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l'ndcrn durch die sanfte Gewalt der Rede ausgebreitet werde«.Auch die deutsch« Kirche ward durch solche Älaubensboten, welche,.->an spater Missionäre nannte, namentlich durch Boni'faciuS im achtln ,Jahrhunderte gegründet. In den letzten Jahrhunderten geschah von f-er catholischcn Kirche (welche jedoch auch die Unternehmungen, dit 'den Zweck hatten, Mitglieder der von ihr getreuirten christliche« 'Parteien zu ihrer Gemeinschaft zurückzuführen, Missionen nannt!)niedr als von der protestantischen für das MissionSwerk, .weil sich hier mit dem religiösen Interesse das hierarchische verband, sweil, ehe England auf dem Meere prädrminirte, das katholische Ea-ropa mit den übrigen Welttheile» in eine öftere Berührung kam,,Bs das protestanrische, weil die katholische Kirche Mönche hatte,welche der Papst aussenden konnte, wohin er wollte, und weil silendlich weit größere Reichthümer als die protestantische Kirche In-as!. Die merkwürdigsten Misst»«?« der katholischen Kirche sind ditnoch Cbina, Ostindien und Japan, in welchem zuletzt genannt!«Reiche jedoch das Christenthum, nachdem es einstmals viel Eingang-funden hatte, gänzlich wieder verdrängt worden ist. In Wo» !aber und auf der Küste von Coromandel dauern die zur Ausbreitungdes Christenthums gegründeten Niederlassungen fort. Durch die Er-eignisse der letzten Jahre indeß wurden die Fonds der MissionM-siocken geschwächt und'diese Institute in ihrer Wirksamkeit gehemmt,->!id da sich überdies die Aufmerksamkeit der katholischen Kirche vonden entfernter« Gegenständen ganz auf das, was in Europa ver-ging, lenken mußte, so konnte sie nur wenig für die Ausbreitung !des Christenthums unter heidnischen Völkern unternehmen. Unter ^den protestantischen Völkern haben sich theils die Dänen, theils du sDritten um das Missionswerk verdient gemacht. Die von den Dä- ,nrn in den ersten Zeiten des achtzehnten Jahrhunderts zu Trank»bar gegründete Mission dauert bis auf den heutigen Tag fort, undnoch in den letzten Jahren sind die Berichte der dortigen Missionär! !auch in Deutschland bekannt geworden. Zu den seit frühern Zeitenin England vorhandnen Missionsanstaltcn gesellt« sich im I. i 7 !>si -eine Mifsionssocictät, unter deren Unternehmungen besonders duSendungen christlicher Prediger nach Südafrika und Australien b»merkenswerth sind. Auch die Brüdergemeinde unterhält in alll»Weltgegenden Missionäre. Wer nur einige Kenntniß von dem ver-derblichen Aberglauben und der sittlichen Verwilderung der meiste»
- k'.bnischen Völker hat, muß dieser Unternehmungen sich freuen undihnen auch für die Zukunft einen glücklichen Fortgang wünschen. öi, -
Missisippi. Dieser große nordamcrikaiwche Strom ent- .springt aus vcrschicdnen Seen und Gewässern, durchströmt Louisi»»» ^und fällt in den mexikanischen Meerbusen. Sein Lauf betragt,wenn man die Krümmungen mitrechnet, gegen 650 deutsche Meile», ^Er ist sehr breit und tief, hat einen schnellen Lauf, aber außer dem -Wafferfall St. Antoni in den höhern Gegenden keine Abstürze, -welche die Schifffahrt verhindern könnten. Die Ufer sind fast durch'gängig fruchtbar und reizend. Von den Flüssen, die der MiisisipptE
- immt, sind dir bedeutendsten der Miffurifliß und der Ohio. Da»benachbarte Land, welches auch den Namen Miisisippi führt, ist i»Anfang des vorigen Jahrhunderts durch die HanüclSspcculatiom»m.rkwürdig geworden, die von Frankreich aus dahin gemachwurden und den Aktionären einen Verlust von vielen Mim»»" ^»«zogen.