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fern. Menage, der der ersten Vorstellung beiwohnte, sagte zuChapelain: ..Wir haben alle die Thorheiten gebilligt, die hier so feinund verständig durchgezogen werden; glauben Sie mir, wir werde»verbrennen müssen, was wir bewundert, und bewundern, was wirverbrannt haben. — Dieses Geständniß ist das überlegte Urtheileines Gelehrten: aber das Wort eines Greises, der aus dem Par-terre unwillkürlich rief: ..Muth, Meliere, das ist das wahre Lust-spiel!" ist der reine Ausdruck der Natur. Ludwig XIV. warf«zufrieden mit den Vorstellungen der Truppe Mol-ere's, welche dieProvinz mit der Hauptstadt vertauscht hatte, daß er sie zu seine»gewöhnlichen Schauspielern machte und ihrem Director eine Pensionvon ivoo Franken bewilligte. Der 6o<m imssiiiacre, weniger fürein feines Publicum, als für die lachlustige Menge, erschien 1660.Auch in diesem Stück ist eine Masse von fröhlichem Scherz und eingewisses Interesse, wodurch der Zuschauer belustigt und angezogenwird. Es fehlte nicht an Tadel, aber man hörte nicht darauf.Mit mehr Grund ward er gegen Don 6arcio cls Xavsrro, einaus dem Spanischen geschöpftes Drama, laut. Die Lools üos KI--vis, wozu die Idee aus den Brüdern des Lerenz geschöpft ist, ent-hält eine einfache, faßliche und anziehende Intrigue und eine na-türliche Auflösung. Das Theater hallte noch von dem Beifall wie-der, der diesem Stücke nach Verdienst zu Theil wurde, als I-e>kaokeux, die binnen vierzehn Lagen entworfen, ausgeführt, einstn-dirt und aufgeführt wurden, im I. 1661 zu Baux bei dem bekann-ten Fl'nanzinkendanten Fouquct in Gegenwart des Königs und desHofes aufgeführt wurden. Dieses Lustspiel ist fast ohne Verknüpfung,aber die Absicht war, durch die Mannichfaltigkeit der Charaktere,die Wahrheit der Porträts und die Eleganz der Sprache den Zu-schauer anzuziehn. Man crzählr, daß der König, als er bei«Weggehn aus der ersten Vorstellung den Grafen Soyecourt, einenlangweiligen Jagdliebhaber ansichtig wurde, zu Moliere gesagthabe: „Da ist ein Original, das du noch nicht copirt hast."-In vierundzwanzig Stunden war die Scene des Jägers einge-schaltet, und da Moliere die Jagdausdrücke nicht kannte, bat erSoyecourt selbst, sie ihm anzugeben. Jn der Lcols cio« Vommes, welcheim nächsten Jahre gegeben wurde, schien alles Erzählung, und PLoch alles Handlung. Bei diesem Stück erhoben sich die Tadler,welche ohne auf die Kunst, die in dem Spiel der untergeordnete»Personen und in dem natürlichen und raschen Übergang von einerÜberraschung zur andern herrscht, einige Nachlässigkeitenrügten. Moliere antwortete ihnen, indem er selbst eine ßeistreicheKritik seines Stücks gab. Nm dieselbe Zeit setzte der Konig, derMol-ere als den Gesetzgeber der Wohlanständlgkeit und den heilsaa-sten Beurtheiler der Lächerlichkeiten ansah, ihn unter diejenigen Ge-lehrten, die an seiner Freigebigkeit Theil haben sollten. Molun,von der Güte des Königs durchdrungen, glaubte in dem lmprowx-tu llo VorsniUos die Eindrücke vernichten zu müssen, welchePorträt des Mahlers Boursault hatte machen können. Dieser hamboshafter Weise einen Schlüssel zu der blools äo» komme» angege-ben, der die nach der Natur evpirten Originale anzeigte.
Hofe gefiel sehr im I. 1664 I.» prknoesso u-Llici«, ein komiMWallet, für ein Fest verfertigt, das der König den Königinnen ga-sParis, das dieses Ballet ohne die Pracht sah, die es in Ver,a"u»verschönert hatte, nahm es weniger günstig auf. Gleiches SaM°