Band 
Sechster Band. M und N.
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andern ein, nahm (iZ 7 y) die Stadt Ehowaresen ein, eroberte (iW).ganz Chorasan und (iZ8Z) Sedschcstan, so wie sein Feldherr dieAfganen schlug und Candahar einnahm. Im I. 1384 fiel er inPersken ein und drang erobernd bis nach Armenien > rz88 züchtigteer die Aufrührer in Chowaresm, ging über den Sihon, verheerte<iZ8y und iZyo) alle Länder von'Jli bis an den Jrtisch, schlug(tzqr) den Chan von Kaptschak, kam bis an die Wolga und ging(1392) nach Samarcand zurück. Hierauf unternahm er einen neuenFeldzug in Persien, rottete die Jsmaeliter aus, machte (iZyz) inSüdperstcn Eroberungen, nahm Bagdad und verschleime andreStädte in Mesopotamien und Georgien, und (1395) Liflis, dieHauptstadt von Georgien, eilt; drang durch Derbent in Keptfchakein, züchtigte den Chan dieses Landes, rückte bis an den Dnipr vor,verwüstete Moskau, »ahm Asov ein, setzte dann (1396) seine Erobe-rungen in Georgien, so wie fein Sohn am persischen Meerbusen frrt,und kam wieder nach Samarccmd zurück. Im I. izys unternahmer einen Zug nach Indien bis über den Ganges und kam (iW>wieder zu Samarcand an, ging aber von da gleich wieder nachGeorgien. Im I. 1400 schloß der Kaiser von Coustantinopcl li»Bündniß mit ihm wider. Bajazed. Hierauf fiel Tamerlan in dasmameluckischs Syrien ein, eroberte Aleppo, gewann (1401) dieSchlacht bei Damask, nahm diese Stadt und noch einmal auch Bag-dad ein, wandte sich wieder nach Georgien; drang in Natolien ei»,schlug (1402) bei Ancyra den Bajazed aufs Haupt, machte ihn zumGefangnen und rettete dadurch Constantinopel; bemächtigte sich Na-toliens und zwang den Kaiser, den Sultan der Osmanen und derMamlucken zum Tribut; that (1403) noch einen Zug nach Georgienund begab sich (1404) wieder nach Samarcand, wo ihm ein Ge-sandter des Königs von Castilie» Geschenke überreichte. Noch'rüstetesich Tamerlan zu einem Auge wider China, um daselbst die Herr-schaft der Mongolen wieder herzustellen, als der Tod den altenEroberer ins Grab riß. Die Timuriden (seit 1404) verloren durchihre Uneinigkeit alle ihnen von Tamerlan hinterlaßnen Läpder wie- lDer bis auf die Bucharei und Chorasan; und auch diese mußte l(1498) Babur verlassen, der hierauf aus einem Flüchtlinge der >Stifter des Staats der. Groß-Mongolen in Hindostan wurde.-7Jetzt gibt es nur noch Überreste der im i-gten Jahrhundert durch ldie Dynastie der Ming aus China Vertriebnen Mongolen; sie stehe"jetzt größtentheils unter dem mandschurischen Beherrscher diel»Reichs, ein kleinerer Theil aber unter Rußland. Letztere bewohne"in der Statthalterschaft Jrkutsk die Gegenden um die Selenge undbeliefen sich 17ÜÜ auf etwas über 7000 männliche Köpfe.

Moniteur. Mit dem 28sten November 1739 entstand zu P"- ,ris eine Zeitung unter dem Namen der Osrerrs nmionuls ou is lMouiceur universal, die sowohl über die äußern Begebenheiten, ,<rls auch vorzüglich über dir Verhandlungen der Nationalversamm-lung Rechenschaft abzulegen bestimmt war, und welche seitdem M-Lauernd die wichtigste französische politische Zeitung geblieben >>, lvorzüglich seitdem sie am 7ten Nivöse des Jahres Vlll förmlich f"

«in ofsiciclles Blatt erklärt ward. Seit dieser Zeit ist sie das «»- .zige durchaus osficielle Blatt der Regierung geblieben. Unter Mem ^«rsten Namen erschien sie bis zum ersten Januar 1811, seit dieseM-Lag lhat sie den Titel usticmpls weggelassen und nur den 0 ^

«lonireur univoreel beibehalten. Die Begebenheiten von isL 7 °