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suche gemacht worden. Erst 1736 gelang es dem Dr. PacardiirbJacques Bolma; im folgenden Jahre bestieg ihn Sauffure selbstund stellte verschleime Beobachtungen an; einige Andre sind ihmnoch gefolgt, indeß find die Schwierigkeiten ungeheuer. Der höchsteGipfel des Montblanc ist ein schmaler Rücken, ungefähr sechs Wbreit, nach Norden steil abgeschnitten, nach Süden aber weniger,und wird in Savoycn Dos de Dromedare genannt.
Montecuculi (Raimund von), geboren im ModenejW»im I. iüc>8 von angesehnen Ältern, trug anfänglich die Waffenals gemeiner Soldat unter seinem Oheim, Ernst Montecuculi, wel-cher die Artillerie des Kaisers commandirte, und kam erst MCommando, nachdem er alle Militärgrade durchgegangen war. Dieerste glänzende Waffenthat verrichtete der Jüngling im Jahr idH.Er überfiel an der Spitze von 2000 Pferden durch eine» Eilmarschio,ooc> Schweden, und nahm ihnen ihre Bagage und Artillerie ab.Banner eilte auf die Nachricht dieses Ereignisses herbei, griff derSieger an und nahm ihn gefangen. Montecuculi benutzte dieMuße seiner zweijährigen Gefangenschaft, durch beharrliches Stu-dium seine Kenntnisse zu bereichern. Kaum hatte er seine Freiheitwieder crlangt, als er sich durch die Niederlage des Generals Wrän-get rächte, der in einer Schlacht in Böhmen blieb. Nach dem west-Phälischen Frieden ging Montecuculi nach Schweden, und von d»mach Modena, wo er der Vermählung des Herzogs beiwohnte.Dieses Fest ward durch ein für ihn höchst trauriges Ereigniß be-zeichnet. Er hatte das Unglück, in einem Caroussel seinen Freund,den Grafen Manzani, zu todten. Der Kaiser knüpfte ihn 1657durch den Titel eines Generaladjutanten gänzlich an seinen Dienst.Dem König Johann Kasimir von Polen, der von Ragotzki und vonSchweden angegriffen war, zu Hülfe gesendet, schlug er die Sie-l-enbürgen und entriß den Schweden Crakau. Als König Carl Gu-stav von Schweden darauf seine Waffen gegen Dänemark gerichtethatte, war Montecuculi so glücklich, dem Angreifer mehrere Plätzezu entreißen und Copenhagen von der Landseite zu befreien, ehe'die Holländer zur See Verstärkungen herbeigeführt hatten. DerFriede, der auf seine Siege folgte, ließ ihn nicht lange müßig-Der Besieger Ragotzki's wurde dessen Beschützer gegen die Türken.Er zwang sie, Siebenbürgen zu verlassen und vereitelte durch eineweise Langsamkeit alle Unternehmungen einer furchtbaren Armeebis zur Ankunit der Franzosen, die ihm den großen Sieg bei a-t.Gothard im I. 1664 erfechten halfen. Dieser Sieg führte zumFrieden, und Montecuculi wurde durch die Präsidentenstelle de»kaiserlichen Kriegsraths belohnt. Als einige Zeit darauf der Krieg §zwischen Frankreich und dem Reiche wieder ausgebrochcn war, tr« >167z Montecuculi an die Spitze der Truppen, welche sich den Mt- ^schritten der Franzosen widersetzen sollten. Die Einnahme vhirBonn und die Bereinigung seiner Armee mit der Armee des P«r- ^zen von Oranien, trog Lurenne und Eonde, erwarben ihm großer !Ruhm und hemmten Ludwigs XtV. Fortschritte. Man nahm !dennoch im folgenden Jahre das Commando, aber 1675 erhielt e ^es wieder, um am Rhein Lurenne die Spitze zu bieten. Montecr- ,culi war allein ein würdiger Gegner jenes großen Feldherrn. Vewe, -sagt ein berühmter Geschichtschreiber, hatten den Krieg zu eui ^Kunst gemacht.'- Vier Monate wandten sie an , um einander zfolgen und zu beobachten. Jeder urtheilte über das, was st
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