Band 
Sechster Band. M und N.
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Monk

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zur Eröffnung der Nationalversammlung sind nachmals in einer imJahre IV (llaris Acrss,«. i Bd. in Fol.) erschienenen lnllronivkionnachgetragen, auch "erschien über das gesummte Blatt im Jahre IX.(ksris Oirnrciin. 2 Bde Fol.) die Revolution tt'Liihoiss au Ana-les complerrs er im^tiitials <Iu Aloiiiteur, psr orcirs cllvorrv-!an>g»o und im folgende» Jahre ebendaselbst, gleichfalls in zweiFebobänden, die IHils aipliadetigus 6» ülonirsur; leider gehendie Analyse sowohl als das Register nur bis zu Ende deö JakresVII. Nach dem Muster des französischen Moniteurs entstandennachmals auch in den verwandten Staaten officielle Zeitungen unterdemselben Titel, wie z. B. zu Neapel und an andern Orren; inDeutschland ist vorzüglich der wcstphalische Moniteur bekannt gewor-den. Der pariser Moniteur, von dem jeden Tag eine Nummer,einen großen Folioboaen stark, und nicht selten noch mit Supple-menten versehen, erscheint, enthält in zwei Abtheilungen für dasInnere und für die Fremde, nicht nur alle officielle Verfügungenund Verordnungen der Regierung, Ernennungen, Absetzungen,Etandescrhöhungen u. s. w., sondern auch diejenigen politischenNachrichten, von denen die Regierung will, daß sie in Frankreich«ls officielle Nachrichten angesehen werden sollen. Unter den Tags-blättern der neuern Zeit behauptete der Moniteur eine traurigeBerühmtheit, man möchte ihn die ilisroirs soanäslouse von Frank-reich und einen großen Theil von Europa nennen. In dem Zeit-raum von etwa 25 Jahren stellt er uns unter einer und derselbenRation das Gemählde der unbändigsten Bolkswuth und des ärgstenmonarchischen Despotismus dar, enthält zugleich die Geschichte desUntergangs des europäischen Gemeinwesens, der schamlosesten Ver-höhnung des Völkerrechts und aller Grundsätze, auf welche alleins>» Staatensystem cultivirter Völker gebaut zu werden vermag. Injeder Rücksicht bleibt er eins der wichtigsten Actenstücke, und für denGeschichtschreiber der großen Katastrophe, welche Europa im Innern>>»d Äußern seit dem Anfange der französischen Revolution in allenseinen Theilen erlitten, unentbehrlich. Der Ton allein, der in die-sem Blatte nicht nur gegen feindliche, sondern überhaupt gc-Se» fremde Mächte herrscht^ scheint uns in die barbarischen Perioden»es Mittelalters zurückzuversetzen. Anders ist sein Geist jetzt. 6^Monk (George), Herzog von Albemarle, war 1603 zu Po-theadge bei Torrington von anaesehnen Ältern geboren, und thatIch in der Armee Carls I-, Königs von England, hervor. Nach-dem er von Fairfax gefangen genommen worden, und mehrere Jahre>m Towr zugebracht hatte, commandirte er ein Regiment gegen«st katholischen Jrländer. Nach Carls I. Hinrichtung befehligte er«st Truppen Cromwells in Schottland. Er unterwarf dieses Land.ä" dem gegen Holland ausgebrochnen Kriege erfocht er 1653 einsnAieg gegen die holländische Flotte, wobei der Admiral Tromp blieb.M Cromwells Tode im I. 1658 ließ Monk den Sohn demselben,gch"«d,'zum Protector praclamircn. Carl II., der Monks Denk-st? "inte, schrieb an ihn und federte ihn auf, für ihn thätig znihn. Sogleich beschloß Monk, diesen Fürsten wieder auf denchron zu setzen. Er nahm ins geheim seine Maßregeln, stellte sich"is 1Ü60 an die Spitze einer ihm ergebnen Armee, zerstreute diePa« ""illen Anhänger Cromwells, zog in London ein, wo er das5 Nament auflos're und ein andres versammelte, und fern Vorhaben

machte. Man nahm ihn mit Enthusiasmus auf. London