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ler Rüstung heraussprang. Sie tanzte mit kriegerischem Muthe da-her, schwang ihren Speer, und schlug damit ,.us den tönendenSchild, als ob sie sich zum Angriff eines Feindes fertig mache. AIS«e se Kriegerin, in, Gegensatz oon dem wilden, blutdürstigen, ro-hen Mars, tritt sie zuerst in den Götterkämpfen auf; in den Gi-ganremchlachten besiegte sie den Pallas und Enceladus, I» denK legen der Sterblichen ^st sie die stete Lenkecin und Schätzerin derHeldenkraft. Sie leitet Hercules auf den Olymp empor, lehrt Bel-lecophon den Pegasus zähmen und die Chimära besiegen, begleitetPerseus auf seinem Zuge gegen die Gorgonen, schenkt dem LydeusUnsterblichkeit, halt den Achilles werth, begleitet den Ulyß, schütztdessen Gattin und geleitet seinen Sohn i» der Gestalt Mentors,Eben so begünstigt sie die Erfinder von Kriegswerkzcugen: sie bautedir Args und lehrte den Epeus das hölzerne Roß zimmern, wo-durch Troja erooerl ward. Nun ecschernt sie aber auch als Be-schützerin der Künste des Friedens, und zeigt sich da zue.st alsJungfrau in allen Geschäften einer Fürstentochter des heroischenZeitalters. Den Webestuyl, die Spin el, die mahlerische Nabelstattn wir in ihrer Hand, und so wie die Heldcrifrauen die Ge-länder für ihr Haus selbst be ertcten, so arbeitet sie die Gewän-der der Göttinnen. >Datier steht auch eine geschickte Weverin unterihrem Schutz, nur darf sie sich nicht stolz erheben, wie Arachne,die ihr Zorn in eine Spinne verwancette. Bon den bloß weibli-chen Kunstfertigkeiten aber trug man ihren Schutz auch auf allefriedlichen Beschäftigungen des Menschen über, bei welchen der thä-tige Ge.st sich besonders zeigte. Zeoer Künstler, der mechanischeund der bildende, stand unter ihrer Obhut, und ihres Schutzes er-freute sich der Denker, wie der Redner und Dichter: und da zu dem«ollkommnen Glücke, welches die ecsindeiische Thätigkeit des Geistesgewähren soll, auch die Gesundheit gehört, so erscheint sie auch un-ter den heilenden Göttern. In allen diesen Hinsichten ist sie dasEymbol des aus dem Haupte entspringenden Gedankens, die Göt-tin der Weisheit selbst, der Wiffensch.ft und Kunst, letzterer jedochMc, in so fern Erfindung und Denkkraft dabei in Anspruch ge-nommen werden. Athen, diese Stadt der Wissenschaft und Kunst,wer jyr Lieblingsausenthalt. Sie wird als die Erfinderin der Flötegenannt. Ais sie aber in einer Quelle wahrnahm, wie sehr dasvplel auf derselben ihr Gesicht entstelle, warf sie sie von sich und»legte den mit dem härtesten Fluch, der sie aufnehmen würde.Dieser Fluch ging an Mar.yas in Erfüllung. (S. d. Art.) Dieriebe verschmähend, weihte sie sich einer ewigen Zungstauschaft, undwer den Blick der kühnen Begier zu ihr erhob, den traf furchtbaresieche. Tiresias, der sie im Bade belauschte, erblindete. Mit die-nn, Charakter des reinen kalten Verstandes erscheint die GöttinNlich m den Darstellungen der Kunst, Kalter Ernst des tiefen Nach-> denkens, der männliche Geist untheilnedmendcr Überlegung spricht! gsts den Zügen einer schönen Weiblichkeit. Als Kriegerin erscheintin völlig gerüstet, das Haupt mit einem goldnen Helm bedeckt,«on welchem ein stolzer Mähnenbusch herabwallt, .gepanzert mit demHarnisch.des Vaters, und in der Hand die Lanze; als Vorsteherin^ Üieolichen Kunstfertigkeit aber erscheint sie in der Tracht grie-Mcher Matronen. Zu den Attributen der Göttin gehören noch die«zrs, das Gorgonenhaupt und der argolische Schtto von rundet«orm. zu ihrem symbolischen Beiwerk gehört die Eule (auf Mün.-
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