Band 
Sechster Band. M und N.
Seite
413
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Mongolen

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«rassamen Willkür dieser kriegerischen Barbaren, Ganz Rußland,«ußer Nowgorod, Word den Mongolen zinsbar, die, ebne die russi-schen Firsten zu ve> drangen, allenthalben Statthalter einsetzten.Luch Polen, Schlesien, Mähren, Ungarn, Slavonien, Bosnien,kervien und Bulgarien wurden mit Raub und Mord hcimgesucht-Zu derselben Zeit, da die Mongolen auf diese Weise in Europawülhklen, und den Krieg in Corea und Sädchina fortsetzten, über-schwemmten sie auch Vorde--Afiev «it ihren zahllosen Heeren. Oktalhattcjdcn seld'chuckllchen Sultan von Jconium vergeblich zur Huldi-gung auffordert lassen; jetzt ließ er ein starkes Heer durch Lscherkas»sie» in Armenien einbrechen. Die Mongolen drangen bis in dieGegend von Arbela, gingen dnrch Ninive, näherten sich Bagdad,eroberten Erzeruin, verwüsteten und unterjochten viele Städte undGegenden in Klein-Asieu, und machten (1242) den Sultan von Jco-nilim zu ihrem Vasallen. Im folgenden Jahre sielen sie. in Syrienein und kamen bis A.'expo. Doch in eben diesem Jahre starb Oktaiund sein Tod rettete Asien für eine Zeit lang und Europa für immer.Nach einem Zwischenreich von vier Jahren folgre Kajuk, dessenKriegsrüstunaen der Tod unterbrach. Sein Nachfolger Mankn ver-nichtete Las ChaUfat, und unterwarf den Sultan von Jconium undMzj Älein-Aslen bis an die Meerenge von Constantinopel der mon-golischen Herrschaft, während sein Bruder Koblai als Vicekönigin China den Krieg gegen die Song mit Nachdruck fortsetzte. NachManku's Tode (1259) ward Koblai zum Großchan gewählt. DieserTickst blieb aber in China und ward in Sitten und Kenntnissen einEistneser, Seine Entfernung von den übrigen mongolischen S'aaten,die sich vom östlichen Weltmeer bis an den Dnipr und das micrel-i-wdi che Meer erstreckten, beschleunigte die Auflösung dieser unge»b-uern Monarchie, welche jetzt in folgende noch immer sehr großeEtaaten zerfiel: a. China, 2. Iran (Persien bis Vorder-Asien),3 . Dschagatai, 4. Kaptfchak, 2. Turnn. — II. Limuriden (seit-W, Limur oder Tamerlan, ein naher Verwandter der Dschin-gi'm, war Fürst zu Kesch bei Samarcand um die Zeit, als dieAlsngolkn überall ohnmächtig und aus China qanz vertrieben waren,«einen Entschluß, die verfallne Monarchie wiederherzustellen, führteer bald als mongolischer Weltverwüster, bald als mahomeda-»ischer Schwärmer aus. Sein Reich nahm in der großen Bucha-tfl, einem Theile des vormaligen Dschagatai, auf dem käst alleindieser Name jetzt ruhte, den Anfang. Bei den Unruhen, die auf die»über,lng der großen Bucharei durch Togtuk Limur folgten, kamck als cj„ Flüchtling in die äußerste Dürftigkeit; er, der zwanzigMre hernach die drei Erdtheile in Furcht und Jammer versetzte.Ach glücklichen Schicksalen erholte sich endlich Tamerlan wieder.Mit seinem Schwager Husfain verjagte er (rz6g) den Ellas Chod-!°u. des Togluk Limur Sohn, der sich nach seinem Vater zum Groß-°>on von Dschagatai ausgeworfen harte, und ließ auf einem Reichs»-°ge den Kabul-schah zum Großchan wählen. Aber zwei Jahre"-chh-r verlor Huffain das Leben, und noch in demselben Jahr«My) wurde Tamerlan feierlich gekrönt. Ob er gleich wirklichervon Dschagatai war, so ließ er doch immer noch Gcoßchane"Us DschingisAans Hanfe neben sich wählen. Nunmehr ward Ta-^»lan ein eben so gewaltiger Weltverwüster wie Dschingischan ge-^ fiel (iZ 7 i) i» Chowarele» ein, ero»-erle (iZ 73 ) Kasgar,"^rte (ig7S) den Chan iy Kaptschak vom Lhrone und setzte emei,