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in ' lmte zu den ersten diplomatischen Würden empor. Er wurde zum» ^ Chn 5 gö d'Affaires und Ritter des Wasaordcns und endlich zum be-ll- vollmächtigtcn Minister und außerordentlichen Botschafter ernannt,n Seine Kenntniß der arabischen und türkischen Sprache setzte ihn in" den Stand, aus den Quellen selbst zu schöpfen. Er nahm sich vor,eine Geschichte Sclims II. zu schreiben; bald aber faßte er denh, Man zu einem allgemeinen Gemählde deß ottomanischen Reichs,r- Der Ausführung dieser Unternebmung widmete er sich mit unermä-dktein Fleiß, und nicht ohne große Schwierigkeiten gelang es ihm,e- über die Sitten und Gebräuche, über das Innere des Serails, derm > Moscheen und des Familienlebens der Türken von einem abergläu-n- tischen, knechtischen und mißtrauischen Volke zuverlässige Nachrichtenp- einzusammeln, dergleichen »och bis dahin fehlten. Mit den zusam-e- mngebrachten Materialien ging er 1784 nach Paris, arbeitete sieki ' aus, und ließ 1788 und 8y die beiden Bände seines 'I»i!ean Asnv-s, l »l äs I'Lii,!,!!« orrom-i» erscheinen. Dieses Werk entsprach voll-lt. kommen den Erwartungen, die man davon hatte. Die typographi-d< i sche Pracht und die Schönheit der Kupfer hatten zwar einen Auf-
g! > «and crfodert, den der Absatz nicht decken konnte, allein d'Ohffon,
>u der ein bedeutendes Vermögen besaß, berechnete die Opfer nicht, dieen 1 ,r für die Vervollkommnung und Ausschmückung seines Werksich ' brachte. Die Revolution unterbrach seine literarische Thätigkeit;"t d'Ohffon begab sich nach Constantinopel. Sclim III , ^er die Ge-ls,« lebrsamkeit schätzte, nahm ihn günstig auf, ließ sich die beiden
r erschienenen Bände vorlegen, und befahl, weit entfernt, über dieU- ! Enthüllung einiger Geheimnisse unzufrieden zu seyn, daß man deme" gelehrten Forscher bei seiner Arbeit durch Willfährigkeit in Herbei-les schaffung der Materialien und Quellen unterstütze. Nach einem lan-lui gen Aufenthalt zu Constantinopel kam d'Ohffon nach Paris zurück,nd l «0 er von seinem großen Vermögen kaum noch einige Spuren fand.i« Selbst die Niederlagen, worin er die Exemplare seines Werks nebst
m- den Platten, Zeichnungen u. s. w. aufbewahrt hatte, waren erbro-
be- chen und geplündert worden. Ohne sich durch diese Unfälle nicder-
nu schlagen zu lassen, entwarf er vielmehr jetzt einen noch w'itern
l», Man, der ein historisches Gemählde des ganzen Orients umfaßte,
l», ^ Die Ausführung desselben beschäftigte ihn ganz. Schon hatte er
Ml l 1804 zwei Bände des l'ahlv.nr Ilieroriguo lls I'OriLllt erscheinen°° leisen, als ein Bruch mit Schweden ihn eine neue Unterbrechung
>u- seiner Arbeit fürchten ließ. Er suchte und erhielt von seiner Regie-
x! rang die Erlaubniß, sich aufs Land zurückzichn zu dürfen. Hier
lui sehte er seine Beschästigunaen drei Jahre lang fort, um endlich das
>»- Siel eines fünfundvierzigjäbrigen Bestrebens zu erreichen. Er lie-
°° ferte ein Werk, das in drei für sich bestehenden Abtheilungen ein«
vollständige Darstellung des ottomanischen Reichs enthält. Diese^ ^ei Abtheilungen führen die besondern Titel: D-blsa» siiskoiiaus. r-« f>«nr, eine Geschichte aller Völker unter ottomanischer Bot-
u> «atzigkeit; ^än«ral c>« I'enipii« orrornon, eine Darstel-
u> lang Gesetzgebung, Religion, Sitten u. s. w.; endlich I^'llisrair«
^ ^ ^ m»ison Oltvniaiis von Osman I. bis 1758. Das Ganz«
«- i»ar der Beendigung nahe, als d'Ohffon 1807 starb.
.! , Mvusqueton, insgemein Muskedonncr, eine veraltete Act
,, ! iwßerer Musketen mit kurzem Lauf und weiter Mündung, worausl - van mehrere Kugeln auf einmal schoß.
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