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MslwMötapL Mönophysitett 419
bar gehörig? Interesse des Pubkicums zu erregest, Mehr dramati-scher als lyrischer Natur seyn müsse. ?<;
Monomotapa, ein Kaiserthum, welches den Nördlichen Theilder Küste Sena in Afrika ausmacht. Es ist im Innern fruchtbar,wiewohl es große Gebirge hat. Die Einwohner sind Reger, vonmittler GcdHe, aber behend und kriegerisch. Der Monarch gebietetüber mehrere benachbarte Fürsten, war aber ehedem noch weit mäch-tiger als setzt. Es begriff zu Anfang des tüten Jahrhunderts dieStaaten Quiteve, Ästanica, Sabia und Jnhabaua. Mougas, dasehedem auch dazu gehörte, ist längst getrennt. Sofala fiel 1507davon ab. Monomotapa hat eine Zeit lang an Abessynicst Tributbezichtt. Jm.I. 15,70 entdeckten die Portugiesen die Bergwerke vonManica und 1641 besagten sie einen Theil des Reichs um den Cua-ma. Es ist nächst Sofala die reichste Goldgrube für die Portugie-sen, die daher auch daselbst eine ganze Reihe von Niederlassungenhaben. Das wichtigste Volk in Monomotapa sind die Mokaranjr,welche nicht -kriegerisch sind. Bon Götzen und Bildern findet mankeine Spur bei ihnen. '
Monopole. Darunter versteht man die, jemanden von»Staate ertheilte, Befugniß, irgend einen Handeloder Gewerbe ausschließend und allein zu treiben.Dergleichen Monopole wurde» sonst öfter als jetzt ertheilt, theilsim Handel, theils bei Manufaeturen und Fabriken. Sie können nuraus gewisse, bestimmte, oder, wie man sagt, auf ewige Zeiten gel-ten. Erstere lassen sich in gewissen Fällen vertheidigen. So kannein Mmopol, auf einige Jahre ertheilt, zur Eröffnung eines neuen,vorher nicht gekannten Handelswegs sehr wohlthätig wirken, ebenso wie neu anzulegende Fabriken, oder neue wichtige Erfindungendurch dergleichen Monopole am leichtesten in Gang gebracht werdenkönnen. Doch muß auch hierin von Seiten der Regierung bei derErtheilung die größte Vorsicht gebraucht werden. Letztere sind im-mer höchst ungerecht, nicht nur gegen die andern Gewerbtreibenden,die sie ausschließen, sondern gegen alle übrigen Staatsbürger, undwirken sehr verderblich aus den Nationalreichthum eines Landes.
Monophysiten heißen die Anhänger derjenigen, Partei un-ter den Christen, die nach dem im tzten Jahrhundert aufgekomme«um und besonders in Ägypten geltenden Sprachgebrauchs nur eineMensch gewordene göttliche Natur in der Person Christi annahmund die Orthodoxie dieses Sprachgebrauchs auf der sogenanntenNubersynode zu Ephesus 440 zu behaupten wußte. Ihr AnführerEutyches, ein einfältiger ArchiMandrit zu Constantinopel u»ddie ihm nachbeteten, wurden dagegen auf der Kirchenversamm-wng zu Chalccdon 451 als Ketzer verurtheilt. Doch konnte durch°>e noch jetzt im Occident geltende Bestimmung dieses Conciliums,dnß in Christo zwei Naturen ohne Vermischung, Verwandlung undTrennung zu einer Person und Substanz vereinigt seyen, der Streit">cht ausgemacht worden. Der asiatische und ägyptische Clerus war"i-M monophysitisch gesinnt, dagegen der occidentalische den chalce--wuischen Beschluß verfocht. Des Kaisers Zeno 482 erlaßne Anord-Henotikon genannt, war nicht fähig, sie zu versöhnen, und"-ch langen oft blutigen Kämpfen über diese verschleimen Ansichtenmuhte hjx orthodoxe Kirche sich es gefallen lassen, daß die Mono-PMten sich förmlich von ihr absonderten. Es gibt daher -noch ^etzt"tcr den orientalischen Christen vier monophysitische Parteien: dir
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