter gefunden, obgleich nicht geläugnet werden kau»,daß es noch viele Unvollkommenheiten enthält, die zum Theil,»vkenschen wesentlich verbessert sind.
Mineralwasser, Quellen, in deren Wasser Gasarten odermineralische Theile aufgelöst sind. Unter den Gasarten, welchesolche Mineralwasser enthalten, sind die vorzüglichsten: das Kch,ienstoffgas oder die sogenannte Luftsäure, fixe Luft, und das ge-schwefelte Wasserstoffgas, oder Hydrothionsäure. (Siehe den Art.Gasarten.) Unter den Mineralien, die man in diesen Wassern aof-gelos't findet, sind die vorzüglichsten: Kalkcrde, Bitlersaherde(Magnefie), Thonerde, schwefelsaurer Kalk (Typs), salzsaurcr Kalk,kohlensaurer Kalk (gewöhnlicher Kalkstein), schwefelsaure Mähnch(Bittersalz), salzsaures Mineralalkali (Kochsalz), schwefelsaureMineralalkali (Glaubersalz), salpetersaures vegetabilsschcs Lauge»-sal» (Salpeter), Eisen, meistens in Kohlensäure aufgelöst, auchschwefelsaures Eise» (Eisenvitriol). Da das Wasser schon bloß fürsich auflösende Eigenschaft hat, so findet man selten ein ganz rei-nes Quellwaffer, das nicht irgend einige von den genannten Din-gen in sich aufgelöst enthielte. Deßwegen macht man schon im ge-meinen Leben einen Unterschied zwischen hartem und weiche«Wasser. In dein erster» ist eine ansehnliche Menge erdiger Stoß,meistens Kalkerde, in Kohlensäure aufgelös't, vorhanden, wooo«das Wasser einen salzigen, erdigen Geschmack erhält, und wodurch les zum Brauen, Rranntweinbrennon, Bleichen unwirksamer iß, ^zum Waschen untauglich wird, da es die Seife chwer auflöst, M >Theil zersetzt, so daß die Fettflecken sich absondern. Hülsonfrüchtrwerden darin nicht weich gekocht, weil während des Kochens da« iflüchtige Auflösungsmittel verfliegt, und die niederfallenden erdig!»Theile die Zwischenräumchen der darin gekochten Erbsen, des Flei-sches u. s. w. verstopfen. An den Wänden der Geschirre sehen ftsich an, und machen den sogenannten Waffecstein. Durch das Ko-chen selbst wird also hartes Wasser schon reiner, aber man kann stauch durch Zusatz von Alkali oder Lauge verbessern, und zum Ko-chen tauglicher machen. Weiches Wasser nennt man solches, daswenige oder gar keine solcher erdigen Theile enthält, z. B. das Re-genwaffer, Flußwaffer. Wenn von den oben genannten Bestandtheilen einige in so beträchtlicher Menge sich in rem Wasser aufgnlos't befinden, daß es davon einen sehr merklichen Geschmack erhalt,bann erst belegt man es mit dem Namen Mineralwasser, und»««"es bei dem innern Gebrauche heilsame Wirkungen auf den mensch-lichen Körper zeigt, Gesundbrunnen. (Siehe diesen Artikel.) fl>Minerva, bei den Griechen Pallas Athene, Lthenäa, unter ^den Gottheiten der olympischen Dynastie eine der vorzüglichste».Die Fabel erzählt: als Jupiter nach dem Siege über die Titane"zur Oberherrschaft gelangt war, erkor er sich zur ersten Genosst»die Metis, «ine Tochter des Oceanus. Ein Orakelspruch der G"" ^und des Uranus aber hatte ihm geweiffagt, daß Metis zuerst e«Tochter, dann aber einen Sohn gebären würde, welcher dem Jupi-ter die Herrschaft zu entreißen bestimmt sey. Diesem Schicksale-"«ntgehn, suchte er sich ihrer mit List und Schmeichelei zu bemäch"-gen und verschlang sie mit der noch ungebornen Minerva. W n""die Zeit ihrer Geburt herankam, empfand Jupiter einen gewalt-gt»Schmerz im Kopfe, daher er sich vom Vulcan mit einer scharst"Art den Kopf spalten ließ, worauf die Göttin fröhlich und >» :
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