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MomrrS Monaden 40 r
zusammenhängenden Lande umgeformt wurde; allem r^yo besetztenes die Franzosen und r/y6 trat es Wirtemberg sämmtlich an Frank-reich ab. Es wurde anfangs zum Departement Mont Lerrlble,später zum Departement des Oberrheins geschlagen. Die HauptstadtMdmpelgard liegt am Fluß Alain, wo er den Bach Rigole auf-nimmt, und zahlt 3700 Einwohner. Die Leinwand - und Baumwol-lenzeug fabriken sind von Bedeutung, wie auch der Handel mit hievverfertigten Uhren, Leder und einigen andern Produnen.
Momus, bei den Griechen und Römern der Gott der Tadel-sucht und Satire, war ein Sohn des Schlafes und der Nacht. Mitschonungslosem beißenden Witze tadelte er alles; selbst die Götterblieben nicht verschont.
Monaco, vormals ein kleines italienisches Fürstenthum zwi-schen der Grafschaft Nizza und dem genuesischen Gebiete an oerMeeresküste. Es enthält zwei kleine Städte, Monaco,welches befestigt ist und einen Hafen hat, und Mentone. DerUnterhalt der Einwohner kommt fast gänzlich aus dem Gewinn desLt§, welches in solcher Quantität vorhanden ist, daß der rzteTheil davon, den die Unterthanen ihrem Oberherrn in Natura abga-ben, jährlich 40,000 Fl. abwarf. Die gesammten Einkünfte betru-gen 400,000 Livres. Die Familie Grimaldi besaß das Ländchcn seitLtto's I. Zeiten. Im I. 1731 aber starb der Munnsstamm aus.Die Erbin des letzten Fürsten, Anton Grimaldi, vermählte sich mitFranz dc Matignon, dessen Familie die Pairwürde von Frankreichbesaß und unter dessen Schutze Monaco seit 1741 stand. Seit 1792,wo Nizza mit Frankreich vereinigt wurde, ist auch Monaco demsel-ben einverleibt.
Monaden nannte Leibnitz die einfachen Substanzen, auswelchen die zusammengesetzten entständen, die Lehre von diesen ein-fachen Substanzen aber Monadologie, welche seitdem einenTheil der Metaphysik ausmachte. Das Daseyn der Monaden bewies» folgendermaßen: Eine Theilung der Körper ins Unendlichelaßt sich nicht denken, weil sonst ein endlicher Körver aus unendlichvielen Theilen bestehen müßte, welches nicht denkbar ist. Manmuß also zuletzt bei solchen Theilen stehen bleiben, die sich nichtmehr theilen lassen, Monaden. Da nun der Begriff der Monadeden Begriff des Körpers negirte, so konnten seine Monaden auch2>cht die Eigenschaften der Körper haben. Aus dem Mangel der^heile schloß er, daß die Monaden keine Länge, Breite und Tiefehaben, keiner Auflösung fähig, n cht aus zusammengesetzten Dingenentstehen und nicht durch Trennung der Theile untergehen könnten.^Een sie also entstehen, so müßten sie aus nichts entstehen, undstllten sie untergehn, so könnte dies nur durch Vernichtung gesche-hen- Indem er so den Monadxn alle diese Eigenschaften absprach,nichts Positives be- ihnen zu denken übrig, als daß sie«äste und zwar Borstellkräste wären. Sie müßten jedoch nochvurch gewisse andre Eigenschaften von einander unterschieden seyn,me>l m der Natur keine zwei einander ganz gleiche Dinge gefunden!"^°en, .und weil sonst ke n Mittel vorhanden sey, wodurch manm den Dingen einige Veränderungen wahrnehmen könnte, weil das-was in einem Körper vorgehe, seinen Grund in den einfa-Theilen desselben habe» müßte. Wolf nahm in der Folge die-^"schied an. Es gibt vier Gattungen der einfachen Dinge:
„Elemente der sichtbaren Welk, dir Seelen der Thiere, die See-
i-r. (N. Aast.) vr. qS