498 Mouradja d'Dhssori I
hatte. Am lösten verlas er iin Namen der Eonstitutsonscomite, >, ^
die er den 14t«» getreten war, den Entwurf einer Erklärung der ' tzMenschenrechte und einen Abriß der Grundsätze, auf welche die Co- vmite e ne beschränkte monarchische Verfassung zu entwerfen gedenke, tzDen Zlsten Juli erhob er sich gegen die willkürlichen Proscriptiomn zdes Volks in der Hauptstadt. Den roten August setzte er gegen „
Mirabeau eine Eidesformel für die Truppen und ein Decret durch, y
das die Obrigkeiten bevollmächtigte, das Militär zur Aufrechter- x
Haltung der Ordnung zu requiriren. Den Lösten legte er eine neue ^
Ausfertigung der ersten Artikel der Menschenrechte vor, welche de- ^cretirt wurden, Den Lysten sprach er für das königliche Veto. Den > xzistcn verlas er im Namen der Constitutionscamite einen Orgam- z;sationsentwurf für den gesetzgebenden Körper, und den 4ten Sep- «tember sprach er über zwei Artikel dieses Entwurfs. Der eine be- > nitraf das unbedingte Veto, das er dem Könige bewilligen wollte; > a,der zweite die Bildung eines permanenten gesetzgebenden Körpers, ! „bestehend aus der Kammer der Repräsentanten und dem Senat, , kcLetzteres gab zu vielen Streitigkeiten Anlaß. Am LLsten wurde , sgMounier zum Präsidenten gewählt, und als solcher war er Zeug! , «der Ereignisse in der Nacht vom gten auf den 6tcn October, ohne ^ deim Stande zu seyn, sie zu hindern. Aber diese Ereignisse öffneten § «ihm die Augen über die Plane der verschiebnen Factiönen; sogleich > b,kehrte er in die Dauphine zurück, sandte den Listen November seine d'Entlassung ein und gab eine Darstellung seines Betragens heraus. 1,Au Genf, wohin er sich begab, ließ er unter dem Titel axp»! - ,rl'oxinion publigue ein mit noch mehr Freiheit und Kühnheit ge- ! gschriebnes Werk drucken, worin er die Ereignisse des gten und btenOctoberS entwickelte und den Bericht Chabrouds zu Gunsten deiHerzogs von Orleans und seiner Mil'chuldigen widerlegte. Darauf g,begab er stch nach Deutschland, und fand in Weimar Aufnahme und . «Unterstützung. Der Herzog räumte ihm das Lustschloß Belvedere zu 8einer Erziehungsanstalt ein, welche besonders aus jungen Enßlän- dedern bestand. Nach dem igtcn Brumaire wurde Mounier zurmkbe- ch.rufen, 1802 zum Präfecten des Departements derJlle und Vllaine schernannt, 1804 zum Candidaten für den Erhaltungssenat erwählt, Pund 1805 in den Staatsrath berufen. Er starb im Januar iSob, ^ Din einem Alter von 45 Jahren. Folgendes sind seine Schriften; ; ix
r. krocc» - verbal 6« l'as»emblce ßeuerals 60» trois erst» ä" I»Daupbins, tenue » klonis»»; 2. pouvnirs 6es 6epuke» 6u 2»u- sej
pbiue; Z. i^ouvelles observariou» «ur le» «tat» - xeuöi»ur; NI4. 6 ou»i 6 er»tious »ur le» gouvernemen» er priucivalemevt »ul se^eelui ^ui convient L 1 a Irance; ß. klapporr sur le meine ru> Zl
jet; 6. Lxpo»s 6s sa con6uire er ile» morit» >Is »on rerour 0" f»
Oaupbine; 7. Appel au rribunal 6e l'opiuiou pudligu«! 8- lir'' »l>rnen >lu >Iemoirs Zu 1 )»e 6'Orle»n» ere.; 9. Ileebsrcbe» dr
les causss 4ui out «mpöclle le» Araugois 6s rlevenir lidro el ä««ur le» rnoz-eu» gui leur restenk ponr acguerir la liberle. Nuro- A6olpbs ou Principe» eiömentaire» 6s politigus «r rerniuu6s l» plu» cruells 6e» «xperieucs»; 11. Do l'inüueues srrrib>H ä«
sux pbilo»opbe», aux fiauv-ma^ou» er aux illumines «ur I» Kl
volurian 6e praucs. , i
Mouradja d'Ohsson, geboren zu Cvnstantinopel, trat s zr,frühzeitig in die Dienste der schwedischen Gesandtschaft bei der ottt- ! A<manischen Pforte, und schwang sich durch seine Verdienste und 2 «- i