Band 
Sechster Band. M und N.
Seite
427
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Montalembert Montblanc 427

Freundschaft findet, das den Namen von Montakgne's Freund uri-sterblich gemacht hat?' — Außer den Lssajs verdienen noch seineVo)»KSi einer Erwähnung. Es ist viel Anziehendes und Unter-haltendes darin, und man ist dem Herausgeber für die Bekannt-machung Dank schuldig, wenn auch das Ganze die Spuren vonzu großer Flüchtigkeit an sich trägt.

Mental cmbert (Marc-Rene, Marquis de), geboren zuÄngoul-ms im I. 1714, trat mit seinem achtzehnten Jahre in dieLrmee, machte den Feldzug von 1736 mit, und zeichnete sich beide» Belagerungen von Kehl und Philippsburg aus. Dafür empfinger einige Zeit nachher die Compagnie der Garden des Prinzen vonConti. Nach dem Frieden widmete er seine Muße den Wissenschaf-ten und 1747 trat er in die Akademie, Er hat die Memoiren die-ser Gesellschaft mit einer Menge von Aufsätzen bereichert, die sicheben so sehr durch neue Ideen, als durch einen reinen und zierli-chen Styl auszeichnen. Im I. 1750 ging er nach Angoumois.undPerigord, wo er zum Gießen der Schiffsöanonen sehr bequeme Lsseneinrichtete. Während des siebenjährigen Kriegs war er von Frank-reich hei den russischen und schwedischen Heeren angestellt. Nachherwurde er nach Bretagne und nach der Insel Olervn geschickt, welcheletztere er nach seinem System befestigte. Besonders wendete er beiden Belagerungen von Hannover und Braunschweig seine Neuerun-gen mit Erfolg an. Im I. 1779 ließ er auf der Insel Air ein höl-zernes Fort erbauen, da» durch Festigkeit und Vollkommenheit inErstaunen setzt?. Durch Auswand hatte er seine Bermögensumständezerrüttet, und mußte im I. 1790 sein Gut in Angoumois verkau-fen. Es wurde ihm in Assignaten bezahlt, und so mußte er denRest seiner Tage in Dürftigkeit verleben. Als ein Anhänger derRevolution hatte er 1789 der Nationalversammlung die Pensionüberlasten, die ihm für den Verlust eines Auges war bewilligt wor-den, Er bot mehrere Male den verschiednen Kesetzgebungskötpernseine Arbeiten an; erschreckt jedoch durch die Fortschritte der Revo-lution ging er mit seiner Gattin Nach England, Gleich darauf ver-ließ er dieselbe, kam in dem stürmischsten Zeitpunkt nach Paris zu-rück, und wurde auf einige Zeit verhaftet. Nachdem er seine Frei-heit wieder erlangt hatte, ließ er seine Scheidung aussprechen und«nheirattzete sich wieder. Im I. 1795 erwähnte der Convent sei-ner 4rr rtssonsif oupsiisur s I'ait ostensis auf ehrenvolle Weiseund bewilligte ihm Aufmunterungen. Im Jahr 1796 geschah einGleiches von Seiten des Raths der Fünfhundert in Ansehung seinerWerke. Er starb igas, nachdem er noch kurz vorher ein Momoirsmr ioz »stürz üs l» Marina im Institut vorgelesen hatte. Er hatMch steklexions «ur 1s sieAS cko öaint-steaii ll Lcrs geschrieben.Außer den verschiednen Memoiren oder doriesponllancs avcv Is«ßeneraux sr 1s, ininisties stsxui, »74^ jnsstn'on 176,, einemgroßen Werke über die perpendiculäre Befestigung, und der Lrraeksnsik hat Montalembert auch einige kleine Komödien, I.a Status,Kerkers ste qnallts, ck,a Lolleinisnne, ferner Erzählungen unduhenisons hinterlassen, die ein« heitere Phantasie verrathen,

.. Montblanc, in Savoyen, südöstlich von Chamouni, ist derMffe unter allen europäischen Bergen, indem er sich 14,676 Fußuder die Oberfläche des mittelländischen MeerS erhebt. Sejt dem^ 1760, wo Saussure einen Preis darauf gesetzt hatte, einen"°og auf den Montblanc zu finden, waren viele vergebliche Wer-